Saft-Rezepte zum Selbermachen

Saft-Rezepte für den ultimativen Vitaminkick

Säfte aus Obst und Gemüse sind reich an Nährstoffen, Enzymen und Antioxidantien. In einem halben Liter Saft stecken etwas zwei Kilogramm Gemüse und Obst. Weil frisch gepresster Saft leckerer und gesünder ist, als Säfte aus dem Supermarkt, lohnt es sich, selbst zu entsaften. Lassen Sie sich dabei von unseren Saft-Rezepten inspirieren – oder experimentieren Sie einfach selbst mit den verschiedenen Zutaten herum.

Frisch gepresste Säfte wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Sie enthalten viele wichtige Nährstoffe, belasten den Körper aber nicht, da dieser kaum Energie für die Verdauung aufwenden muss. Die Nähr- und Vitalstoffe gelangen in wenigen Minuten in die Zellen – und sorgen für einen sofortigen Energie-Kick. Nicht umsonst boomen Säfte als Ernährungstrend. Wenn der Saft ganze Mahlzeiten ersetzen soll, ist es besser, auf Saft-Rezepte mit einem hohen Gemüseanteil zurück zu greifen. Diese enthalten viel weniger Zucker als Obstsäfte und sorgen so dafür, dass der Blutzuckerspiegel konstant bleibt und Leistungsabfall oder Heißhungerattacken ausbleiben. Mehrtägige Saftkuren sollten, trotz ihrer gesundheitlichen Vorteile, nur unter Rücksprache mit einem Arzt durchgeführt werden.

Zu den Stars unter den Saft-Rezepten haben sich mittlerweile Rote Bete- und Grünkohl-Saft entwickelt. Rote Bete steckt voller Antioxidantien und 200 g der Rübe decken bereits 20 % des täglichen Eisenbedarfs. Die Blätter sind ebenfalls sehr gesund: Sie enthalten sogar mehr Calcium, Vitamin A und C als die Rüben selbst. Sie können die Blätter einfach mit in den Entsafter geben. Grünkohl punktet mit einem hohen Eiweißgehalt, mehr Vitamin C als Zitronen und fast doppelt so viel Calcium wie Kuhmilch. Außerdem enthält das krause Wintergemüse viel Folsäure. Wer den herben Geschmack nicht mag, kann beim Entsaften Äpfel hinzugeben.

Zentrifugen-Entsafter oder Saftpresse?

Um das Beste aus den Saft-Rezepten herauszuholen, brauchen Sie einen guten Entsafter. Hier gibt es zwei verschiedene Methoden: den Zentrifugen-Entsafter und die Saftpresse. Eine Saftpresse entsaftet sehr schonend. Durch eine Mischung aus Schneiden, Pressen und Walzen werden Obst und Gemüse quasi ausgewrungen. Bei diesem Verfahren gehen keine Nährstoffe verloren. Saftpressen sind außerdem leiser als Zentrifugen-Entsafter. Diese schleudern den Saft durch Zentrifugalkraft aus dem Fruchtfleisch. Der Vorteil an diesem Entsafter ist, dass größere Frucht- und Gemüsestücke verarbeitet werden können. Das spart Zeit in der Vorbereitung. Außerdem ist der Zentrifugen-Entsafter in der Regel günstiger. Die Saftausbeute ist bei beiden Geräten relativ gleich, der gepresste Saft enthält allerdings mehr Fruchtfleisch und weniger Schaum.

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