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 LECKER.de » Kochen » Warenkunde

Butterschmalz


Butterschmalz entsteht durch das Schmelzen von Butter. Dabei wird die Butter auf rund 50 Grad warmen Heizstäben langsam verflüssigt. Die flüssige Butter kommt dann in eine Zentrifuge. Da werden das in der Butter enthaltene Wasser, Milchzucker und Milcheiweiß voneinander getrennt. Übrig bleibt flüssiges geklärtes Butterfett. Dieses wird letztendlich auf 100 Grad erhitzt, so dass sich auch das übriggebliebene Wasser verflüchtigt.
Butterschmalz - butterschmalz
Foto: Food & Foto

Herkunft

Butterschmalz ist neben Butter das älteste Speisefett der Menschheit. Es ist seit jeher in vielen Kulturen bekannt und als kostbares Nahrungsmittel hoch geschätzt. In der Antike wurde es vermischt mit Kräutern von den Römern und Griechen sogar als Heilmittel verwendet.

Saison

Butterschmalz ist ganzjährig verfügbar.

Geschmack

Butterschmalz zeichnet sich durch einen feinen Buttergeschmack aus.

Verwendung

Butterschmalz hat einen extrem hohen Rauchpunkt von 205 Grad. Deshalb lässt es sich sehr hoch erhitzen, ohne dass es beim Braten spritzt oder verbrennt. Butterschmalz ist ein universelles einsetzbares Fett zum Braten, Backen, Frittieren und zum Verfeinern von Speisen.

Aufbewahrung

Butterschmalz sollte gut verpackt und kühl gelagert werden, muss aber nicht zwingend in den Kühlschrank. So hält es sich bis zu einem Jahr.

Nährwert/Wirkstoffe

100 Gramm Butterschmalz beinhalten 99,8 Gramm Butterfett, das sich zu 29 Prozent aus einfach und zu 4,6 Prozent aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren zusammensetzt. Butterschmalz enthält zudem die fettlöslichen Vitamine A, D, E und Karotin.


Veröffentlicht in LECKER.de

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