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Rügenwalder Mühle - hier geht's nicht nur um die Wurst

Vegetarische Produkte
Vegetarische Wurst, Foto: Rügenwalder Mühle

Vom klassischen Fleischerei-Unternehmen zum Spezialisten für vegetarische Wurstwaren? Das Familienunternehmen Rügenwalder Mühle hat mit seinen Produktentwicklungen den richtigen Riecher bewiesen.

Die Geschichte des Lebensmittelunternehmens Rügenwalder Mühle beginnt mit einer klassischen Metzgerei. 1834 eröffnet Carl Müller in Rügenwalde, einer Stadt in Pommern,  eine Fleischerei und legt damit den Grundstein für das heutige Unternehmen Rügenwalder Mühle. Seine Kinder und Enkel führen den Betrieb im Landkreis Ammerland in den folgenden Jahrzehnten weiter und machen das Unternehmen zu einer der bekanntesten Lebensmittelmarken in Deutschland. Fleisch und Wurstwaren bilden seit der Firmengründung das Hauptsortiment und daran ändert sich bis zum Jahr 2014 erstmal nichts.

Die hauseigene Metzgerei im Jahr 1934
Die hauseigene Metzgerei im Jahr 1934, Foto: Rügenwalder Mühle
 

Vegetarische Wurst - mehr als nur ein Trendprodukt

Erst Christian Rauffus, der das Familien-Unternehmen in 6. Generation aus dem Aufsichtsrat begleitet, leitet 2014 einen Kurswechsel ein, der nicht nur gewinnorientiert, sondern auch ethisch begründet ist: Zum ersten Mal in der über 180-jährigen Unternehmensgeschichte bietet Rügenwalder Mühle vegetarische und vegane Produkte an.

„Wir sehen, dass immer mehr Menschen bewusst weniger Fleisch und Wurst essen oder ganz darauf verzichten. Gründe dafür gibt es viele: die eigene Gesundheit, die Sorge um den fortschreitenden Klimawandel, Kritik an der Massentierhaltung oder auch eine Verunsicherung durch Lebensmittelskandale in der Vergangenheit“ erklärt Godo Röben, Geschäftsführer Rügenwalder Mühle den neuen Ansatz.

Produkteintwicklung
Produktentwicklung bei der Rügenwalder Mühle, Foto: Rügenwalder Mühle
 

Soja und Rapsöl statt Fleisch

Um fleischfreie Produkte anzubieten, die den bisher bekannten tierischen Erzeugnissen wie Wurst und Frikadellen möglichst ähnlich sind, hat Rügenwalder Mühle viel Zeit und Energie in Forschung gesteckt. Statt Fleisch wandern nun Soja, Weizen, Erbsen oder Eier aus Freilandhaltung in die Produkte, Speck wird durch Omega-3-Fettsäuren-reiches Rapsöl ersetzt.

 

Weniger Fleisch essen leicht gemacht

Da die Produkte den fleischhaltigen Angeboten geschmacklich und im Aussehen stark ähneln, eignen sie sich gut für den Übergang in die vegetarische Ernährungsweise. Auch Flexitarier, die weniger Fleisch essen wollen, finden in vegetarischer Salami und Co. leckere Alternativen.

 

„Die Zeiten sind vorbei, in denen es den Menschen genügt hat, dass sie genügend zu essen haben"

„Wir werden wohl die erste und letzte Generation sein, die jeden Tag Fleisch auf dem Teller hat“, erklärt Christian Rauffus und weist gleichzeitig auf die Verantwortung von global arbeitenden Unternehmen hin.

Godo Röben ergänzt: „Die Zeiten sind vorbei, in denen es den Menschen genügt hat, dass sie genügend zu essen haben und es ihnen schmeckt. Sie fragen immer mehr – und zu Recht – ernsthaft danach, unter welchen Bedingungen Lebensmittel erzeugt und hergestellt werden und welche Auswirkungen das auf die Umwelt hat. Wir müssen uns darüber bewusst werden, dass wir – global betrachtet – nicht einfach so weiter wirtschaften können wie bisher“.

Produktentwicklung bei Rügenwalder Mühle
Das Unternehmen forscht ständig nach neuen Produktansätzen, Foto: Rügenwalder Mühle

Der Ansatz funktioniert, inzwischen stellt Rügenwalder Mühle immer mehr vegetarische und vegane Produkte her. Und auch im Bereich der konventionellen Fleischprodukte ist man auf neuen Wegen unterwegs: Seit Herbst 2017 sind die ersten Bio-Produkte auf dem Markt.

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