
Herkunft
Ursprünglich stammt Estragon vermutlich aus Asien. Seit dem 11. Jahrhundert ist Estragon in Spanien bekannt und wurde erstmals von dem Botaniker Ibn-al-Baytar, erwähnt. Anfang des 16. Jahrhunderts gewann Estragon mehr und mehr an Bekanntheit und wurde von Katherina der Großen, Marie Antoinette und King George IV. genutzt.
Saison
Die Blütezeit von Estragon ist zwischen Mai und Juli.
Geschmack
Estragon schmeckt leicht bitter und süß.
Verwendung
Besonders gut eignet sich Estragon als Gewürz zu Soßen, Suppen, Omeletts, gebratenem Fisch oder eingelegten Gurken, aber auch zum Aromatisieren von Essig und Öl. Ein beliebtes Gericht mit Estragon ist das " Estragon-Huhn" oder die " Sauce Béarnaise". Gut kombinieren kann man Estragon mit Petersilie, Kerbel, Basilikum, Salbei, Schnittlauch und Zitrone.
Aufbewahrung
Möchte man Estragon trocknen, sollte man dies bei niedrigen Temperaturen tun. Allerdings verliert Estragon dabei einen Teil seines Aromas. Wenn die Zweige getrocknet sind, kann man die Blätter abreiben und rebeln. Auch tiefgefroren können Estragon-Blätter gelagert werden.
Nährwert/Wirkstoffe
Estragon enthält ätherisches Öl (Estragol, Phellandren, Ocimen), Flavonoide, Gerbstoffe und Bitterstoffe.
Medizinische Wirkung
Estragon wirkt entschlackend, harntreibend und entzündungshemmend. Außerdem hat Estragon eine durchblutungs- und verdauungsfördernde sowie appetitanregende Wirkung.
Rezepte mit Estragon
- Artischocken mit Estragon-Hollandaise
- Hähnchenfilets mit Estragon-Senfsahnesoße
- Französisches Estragon-Kaninchen
- Lachs mit Zitronen-Estragon-Soße
- Kartoffeln mit Gurken-Estragon-Quark
Veröffentlicht in LECKER.de
