Smoothie Maker - Klein, flink, praktisch

Smoothie Maker
Smoothie Maker: Ein Must-Have für jeden Smoothie Fan, Foto: iStock

Smoothie Maker machen gesundes Genießen leicht. Wenn du noch das perfekte Modell für deine eigenen Shakes suchst: Diese Tipps helfen dabei.

Trink dein Obst und Gemüse doch einfach! Mit dieser Devise hat der Smoothie einen weltweiten Siegeszug angetreten. Es ist ja so: Wir alle wollen uns gerne gesünder ernähren. Doch gerade in der Woche ist es oft schwer, die von Gesundheitsexperten empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag unterzubringen. Mit einem Smoothie Maker aber wird die gesunde Ernährung ein ganzes Stück einfacher – und leckerer. Der Vorteil zum Supermarkt-Produkt: Zu Hause kannst du deine Vitaminbombe nach eigenem Geschmack mixen und sie, wie empfohlen, so frisch wie möglich trinken. Für echte Liebhaber führt am Smoothie Maker über kurz oder lang also kein Weg vorbei.

 

Smoothie Maker: Die Fakten

Im Grunde ist jeder Standmixer, der Obst und Gemüse zu einem feinen Püree zerkleinern kann, ein Smoothie Maker. Mit der zunehmenden Beliebtheit der dicken Säfte in den vergangenen Jahren haben Gerätehersteller aber Spezialmixer entwickelt, die konkret für die Herstellung von Smoothies optimiert sind. Das sind meist kleine, handliche Geräte, die auf der Arbeitsplatte in der Küche kaum Platz wegnehmen und mit denen die Herstellung portionsweise möglich ist. Besonders praktisch: Der Mixbecher fungiert auch als Trinkflasche.

So funktioniert’s

Bei den handlichen Smoothie Makern hat sich eine Bauweise durchgesetzt. Die Geräte bestehen aus einem kompakten Motorblock, oft mit einer Grundfläche von nur rund zehn mal zehn Zentimetern. Anstatt eines Kruges – wie bei herkömmlichen Standmixern – werden die Zutaten in einen Trinkbehälter gefüllt. Der fasst meist 0,6 Liter und wird bei vielen Modellen über Kopf auf den Motorblock gesetzt. Daher gilt bei der Zubereitung: Weiche Zutaten kommen zuerst in die Flasche, härtere Zutaten, wie zum Beispiel gefrorene Früchte oder Ingwer, werden zuletzt eingefüllt.

Die Flasche wird mit einem Aufsatz verschlossen, an dessen Innenseite sich die Schneidemesser befinden. Dieser Aufsatz wird dann am Motorblock eingerastet und das Mixen kann beginnen. Bei einigen Modellen muss dazu durchgehend ein Knopf gedrückt werden, was bei der Herstellung größerer Mengen an Smoothies etwas ermüdend sein kann. Ist das Getränk fertig, wird der Mixaufsatz gegen einen normalen Deckel mit Trinköffnung getauscht. Auf diese Weise lässt sich der Shake auch unterwegs genießen.

 

Smoothie Maker: Vor- und Nachteile

+ meist geringe Anschaffungskosten

+ im Vergleich zu herkömmlichen Standmixern kompakte Bauweise

+ simple Bedienung, oft nur ein Knopf vorhanden

+ leicht zu reinigen

- geringes Fassungsvermögen der Trinkbehälter (für Vieltrinker oder Familien weniger gut geeignet)

- Einsatzmöglichkeiten im Vergleich zum Standmixer eingeschränkt

- geringe Leistungskraft, für grüne Smoothies nur bedingt geeignet

Der letzte Punkt zeigt: Smoothie ist nicht gleich Smoothie! Grundsätzlich wird zwischen Getränken auf Frucht- und jenen auf Gemüsebasis unterschieden. Die kleinen Smoothie Maker sind in erster Linie für die Obstvarianten geeignet, die oft auch mit Milch gemischt werden. Sie zerkleinern zwar auch problemlos Salat und anderes Grünzeug, viele Anhänger grüner Shakes schwören hingegen auf Hochleistungsmixer mit höherer Umdrehungszahl (mehr als 25.000 Umdrehungen pro Minute) und Leistung (ab 1000 Watt, gern auch drei PS). Die Power ist nötig, um harte Zellwände aufzubrechen und das Chlorophyll freizusetzen.

