Stocken lassen - mit sanfter Hitze zum festen Ei

Stocken lassen - mit sanfter Hitze zum festen Ei
Bei sanfter Hitze stocken die Eier in der Pfanne.

Stocken bezeichnet den Garprozess von Eiern oder eierhaltigen Speisen. Sie gehen vom flüssigen in den festen Zustand über. Das geschieht auf dem Herd, im Backofen oder im heißen Wasserbad. Zu starke Hitze gilt es beim Stocken lassen aber zu vermeiden.

Der große Unterschied zwischen einem weichen und einem hart gekochten Ei verdeutlicht anschaulich, was beim Stocken passiert: Rohes Eiweiß und –gelb wird unter anhaltender Hitzeeinwirkung zunehmend fest. Dieses Prinzip kommt bei den meisten Gerichten mit hohem Ei-Anteil zum Einsatz - ob Rührei, Omelett, Eierstich, Aufläufe mit Eiermilch oder Crème brûlée. So vielfältig die Speisen, so unterschiedlich sind auch die Zubereitungsmöglichkeiten beim Stocken lassen. Es gelingt in der Pfanne ebenso wie im Ofen oder auch im heißen Wasserbad.

Bitte nicht zu heiß stocken lassen

Idealerweise bleiben Gerichte beim Stocken lassen schön saftig. Deshalb gilt es, genau den Zeitpunkt abzupassen, an dem der Eieranteil gerade eben festgeworden ist. Außerdem sehr wichtig für ein saftiges Ergebnis: Die Pfanne darf nicht zu heiß sein. Manchmal reicht sogar bereits die Restwärme vom Erhitzen des Fetts oder Braten der Omelett-Zutaten, um das Ei perfekt stocken zu lassen.

Bei größeren Mengen Ei kann das Stocken auf der Herdplatte zum Problem werden. Die sanfte Hitze gelangt dann nur schwer bis zur Mitte und Oberfläche vor. Das kann beispielweise bei der spanischen Tortilla der Fall sein, wo zudem Kartoffelstücke das Vordringen der Hitze aufhalten. Steht die Eier-Mischung recht hoch im Topf oder in der Pfanne, geben Sie diese lieber für einige Minuten zum Stocken in den Ofen. Achten Sie aber darauf, das Topf oder Pfanne ofenfest sind.

Nicht immer ist Stocken erwünscht

In Ausnahmefällen wird der Begriff Stocken beziehungsweise Stocken lassen auch für das Festwerden von Creme-Speisen im Kühlschrank verwendet. Dabei sind allerdings nicht zwangsläufig Eier im Spiel. Das Stocken wird vielmehr meist durch Bindemittel wie Gelatine oder Speisestärke herbeigeführt.

Stocken ist manchmal auch ein unerwünschtes Ergebnis in der Küche, zum Beispiel wenn Sie cremige, eierhaltige Speisen zu stark erhitzen und das Eiweiß gerinnt. Dann hat man plötzlich Stückchen im Pudding oder die eben noch dickflüssige Carbonara ähnelt auf einmal mehr einem Rührei. Hier erklären wir, wie Sie unerwünschtes Gerinnen verhindern.

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