Tellerrand

Schwedische Kochkunst: Food-Blog "Makki's Mash"

Marie-Louise Crona aus Berlin
Auf "Makki's Mash" stellt Marie-Louise stets kreative Rezepte vor, , Foto: Luna Simic

Die Schweden wissen, wie man’s anstellt: opulente Fotos, geschmackvoll angerichtete Speisen und dazu das richtige Gespür für Food-Trends. Auf dem Blog "Makki's Mash" stellt die in Stockholm geborene Wahlberlinerin Marie-Louise ihre Liebe zum Kochen zur Schau.

Mit ihren original schwedischen Zimtschnecken hat sich Marie-Louise Crona in ihrer Wahlheimat Berlin bereits einen Namen gemacht. Auf dem Food-Blog will die 29-Jährige nun auch den Rest von ihrer Back- und Kochkunst überzeugen. Seit einem Jahr sammelt die Vegetarierin hier Erinnerungen an gemeinsame Kochabende, witzige Koch-Videos mit ihrem Freund Oliver, Rezepte aus ihrer Heimat Schweden, aber auch deutsche Gerichte – und das alles in Englisch. 

Die studierte Kunstwissenschaftlerin kam vor mehr als drei Jahren für ein Praktikum nach Berlin. Mittlerweile ist sie nicht nur in einen deutschen Mann, sondern auch in die Hauptstadt verliebt und widmet sich hier ganz ihrer Leidenschaft: dem Kochen! 

Im Interview mit LECKER.de verrät uns die Food-Bloggerin die Geschichte hinter dem ungewöhnlichen Blog-Namen, ihre Zukunftsprojekte und welche deutschen Gerichte sie besonders mag.

Wie bist du auf den Namen "Makki's Mash" gekommen?

Erst fiel es mir schwer, einen Namen für den Blog zu finden, aber dann war es offensichtlich. Als ich das erste Mal in Berlin war, begleitete ich eine Freundin auf eine Wohnungsbesichtigung. Die Vermieterin war Chinesin, die eine Zeit in Frankreich gelebt hatte und wirklich süß war. Mit einem zuckersüßen französischen Akzent fragte sie mich zur Verabschiedung: 'Wie war dein Name noch? Makki Lukki?'. Ich fand das so lustig, dass ich meinen Freunden davon erzählte. Seit diesem Tag werde ich Makki genannt. Das "Mash" im Namen geht auf eine typisch schwedische, humusartige Soße zurück, die ich super gern koche. Außerdem möchte ich in meinem Blog viele verschiedene kulinarische Themen "mischen". So entstand der Name "Makki's Mash".

Gibt es deutsche Gerichte, die du besonders gern isst, seitdem du in Berlin wohnst oder präferierst du die schwedische Küche?

Die deutsche Küche ist meines Erachtens noch unerschlossen. Gerade die traditionelle Hausmannskost ist sehr fleischlastig. Ich als Vegetarierin habe dennoch ein paar Gerichte, die ich sehr mag: Zum Beispiel esse ich gern Kartoffelpuffer und vegetarische Currywurst. Außerdem liebe ich Essiggurken und Sauerkraut. Die schwedische und deutsche Küche sind sich aber in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich. Wie zum Beispiel bei meinem Lieblingsgericht, bevor ich Vegetarier wurde.

Ich aß gerne mit meiner Familie den typischen Sonntagsbraten mit Kartoffeln, Erbsen und Möhren und einer Bratensoße. Was ich außerdem mit Deutschen teile, ist die Liebe zu Kartoffeln! Ich mag die ersten Kartoffeln des Sommers: gekocht, mit salziger Butter und Dill serviert.

Was ist dein aktuelles Lieblingsgericht?

Das Stichwort Butter – eine meiner Lieblingszutaten - bringt mich zu meinem momentanen Lieblingsgericht: dem Garden Salad. Ich habe ihn diesen Sommer kreiert, aber er ist auch toll für einen sonnigen Herbsttag. Er hat alles, was ein leckerer Salat haben muss: Er ist knusprig und zart, süß, aber auch sauer. Hauptbestandteile sind Zutaten aus dem Garten wie gelbe Zucchini und grüner Salat. Um ihm noch herbstlicher zu machen, würde ich ein paar goldene Pfifferlinge anbraten und zu den Nüssen als Topping hinzufügen. Perfekt für ein Abendessen unter Freunden. Das Dressing des Salats besteht einzig und allein aus Butter. Klingt vielleicht komisch, aber es ist einfach zu lecker, um zu widerstehen.

Lieblingsrezept: Garden Salad, Foto: Luna Simic

Neben deinem Blog kochst du regelmäßig für Freunde und Fremde bei spontanen Kochveranstaltungen. Wie bist du darauf gekommen?

Eigentlich wollte ich ein einmaliges Abendessen durchführen, um für meinen Blog zu werben. Den Gästen gefiel es aber so sehr, dass ich mich dazu entschied, die Events regelmäßig zu veranstalten. Obwohl es total stressig ist, macht es mir viel Spaß. Ich liebe es, für andere zu kochen. Es ist eine tolle Erfahrung, ein Drei-Gänge-Menü für 25 Personen zuzubereiten. Dabei lerne ich unheimlich viel. Auf "Makki's Mash" kündige ich immer bevorstehende Kochevents an.

Und weil du es magst, andere zu verköstigen, hast du auf einem Berliner Flohmarkt statt antiken Möbeln deine eigenen Zimtschnecken angeboten? Wie kam es dazu?

Ich nenne sie "Buns of Joy", "Knoten der Freude". Ich habe für meine Zimtschnecken eine Menge Komplimente bekommen, wenn ich sie meinen Freunden serviert habe. Also habe ich mir gedacht: 'Die würden andere sicher auch mögen'. So habe ich sie auf einem Berliner Flohmarkt verkauft. Was ich besonders spannend fand, war die direkte Reaktion der Kunden mitzubekommen. Ich habe sogar einige Stammkunden gewonnen, die ganz verrückt nach den Buns waren. Wegen meiner Pläne fürs kommende Jahr musste ich den Verkauf leider erst mal einstellen.

Was sind denn deine Pläne für die nächsten Jahre? Wird "Makki's Mash" weiter mit Rezepten befüllt?

Mein größter Wunsch, ein eigenes Kochbuch zu schreiben, wird zu meinem kreativen Winterprojekt in diesem Jahr. Eine meiner besten Freundinnen, die Fotografin ist, wird mich dabei unterstützen. Wir haben vor, das Kochbuch mit leckeren Rezepten, tollen Fotos und einer Menge kulinarischer Erinnerungen zu füllen.

Natürlich werde ich auch "Makki's Mash" weiterhin mit Ideen versorgen. Bald kann ich meinen Blog sogar live leben, denn ich eröffne mein eigenes Café in Neukölln. Ich freue mich total darauf! Auf meinem Blog werde ich meine Leser immer auf den neuesten Stand bringen. Es lohnt sich also regelmäßig auf "Makki's Mash" zu schauen.

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