 

Smoothie-Maker-Test: Drei Lieblings-Kandidaten

Die Stiftung Warentest hatte beim Test der Smoothie Maker gute Nachrichten: Fast alle Geräte zwischen 20 und 900 Euro haben angenehm sämige Getränke hergestellt, die Zutaten also gut zerkleinert. Bei der Langlebigkeit aber machten sogar teure Standmixer schnell schlapp. Und mit einer negativen Begleiterscheinung musst du bei allen Geräten rechnen: Sie sind lauter als eine Waschmaschine.

WMF Smoothie Maker Kult x Mix & Go: Cool und hochwertig

• Mixbehälter: 600 Milliliter
• „Keep Cool“-Flasche
• 300 Watt
• mit Ice-Crush-Funktion

Über 900 Kundenbewertungen und 4,5 von 5 Sternen unterstreichen: Der WMF Smoothie Maker Kult x Mix & Go ist ein Klassiker. Er überzeugt mit hochwertiger Bauweise, einem vierflügeligen Edelstahlmesser und hoher Standfestigkeit dank rutschsicherer Füße. Die „Keep Cool“-Variante ist mit einem Metallbehälter ausgestattet, der Getränke länger kühl hält. Dank einer Leistung von 300 Watt zerkleinert der WMF Smoothie Maker problemlos Eiswürfel und gefrorene Früchte. Nachteil: Es wird nur ein Behälter mitgeliefert. Allerdings passen einige preiswerte Flaschen anderer Hersteller auf diese Maschine.

 

AEG Smoothie Maker PerfectMix Mini Mixer: Schnell und einfach

• Titan-Trinkflasche: 600 Milliliter
• 300 Watt
• abnehmbarer Deckel mit Trinkverschluss
• Deckel mit Sicherheitsverschluss
• 4-Klingen-Edelstahlmesser

Mit der Gesamtnote „Gut“ (1,9) kürte die Stiftung Warentest den AEG Smoothie Maker PerfectMix Mini Mixer zum Testsieger. Er überzeugte besonders bei Haltbarkeit, Zubereitung, Handhabung und Sicherheit. Dieses Modell ist ebenfalls mit einem 300-Watt-Motor (entspricht 0,4 PS) ausgestattet und kann sogar heiße Suppen pürieren, Sahne aufschlagen oder Zwiebeln hacken. Die Messer drehen sich mit für diese Produktklasse schnellen 23.000 Umdrehungen pro Minute.

 

Philips Smoothie Maker HR2195/08 Standmixer: Groß und leise

• Glas-Mixbehälter: 2 Liter
• 900 Watt
• Ice-Crush-Funktion
• „Quiet Mode“ für leiseres Mixen

Wer regelmäßig größere Mengen Smoothies zubereiten möchte, stößt bei den kleinen Smoothie Makern schnell an Grenzen. Da kann ein günstiger Standmixer eine gute Alternative sein, um die Gesundmacher zum Beispiel für die ganze Arbeitswoche vorzubereiten. Die Nummer eins in der Kategorie „Standmixer“ bei Amazon.de ist der Philips Smoothie Maker HR2195/08 Standmixer. Der Motor verfügt über 900 Watt, die Leistung lässt sich stufenlos regeln. Der Glasbehälter fasst zwei Liter, also rund dreimal so viel wie die Trinkbehälter der kleinen Smoothie Maker. Ein spezieller „Leise“-Modus soll dafür sorgen, dass der Smoothie am Morgen nicht das ganze Haus aufweckt.

 

 

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