Süßungsmittel - die besten Zucker-Alternativen

Süßungsmittel von A-Z
Natürliche Süßungsmittel von Agavendicksaft bis Zuckerrübensirup

Backwaren, Desserts und Co. sind ohne eine gewisse Süße sind nur das halbe Naschvergnügen. Wir erklären, welche Süßungsmittel eine gute Ergänzung oder Alternative zu klassischem Zucker sind.

 

Agavendicksaft

Wer herkömmlichen Zucker als Süßungsmittel nicht verträgt, kann stattdessen mit Agavendicksaft süßen. Das aus der Agavenpflanze gewonnene Süßungsmittel hat eine neutrale Süße und eignet sich zum Verfeinern kalter sowie warmer Speisen und Gebäck wie z. B. Beeren-Knusper-Quark, Köfte mit Mandelsoße und Tomatensalat oder Kiba-Gugelhupf.

 

Ahornsirup

In Kananda und den USA ist Ahornsirup als Süßungsmittel schon lange sehr beliebt. Für seine Gewinnung werden Ahornbäume mit Bohrlöchern versehen, in die man Zapfhähne steckt. Über diese wird der austretende Saft in Sammelbehälter geleitet und anschließend zu Sirup eingekocht. Die würzige Süße passt toll zu Pancakes, Eis und Fleischmarinaden.

Birkenzucker (Xylit)
Birkenzucker erfreut sich als alternatives Süßungsmittel großer Beliebtheit
 

Birkenzucker (Xylit)

Birkenzucker ist eine beliebte Zucker-Alternative, denn es verfügt über die gleiche Süßkraft wie klassischer Zucker, enthält aber 40 % weniger Kalorien. Zudem ist das Süßungsmittel ein Zucker, der die Zähne nicht schädigt, sondern schützt. Ursprünglich wurde Xylit durch eine chemische Veränderung von Holzzucker hergestellt, der unter anderem in Birken- oder Buchenholz enthalten ist. Da dieses Herstellungsverfahren sehr teuer ist, wird Xylit heutzutage industriell überwiegend aus Maiskolbenresten gewonnen. In der Küche eignet sich Xylit besonders gut zum Süßen von Desserts oder Gebäck wie diesem Möhren-Apfel-Kuchen.

 

Dattelsirup

Im Orient wird der dunkle Sirup seit Jahrhunderten als Süßungsmittel geschätzt. Er ist eine gesunde Zuckeralternative und wirkt antibakteriell. Dattelsirup ist im Reformhaus erhältlich und eignet sich prima zum Abrunden von Balsamico-Dressing und fruchtiger Tomatensoße.

 

Honig

Der Nektar, den fleißige Bienen produzieren, ist vitaminreich und wirkt antibakteriell. Als Süßungsmittel ist er ein toller Zuckerersatz. Honig kann nicht verderben, sollte aber trocken und dunkel gelagert werden, damit er sein Aroma behält. Er schmeckt köstlich zu Obstsalat, Quarkspeise, Salatdressings oder pur in heißer Milch.

 

Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt. Er ist ein sehr nährstoffreiches Süßungsmittel, das wie Zucker eingesetzt werden kann, zum Beispiel zum Backen von Süßkartoffel-Brownies. Kokosblütenzucker schmeckt [brigens gar nicht nach Kokos, sondern leicht nach Karamell.

 

Muscovado-Zucker

Der unraffinierte, naturbelassene Zucker aus Zuckerrohr stammt von der Insel Mauritius. Das Süßungsmittel hat dank seines hohen Melassegehaltes einen malz- bis karamellähnlichen Geschmack und eine leicht feuchte Konsistenz. Dank seines kräftigen Aromas eignet er sich hervorragend zum Süßen und Verfeinern von Soßen, starkem Espresso und dunklem Brot. Besonders lecker schmeckt Muscovado-Zucker in Schokoladenkuchen!

 

Stevia

Das "Naturwunder" hat nun die offizielle Zulassung als Süßungsmittel in Deutschland bekommen. Die Blätter der Stevia-Pflanze, die auch Süßkraut genannt wird, soll 300-mal süßer als das Süßungsmittel Zucker sein und dabei kalorienfrei und nicht schädlich für die Zähne. Die EU empfiehlt allerdings, 250 mg am Tag nicht zu überschreiten. Als Rezepte zum Ausprobieren empfehlen wir Käsekuchen mit Aprikosen und BaiserMandelmilchreis mit Aprikosen, Gefüllte Crêpes mit Heidelbeerkompott oder Leichte Orangenmousse auf Erdbeer-Carpaccio.

 

Reissirup

Eines der ältesten Süßungsmittel der Welt kommt aus Japan. Es wird gewonnen, indem gemahlener Reis in Wasser aufgelöst und anschließend zu Sirup eingekocht wird. Reissirup ist neutral im Geschmack und etwas weniger süß als Honig. Da er keinen Fruchtzucker enthält, ist Reissirup sehr gut für Menschen mit Fructoseintoleranz geeignet.

 

Zuckerrübensirup

Bei dem malzigen Sirup handelt es sich um ein reines Naturprodukt, in dem viele Mineralien und Vitamine stecken. Das Süßungsmittel ist der eingekochte Saft aus frischen Zuckerrüben. Mit seiner herben Würze und dezenten Süße ist er ideal zum Abschmecken von Bratensoßen oder als Backzutat, z. B. für Brownies, Lebkuchenherzen oder Haselnussbrot.

 

Video-Tipp

Für dieses gesunde Frühstück aus dem Ofen wird Ahornsirup als Süßungsmittel verwendet:

 
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