Nudeln - leicht gemacht

Nudeln - leicht gemacht

Mehr als 100 Sorten Nudeln werden heute von einheimischen Nudelherstellern angeboten und sorgen für Abwechslung in deutschen Küchen.

Nudeln kochen ist gesund und einfach : Man nimmt Grieß aus Hartweizen und frisches Trinkwasser, dazu eventuell Eier und Salz. Schon ist der Teig fertig. Für zusätzlichen Geschmack und für Farbtupfer sorgen Gemüse oder Kräuter.

Bis auf frische Nudeln, dürfen Teigwaren höchstens 13 Prozent Wasser enthalten und dürfen nicht mehr als ein Prozent Salz enthalten. Nudeln sind keine Dickmacher. Sie enthalten kaum Fett und nur wenig Kalorien. Nudeln gehören zu den Lebensmitteln, die von Ernährungsexperten empfohlen werden. Außerdem sind Nudeln Glücklichmacher, durch die enthaltenen Kohlenhydraten. Diese regen die Produktion von Serotonin an.

Die wichtigsten Zutaten für das Grundrezept von Nudeln sind:

- Vollei, Eigelb, Eiklar.

- Getreideerzeugnisse aus Hartweizen, Weichweizen, Dinkel oder Roggen

- Mahlerzeugnisse aus Buchweizen, Gerste, Hafer, Hirse, Mais, Reis für Mehrkornteigwaren

- Pilze als Mark, Saft, Konzentrat oder Pulver sowie Gewürze

- Trinkwasser

Ei und Hartweizen sind die Basis der leckeren Teigwaren

Eiernudeln machen ein Produktionsvolumen von ca. 4/5 aller in Deutschland produzierten Teigwaren aus. Unter strikter Kontrolle und unter Einhaltung hygienischer Vorschriften durch die Eierproduzenten, werden die Eier entweder beim Nudelhersteller oder von Eiaufschlagbetrieben aufgeschlagen und schnell verarbeitet. Durch Zugabe von Eiern wird die biologische Wertigkeit der Nudeln erhöht. Aminosäuren, wie Lysin, sind als Proteinlieferant im Ei stärker vertreten. Weizen und Eier ergänzen sich ideal. Deshalb sind Eiernudeln wertvoller als andere Teigwaren.

Hartweizen sorgt für Biss und Geschmack

Hartweizen hält die Form der Nudel und gibt ihnen den schönen "Al-Dente-Biss". In Verbindung mit den Eiern sorgt er außerdem für die typisch kräftige gelbe Farbe der Nudeln.

Der Hartweizen (auch Durum-Weizen genannt) ist der am häufigsten verwendete Weizen für Nudeln in der Bundesrepublik. Zwar wird In Deutschland ebenfalls Hartweizen angebaut, mehr als 50 Prozent hiervon in den neuen Bundesländern, jedoch kommt der größte Teil aus dem Ausland. Wichtige Lieferregionen sind Frankreich, die USA und Kanada. Die Verabeitung findet jedoch wieder in Deutschland statt. Fünf Hartweizenmühlen sind hier auf die Produktion von Grieß für Teigwaren spezialisiert. Denn bevor der Weizen für den Nudelteig verwendet werden kann, muss er zu Grieß verarbeitet werden.

Köstliche Nudelrezepte für jeden Geschmack gibt´s hier!

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