Speckknödel, auch Speckklöße genannt sind typische Vertreter der süddeutschen und österreichischen Küche , denn hier darf es auch gerne mal etwas deftiger sein. Auch in Südtirol schätzt man die herzhaften Speckknödel sehr. Speckknödel werden aus einem Semmelknödel-Teig, bestehend aus Weißbrot, Milch, Eiern, Gewürzen und Kräutern, hergestellt, unter den zusätzlich gebratene Speck-Würfel gemengt werden. Gegart werden die Speckknödel dann ganz klassisch in leicht köchelndem Salzwasser, in dem sie zirka zehn Minuten ziehen. In einigen Regionen Tirols werden Speckknödel gedämpft.
Früher waren Speckknödel ein Arme-Leute-Essen, das in Notzeiten den Bauern das Überleben sicherte. Heute sind Speckknödel eine weit verbreitete und beliebte Knödel-Spezialität. Speckknödel werden als Beilage serviert, aber auch als Hauptgericht machen Speckknödel eine wirklich gute Figur. Österreichische Grammelknödel und fränkische Speckklöße sind köstliche Abwandlungen der klassichen Speckknödel. In Tirol werden Speckknödel gerne als Einlage in Suppen oder zum Salat serviert. Als Hütten-Snack während der Skisaison sind Semmelknödel bei kleinen und großen Freizeitsportlern eine willkommene Stärkung nach getaner sportlicher Ertüchtigung, denn die gehaltvollen Speckknödel geben ordentlich Kraft für die nächste Schussfahrt ins Tal.
