Tellerrand

Kulinarisches Kino auf der Berlinale 2015

Sarah Krecker
Kulinarisches Kino auf der Berlinale 2015 - good_things_await
Filmausschnitt: "Så meget godt i vente (Good Things Await)" von Phie Ambo © Phie Ambo

Das Kulinarische Kino ist seit zehn Jahren fester Bestandteil der Berlinale. In Langfilmen wird sich mal heiter, mal kritisch mit Food und Ökologie auseinandergesetzt. Die diesjährige Auswahl umfasst 13 Produktionen. Sie bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Tradition und Evolution.

In der Hauptstadt ist sie zurzeit das bestimmende Thema: Zwischen dem 5. und 15. Februar zieht die Berlinale erneut rund 500.000 Kinobesucher aus aller Welt an. Dabei kommen auch Feinschmecker auf ihre Kosten. Seit zehn Jahren dreht sich unter dem Titel Kulinarisches Kino alles um Food und Ökologie. Die diesjährige Auswahl umfasst 13 Filme im Spannungsfeld zwischen Tradition und Evolution. Viele davon sind dokumentarisch.

Den Auftakt macht die dänische Produktion "Så meget godt i vente (Good Things Await)" von Phie Ambo über den Kampf eines Demeter-Bauern gegen die Bürokratie. Die koreanische Filmemacherin Yun Hwang wählt einen sehr persönlichen Blickwinkel: Sie erzählt aus ihrem Leben als Vegetarierin und wie sie dadurch in Konflikt mit der eigenen Familie gerät. Denn diese isst gerne Fleisch, heißt es in "In Jap-sik-ga-jo-gui-dil-le-ma (An Omnivorious Family‘s Dilemma)".

Filmausschnitt: "Fucking Perfect" von Willemiek Kluijfhout © Remko Schnorr

Besonderes Augenmerk liegt 2015 auf einzelnen Köchen: "Fucking Perfect" des holländischen Regisseurs Willemiek Kluijfhout zeichnet etwa den Alltag des Sternekochs Sergio Herman nach – ein Wechselbad der Gefühle, von gestresst bis überglücklich.

Food spiegelt sich aber nicht nur in den Filmen wieder. Zu einigen Vorstellungen werden Menüs von europäischen Spitzenköchen serviert. Zudem bietet der Berlinale Street Food Markt am Potsdamer Platz eine Auswahl an Slow-Food-Produkten.

Als eines der ersten großen Filmfestivals gab die Berlinale 2005 dem Thema Food einen Platz. Inzwischen hat sich die Reihe Kulinarisches Kino zum Publikumsfavoriten entwickelt. Wichtige Impulse setzten die Köchin Alice Waters aus den USA und der Slow-Food-Präsident Carlo Petrini aus Italien. Beide erhalten am 8. Februar dafür die Berlinale Kamera. Infos zum Programm stehen auf www.berlinale.de.

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