Sojasoße – das asiatische Würzwunder

Sojasoße

Ein Leben ohne Sojasoße ist möglich, aber trostlos. So könnte ein altes chinesisches Sprichwort lauten. Denn Sojasoße ist fester Bestandteil in der asiatischen Küche, ob zum Dippen, Würzen oder Marinieren.

Die Herstellung ist langwierig. Für die hochwertige Variante, die natürlich gebraute Sojasoße, lässt man eine Maische aus gemahlenen Sojabohnen, Bakterienkulturen, Salz und Wasser in Fässern fermentieren und anschließend zwischen eineinhalb und fünf Jahren reifen.

Je nach Region unterscheiden sich die Sorten in Farbe, Zutaten, Salzgehalt, Konsistenz und Herstellung:

 

1. Japanische Sojasoße

Die japanische Variante enthält zusätzlich Weizen, wodurch der Geschmack milder wird. Sie passt perfekt zu Sushi. Personen mit Glutenunverträglichkeit können die chinesische Sojasoße verwenden. Sie ist von Natur aus ohne Weizen. Generell gilt aber, immer die Zutatenliste genau zu lesen.

 

2. Sojasoße mit weniger Salz

Im Hinblick auf eine gesunde, salzarme Ernährung findet man im Handel inzwischen auch Sojasoße mit bis zu 43 % weniger Salz. Ihr Geschmack ist vollmundig wie bei der normalen Sojasoße. Das macht sie perfekt zum Würzen vielseitiger Speisen, von Asia-Suppe bis Pad Thai.

 

3. Helle Sojasoße

Die helle Sojasoße unterschiedet sich farblich stark von der klassischen Variante, die dunkler ist. Sie schmeckt milder und etwas süßlich. Sie harmoniert gut zu Fisch, hellem Fleisch und leichten Wok-Gerichten.

Tofu marinieren
Mit Sojasoße Tofu marinieren - lecker!
 

4. Chinesische dunkle Sojasoße

Die chinesische Sojasoße enthält im Gegensatz zur japanischen keinen Weizen. Dafür liegt der Salzgehalt deutlich höher. Sie sollte daher nur sparsam in der Küche eingesetzt werden – ein paar Spritzer zu viel, und schon ist das Essen versalzen. Die chinesische Sojasoße ist beliebt zum Marinieren von Tofu und Fleisch, zum Würzen sowie als Dip für Dim Sum.

 

5. Indonesische süße Sojasoße

In Indonesien würzt man Klassiker wie Nasi Goreng oder Saté-Spieße mit Ketjap Manis, einer Sojasoße, die fast schwarz und dickflüssig ist. Sie schmeckt sehr süß und sollte immer erst zum Schluss verwendet werden, da sie leicht anbrennen kann. Die würzige Variante heißt Ketjap Asin.

 

Sojasoße – Nützliche Tipps

  • Die verschiedenen Sorten sind im Asia-Laden sowie im gut sortierten Supermarkt erhältlich.
  • Beim Kauf darauf achten, dass die Sojasoße nach traditioneller Art gebraut wurde und nicht im Schnellverfahren. Ein Blick auf die Zutatenliste hilft. Finden sich darauf künstliche Zusätze wie Farb- und Aromastoffe handelt es sich um schnell produzierte "Chemiesoße", die nichts mit dem natürlichen Original gemein hat.
  • Angebrochene Flaschen sollten am besten im Kühlschrank gelagert werden. Dort halten sie sich etwa sechs Wochen.
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