Pürieren – so wird's schön cremig

Pürieren – so wird's schön cremig
Suppen pürieren Sie am besten mit einem Pürierstab.

Wer nur für Babybrei und kaufaule Zeitgenossen zu Pürierstab und Kartoffelstampfer greift, der verpasst eine Menge. Durch das Pürieren von Zutaten entstehen Beilagen, Suppen und Desserts, die durch komplexen Geschmack und Cremigkeit punkten.

Bei Pürieren denken Sie vermutlich als erstes an das seit Kindertagen so beliebte Kartoffelpüree. Pürieren kommt aber bei einer Vielzahl von Gelegenheiten in der Küche zum Einsatz. Das Wort geht auf den französischen Begriff "pure" zurück, der "rein", "klar", aber auch "unvermischt" bedeutet. Die Konsistenz des Endprodukts reicht von recht festen Gemüsepürees über dickflüssige Dips bis hin zu dünnen Suppen und Fruchtsoßen. Püree wird oft synonym für Mus oder Paste benutzt. Das Prinzip ist dabei immer dasselbe: Feste Lebensmittel werden zerkleinert und entweder mit eigener oder zugegebener Flüssigkeit zu einer cremigen Masse verrührt.

Viele Wege führen zum Püree: Utensilien wie Kartoffelstampfer, Kartoffelpresse oder Mörser setzten auf Muskelkraft. Schneller geht es mithilfe elektrischer Gerätschaften wie Pürierstab oder Mixer. Soßen, dünne Suppen oder weiche Lebensmittel wie Früchte lassen sich wunderbar mit einem Pürierstab zerkleinern und mischen. Der hat zudem den Vorteil, dass Sie direkt im Kochtopf pürieren können und kein zusätzliches Gefäß abgewaschen werden muss.

Kartoffeln und Gemüse pürieren

Beim Kartoffelpüree sollte der Elektrohelfer aber außen vor bleiben. Er lässt nämlich Stärke verkleistern, wodurch das Püree sehr zäh wird. Kartoffelstampfer und -presse sind hier die bessere Wahl. Spitzenköche streichen ihr Kartoffelpüree am Schluss noch durch ein feines Sieb, um es so cremig wie möglich zu bekommen. Hierbei hilft auch Butter. In einigen französischen Rezepten für Kartoffelpüree werden Kartoffeln und Butter gern schon mal im Verhältnis 1:1 gemischt. Das klassische Kartoffelpüree lässt sich übrigens wunderbar mit anderen Gemüsesorten wie Porree oder Sellerie bereichern. Oder pürieren Sie doch gleich andere Gemüsesorten. Besonders gut eignen sich dafür zum Beispiel Blumenkohl, Kürbis oder Mais.

Kartoffeln pürieren Sie am besten von Hand - ein elektrischer Pürierstab würde die stärkereichen Knollen verkleistern lassen.

Pürierte Vitaminbomben

Pürieren ist aber auch eine hervorragende Zubereitungsmethode für eine kalorienarme und vitaminreiche Ernährung. Lieben Sie Obst oder auch grünes Gemüse in Form pürierter Smoothies? Dann versuchen Sie doch auch mal die kalte Suppe Gazpacho – gerade im Sommer ein herrlich erfrischendes Gericht. Mit Pürieren lassen sich zudem aus eben noch festen Zutaten im Handumdrehen köstliche Dips produzieren, etwa der Klassiker Hummus aus Kichererbsen.

Dank Pürierstab oder Mixer haben Sie auch aus Obst im Handumdrehen Mus, eine Fruchtsoße oder gleich ein köstliches Dessert gezaubert. Für ein besonders samtiges Ergebnis kann das Püree am Ende noch durch ein Sieb passiert werden. Portionsweise eingefroren wird aus Fruchtpüree ein wohlschmeckendes und ganz nebenbei noch äußerst gesundes Eis.

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