Rindermarkthalle St. Pauli wiedereröffnet

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In der Rindermarkthalle: der größte Edeka Hamburgs

Immobiliengroßprojekte stehen zunehmend im Spannungsfeld zwischen kommerziellen Erfolg und den Interessen der Anwohner. Die Handelskette Edeka versucht eine Brücke zu schlagen mit ihrem Konzept für die wiedereröffnete Rindermarkthalle im Hamburger Stadtteil St. Pauli.

Die "Markthalle" bietet Raum für regionale Händler

Unweit des autonomen Zentrums Rote Flora steht sie: die Rindermarkthalle St. Pauli, ein historischer Gebäudekomplex, in den seit Jahren Supermärkte ein- und ausziehen. Einen neuen Anlauf wagt jetzt die Edeka Handelsgesellschaft Nord mbH, Hamburg. Sie hat das zwischenzeitlich stillgelegte Gebäude in zwei Jahren grundsaniert und von innen ausgebaut mit einem Budget von mehr als 15 Millionen Euro. Vor rund einer Woche fand die Eröffnung statt.

Edeka präsentiert auf 14.200 Quadratmetern sein "Nahversorgungskonzept", das die Bedürfnisse der Anwohner entsprechen soll. Die großen Handelsketten geben dabei den Ton an. Neben Edeka sind das der Discounter Aldi und die Drogerie-Kette Budnikowsky. In der sogenannten Markthalle bieten Händler wie auf einem Wochenmarkt ihre Waren und Dienstleistungen an. Darüber hinaus sind einige soziokulturelle Einrichtungen aus St. Pauli in den ersten Stock gezogen, unter anderem ein Kindergarten, ein Theaterprojekt und eine Kung-Fu-Schule.

Ob die Rindermarkthalle Akzeptanz in der Nachbarschaft finden wird, bleibt abzuwarten. Zunächst ist das Konzept von Edeka eine Zwischenlösung. Der Mietvertrag ist auf zehn Jahren ausgelegt. Danach entscheidet die Stadt erneut, was mit dem Gebäude geschehen soll. Die vor einigen Jahren ins Gespräch gebrachte Musikhalle wurde im Zuge eines Bürgerentscheids abgelehnt.

Vorläufer der Rindermarkthalle ist der zentrale Markt für Rinder und Schafe von 1862. Um das Areal des Heiligengeistfeldes entstanden eine Vielzahl von Gebäuden, die heute unter dem Begriff "Schlachthof" zusammengefasst sind. Von der Entladung der Tiere von Zügen über deren Versteigerung und Schlachtung bis zur Endverarbeitung fand sich hier die gesamte Infrastruktur zur industrialisierten Vierverarbeitung. Im Zweiten Weltkrieg wurden sämtliche Anlagen zerstört. Anfang 1950 wurde die Hamburger Baubehörde mit der Wiedererrichtung beauftragt. 1972 eröffnete das erste Einzelhandelswarenhaus, darunter Wal-Mart und Real.

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