Kräuteröl selber machen – so geht’s

Kräuteröl selber machen
Ob frisches oder getrocknetes Kraut - Kräuteröl kannst du ganz leicht selber machen , Foto: Natallia Khlapushyna / Alamy Stock Foto

Kräuteröle sind in der Küche einfach unverzichtbar. Zum Glück kannst du dein eigenes Kräuteröl ganz leicht selber machen. Egal, ob du das Öl verschenkst, oder selbst zu Fleisch, Salaten oder einem einfachen Stück Brot genießen möchtest - mit diesen Tipps gelingt's.

 

Das brauchst du für eine Flasche Kräuteröl:

  • Speiseöl deiner Wahl 
  • Einige Stängel Kräuter - getrocknet oder frisch 
  • Saubere Flasche aus Glas, die sich luftdicht verschließen lässt
 

So bereitest du Kräuteröl zu: 

  1. Entscheide dich für ein geeignetes Öl, das die Basis deines Kräuteröls bilden soll. Probiere ruhig einige Tropfen, um festzustellen, ob es geschmacklich auch wirklich zum Kraut passt.
  2. Bevor die Kräuter in das Öl kommen, wasche sie lieber nicht ab - sonst würde das Aroma flöten gehen. Entdeckst du etwas Schmutz, säubere das Kraut vorsichtig mit einem feuchten Küchentuch.
  3. Lege die Kräuter nun in eine saubere, trockene Glasflasche und fülle das Öl hinzu. Wichtig ist, dass das Öl die Kräuter komplett bedeckt. Verschließe die Flasche im Anschluss luftdicht, und gib den Kräutern etwas Zeit, die Aromen abzugeben. Lagere es daher mindestens 4 Wochen an einem dunklen, kühlen Ort.

Tipp: Bevor du das Öl das erste Mal verwendest, nimm die Kräuter aus der Flasche heraus. Denn es kann schnell passieren, dass das Kraut anfängt zu schimmeln, sobald es nicht mehr mit Öl bedeckt ist.

 

Wie lange ist Kräuteröl haltbar?

Lagerst du das Öl nach Anbruch an einem kühlen Ort, fernab jeglicher Sonneneinstrahlung, ist es bis zu 4 Monate haltbar. Fängt es allerdings frühzeitig an, ranzig zu riechen, entsorge es lieber sofort. 

 

Welches Speiseöl eignet sich zur Herstellung von Kräuteröl?

Im Prinzip können alle Speiseöle als Basis für aromatisches Kräuteröl verwendet werden. Allerdings gibt es einige Öle, die von Natur aus schon ein intensives Aroma besitzen:

Zwar enthalten diese Öle allesamt gesunde, ungesättigte Fettsäuren, doch der Eigengeschmack ist nicht zu unterschätzen. Möchtest du den puren Geschmack von Kräutern genießen, verwende lieber ein neutrales Öl:

  • Sonnenblumenöl
  • Traubenkernöl
  • Rapsöl
  • Maiskeimöl

Diese Öle bilden die perfekte Basis, in der sich die Aromen der Kräuter prima ausbreiten können. Da die ätherischen Öle der Kräuter sehr intensiv zum Vorschein kommen, können sie in einigen Fällen sogar ganz das Gewürz ersetzen.

 

Welche Kräuter aromatisieren Kräuteröl am besten?

Der Auswahl an Kräutern sind prinzipiell keine Grenzen gesetzt. Achte allerdings schon beim Kauf auf eine hohe Qualität der Kräuter und des Öls. Kräuter aus dem eigenen Garten sind dabei an Qualität kaum zu toppen. 

Je mehr Aroma ein Kraut besitzt, desto intensiver wird das Öl auch schmecken. Für ein kräftiges Kräuteröl nach mediterraner Art kannst du Rosmarin, Oregano oder Thymian verwenden – entweder einzeln, oder zusammen. Diese Kräuter sind im getrockneten Zustand meist noch aromatischer und somit ideal für die Verwendung im Öl.

Kräuter wie Melisse, Löwenzahn oder Pfefferminze sollten hingegen frisch in das Speiseöl gegeben werden. Sie sind im getrockneten Zustand weniger aromatisch. 

 

Auch lecker: Chili- und Knoblauchöl 

Übrigens schmecken nicht nur Kräuter im Öl - auch Knoblauchöl und Chiliöl kannst du einfach selber machen. Die Herangehensweise ist ähnlich: Für eine Flasche Knoblauchöl brauchst du nur eine Knoblauchknolle zu schälen, und die Zehen in grobe Stücke zu schneiden.

Für das Chiliöl einfach frische Chilischoten abwaschen und als Ganzes in die Flasche geben. Auch hier benötigen die Aromen 3-4 Wochen Zeit, bis sie in das Öl übergegangen sind. 

 

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