Miesmuscheln – das schmeckt nach Meer

Miesmuscheln werden wild gefangen, aber auch gezüchtet.
Miesmuscheln stammen heute vor allem aus Aquakulturen.

Kinder sammeln ihre blauschwarzen Schalen am Strand, Feinschmecker wissen den feinen Geschmack zu schätzen: Miesmuscheln im Weißweinsud ist ein Klassiker der mediterranen Küche. Bei Kauf und Zubereitung ist allerdings einiges zu beachten. 

Miesmuscheln – Herkunft:

Miesmuscheln sind an nahezu allen Küsten der Welt heimisch, kommen aber vor allem an den europäischen Atlantikküsten und in der Ostsee vor. Sie brauchen einen Untergrund, an dem ihre Fäden Halt finden – zum Beispiel Steine, Korallen oder Pfähle. Der essbare Weichkörper versteckt sich in den zwei gleichgroßen Schalen. In Deutschland ist das niedersächsische Wattenmeer eine Hauptquelle für die Miesmuschelfischerei, hier gibt es rund 100 Muschelbänke – ein Drittel sind jedoch aus Artenschutz für die Fischerei gesperrt. Neben dem Wildfang werden die Schalentiere heute auch in Aquakulturen gezüchtet.

Miesmuscheln – Einkauf/Saison:

Eine traditionelle Regel besagt: Miesmuscheln nur in Monaten mit einem R kaufen, also nur von September bis April. Denn früher verdarben viele Muscheln bei warmen Temperaturen. Zudem filtern die Weichtiere bis zu 20 Liter Wasser am Tag. In den Sommermonaten nehmen sie dabei vermehrt Partikel giftiger Algenarten auf. Dank verbesserter Hygienemaßnahmen und Züchtung in kontrollierten Aquakulturen ist diese Regel heute aber nicht mehr so bedeutend. Frische Muscheln werden lebend verkauft. Die Schale sollte dann geschlossen sein und dezent nach Meer und Alge riechen. Wichtig: Offene Muscheln in jedem Fall aussortieren, um Vergiftungen zu vermeiden. In vielen Supermärkten können Sie auch tiefgekühltes Muschelfleisch kaufen.

Miesmuscheln – Verwendung:

Das helle Fleisch der Miesmuscheln hat einen feinen, dezent fischig-nussigen Geschmack. Ganz klassisch werden Miesmuscheln im Weißweinsud gegart. Beim Garen öffnet sich die Schale. Wichtig: Miesmuscheln, die sich dann nicht geöffnet haben, bitte wegwerfen! Das gegarte Muschelfleisch können Sie anschließend noch gratinieren oder damit ein Pastagericht veredeln.

Miesmuscheln – Aufbewahrung:

Frische Miesmuscheln dürfen im Kühlschrank maximal einen Tag gelagert werden. Durch das Meerwasser, das das Weichtier beim Fang mit in seine Schalen einschließt, kann sie eine Weile überleben. Am besten werden sie aber direkt verzehrt. Bei tiefgekühlten oder vorgegarten Muscheln bitte das Verfallsdatum beachten. 

Miesmuscheln – Ernährung:

Miesmuscheln sind reich an Eiweiß, Vitamin B 12 und verschiedenen Spurenelementen wie Zink und Jod. In seltenen Fällen kann es zu einer Muschelvergiftung kommen, wenn das Weichtier bereits verdorben oder mit Algentoxinen belastet ist. In der Regel gelangen belastete Muscheln aber nicht in den Handel. Sortieren Sie vor dem Kochen geöffnete Muscheln und nach dem Kochen geschlossene Muscheln aus und verzehren Sie Miemuscheln immer gegart!

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