Porridge - Rezepte für ein gesundes Frühstück

 

Porridge

Ein Frühstück mit Tradition: Das Porridge, in Deutschland  Haferbrei, von den Amerikanern Oatmeal genannt, ist ein Getreidebrei  aus Haferflocken und Wasser, der seinen Ursprung in Schottland hat. Erste Rezepte tauchten bereits im 18. Jahrhundert in Kochbüchern auf. Seitdem mauserte sich das Porridge in Großbritannien zu einem echten Nationalgericht und wird dort und mittlerweile auch in vielen anderen Ländern, als warmes Frühstück verspeist.

 

Das super simple  Grundrezept

Einfacher geht’s nicht: Alles, was man für die Zubereitung  von klassischem Porridge benötigt, sind feine Haferflocken, je nach Geschmack Wasser oder Kuhmilch sowie eine Prise Salz. Wer sein Porridge vegan zubereiten möchte, greift zu einer der zahlreichen Pflanzenmilch-Alternativen.

Für eine Portion Porridge rechnet man 40 g Getreideflocken. Diese mit der fünffachen Menge Flüssigkeit und etwas Salz in einen Topf geben, unter Rühren zum Kochen bringen und für weitere 2-3 Minuten köcheln lassen, bis eine cremige Konsistenz entsteht.

 

Porridge aufwärmen

Porridge, das übrig bleibt oder vorgekochter Haferbrei können zugedeckt im Kühlschrank gelagert und am nächsten Tag entweder kalt genossen oder kurz in der Mikrowelle erwärmt werden. Eine köstliche Variante ist Porridge aus dem Ofen. Den Brei dafür in eine feuerfeste Form geben, mit Zimt-Zucker bestreuen und kurz im Ofen überbacken. Für das Aufwärmen im Topf unbedingt etwas  Wasser oder Milch mit in den Topf geben oder das Porridge über dem heißen Wasserbad aufwärm.  Bei dieser Aufwärm-Methode  ist zu beachten, dass das Porridge eine recht klebrige Konsistenz bekommt. 

 


Pimp your Porridge

Zum Würzen des Haferbreis können Sie etwas Zimt untermengen oder 1-2 EL Kokosflocken mitkochen. Wer sein Porridge süß mag, gibt zusätzlich 1-2 EL Zucker hinzu. Köstliche Alternativen zum Süßen sind Ahornsirup oder Agavendicksaft.
Besonders köstlich schmeckt Porridge mit frischem, vitaminreichem Obst. Auf Äpfel, Bananen oder Trauben kann man dabei immer zurückgreifen, je nach Saison lässt sich Haferbrei wunderbar mit Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren , Aprikosen, Pflaumen, Feigen oder Granatapfel kombinieren. Für ein Topping mit Biss und guten Inhaltsstoffen greift man zu zu Nüssen aller Art oder knackigen Mandeln.

 

Tolle Getreide-Alternativen

Klassisch wird Porridge mit Haferflocken zubereitet.  Ebenso lecker sind Varianten aus Dinkel, Reis oder Weizen sowie Mischungen aus verschiedenen Getreideflocken.  Für kernige Abwechslung sorgen Basiszutaten wie Amaranth, Buchweizen, Hirse oder Quinoa, die in jedem Bioladen und gut sortierten Supermärkte erhältlich sind. Die Zubereitung ist genauso einfach wie die mit Haferflocken, lediglich die Koch- und Quellszeit fallen meist etwas länger aus.

 

Warum ist Porridge so gesund?

Der beliebte Getreidebrei steckt voller Ballaststoffe und hält deshalb lange satt. Der enthaltene Hafer liefert zudem wertvolle Eiweiße und Vitamine. Hinzu kommt, dass Porridge  magenschonend und leicht verdaulich ist. Auch alternativen  Porridge-Zutaten Amaranth und Quinoa stecken voller gesunder Inhaltsstoffe. Amaranth versorgt den Körper neben seinem hohen Proteingehalt mit viel Eisen, Magnesium, Kalzium und ungesättigten Fettsäuren. Quinoa enthält alle neun Aminosäuren und zählt deshalb wie Chia-Samen zu den Superfoods. Zusätzlich enthält das Korn viele Mineralien und Vitamine sowie Kupfer, Mangan und Kalzium.

 

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