Milchallergie oder Unverträglichkeit?

Milchallergie oder Unverträglichkeit? - milchallergie
Bei einer Milchallergie sind Milch und Milchprodukte tabu., Foto: fotolia

Immer mehr Menschen klagen über Magenbeschwerden nach dem Genuss von Milchprodukten. Weil Sie das häufige Bauchweh für eine Milchallergie halten, verzichten manche vorsichtshalber auf die gesunden Speisen. Dabei irren sie häufig.

Nur ganz selten ist es eine Milchallergie, die ihnen zu schaffen macht, meist vertragen sie "nur" den Milchzucker nicht. Die Symptome sind die gleichen.

Bei einer Milchallergie ist es das Immunsystem, das auf Milcheiweiß ablehnend reagiert – und zwar sofort und schon bei Kleinstmengen. Bei der Milchzucker-Unverträglichkeit dagegen fehlt im Darm des Betroffenen ein Verdauungsbaustein: Ohne das Enzym Laktase kann der Körper die Laktose nicht verarbeiten. Die Beschwerden treten aber erst ab einer bestimmten Dosis auf und das kann bis zu 24 Stunden dauern. Das Immunsystem bleibt hiervon unberührt.

Unter einer Milchallergie leiden die wenigsten – nur etwa 2 Prozent der Menschen sind von einer Milchallergie betroffen. Meist trifft die Milchallergie Kinder, bei denen schon die Eltern mit Allergie-Probleme haben, die etwa unter Heuschnupfen oder Asthma leiden. Bei einer Milchallergie müssen Sie gänzlich auf Joghurt, Sahne, Käse und Quark verzichten. Auch auf Produkte, denen Milcheiweiß zugesetzt wurde. Deshalb ist es für Betroffene mit einer Milchallergie wichtig, die Etiketten auch von Fertiggerichten, -soßen, Wurst, Süß- und Backwaren zu lesen. Stecken Wörter wie "Milch", "Molke" oder "Casein" in der Auflistung: Finger weg!

Falls Sie glauben, eine Milchallergie zu haben, lassen Sie sich am besten von einem Facharzt untersuchen. Meist entpuppt sich die vermeintliche Milchallergie als Laktoseunverträglichkeit, unter der etwa 15 Prozent der erwachsenen Deutschen leiden. Das heißt, Sie reagieren nicht auf das Eiweiß, sondern auf Milchzucker. Sie dürfen dann weiter zu allen gewohnten Milchprodukten greifen und müssen nur auf den Zusatz "laktosefrei" auf der Verpackung achten. Bei allen verarbeiteten Waren, wie etwa Tiefkühlpizza, Chips oder Wurst, sollten aber auch Sie aufs Etikett schauen: Diese Produkte sind oft ebenfalls laktosehaltige Lebensmittel.

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