Lupine – die heimische Soja-Alternative

Lupine – die heimische Soja-Alternative - lupine_b
Gelb, rund und in einer glänzenden Hülle verpackt. Die Lupine ist eine echte Eiweißbombe., Foto: spafra/ Fotolia

Die Lupine ist eine Hülsenfrucht. Ihre Samen erinnern an plattgedrückte Kichererbsen und können ähnlich verwendet werden. Es gibt mehr als 200 Arten, wobei nur die neu gezüchteten Süßlupinen zum Verzehr geeignet sind. Sie sind ungiftig und weniger bitter als andere Arten.

Im Sommer blüht die Lupine wieder in vielen Gärten. Aber Vorsicht: Nicht jede Sorte eignet sich zum Verzehr.

Lupine-Herkunft:

Die Lupine stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und gilt vor allem bei den Ägyptern, Griechen und Indios in Südamerika als hochwertiges Grundnahrungsmittel.

Lupine - Saison/Einkauf

Die Lupine wächst von Mai bis August. Sie ist pflegeleicht und gedeiht auf kargen Böden, wie man sie im Osten Deutschlands findet. Ihre Samen sind ganzjährig im Bio-Markt erhältlich.

Lupine - Verwendung

Die Lupine existiert als Zierpflanze für den Garten, als Futterpflanze für zum Beispiel Schmetterlinge und als Gemüsepflanze, wobei nur die weißen, blauen und gelben Süßlupinen für den Menschen genießbar sind. Lupinensamen sind ähnlich wie Sojabohnen besonders für Vegetarier und Veganer geeignet, denn sie können Milch, Fleisch und Eier ersetzen. Im Mittelmeerraum werden die eingelegten Samen z. B. als Snacks verzehrt. Hierzulande bilden sie die Basis für Produkte wie Mehl, Milch oder Lopino, ein "Eiweißklotz", der in Form und Geschmack an Tofu erinnert. Aber auch Brotaufstriche, Würstchen oder Burger aus Lupinen ziehen langsam in die Regale von Bio-Läden ein. Dennoch ist die Lupine durch ihren geringen Bekanntheitsgrad nach wie vor eine Randerscheinung. Und das, obwohl die Eiweißbombe eine gute Alternative zur Sojabohne ist, die häufig mit Gentechnik in Verbindung gebracht wird.

Lupine - Geschmack

Die Samen der Süßlupine schmecken keinesfalls süß, wie der Name vielleicht vermuten lässt. Sie heißen deshalb so, weil sie im Vergleich zu anderen Lupinen-Arten nahezu keine Bitterstoffe beinhalten.

Im puren Zustand hat die Lupine einen recht neutralen Geschmack. Werden die Samen zu Produkten weiterverarbeitet oder durch Anbraten erhitzt, bekommen sie eine nussige Note. Lopino schmeckt außerdem weniger sauer als herkömmlicher Tofu.

Lupine - Aufbewahrung:

Lupinen in Form von Samen sollten trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt gelagert werden.

Lupine - Ernährung:

Lupinen bestehen bis zu 40 Prozent aus Eiweiß. Dieses Eiweiß ist durch die beinhalteten Aminosäuren besonders hochwertig. Mit einem Fettgehalt von vier bis sieben Prozent sind die Samen außerdem deutlich fettärmer als Sojabohnen. Zudem sind sie reich an Mineralstoffen und Spurenelementen wie Magnesium, Kalium, Eisen und Calcium. Lupine sind laktose- und cholesterinfrei, enthalten weder Stärke noch Gluten und sind gut verdaulich. Menschen, die allergisch auf Erdnüsse reagieren, sollten sie allerdings meiden, da es zu einer allergischen Reaktion kommen kann.

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