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Suppenkoma - müde nach dem Mittagessen

Sarah Krecker
Suppenkoma - müde nach dem Mittagessen
Suppenkoma ist ein natürliches Phänomen, unter dem schon unsere Vorfahren litten, Foto: Stokkete - Fotolia.com

Vormittags im vollen Arbeitseifer, nachmittags im Leistungstief - das kommt Ihnen bekannt vor? Die Diagnose lautet Suppenkoma. Doch keine Sorge, das ist ein natürliches Phänomen, unter dem schon unsere Vorfahren litten.

Vom Suppenkoma sind besonders Berufstätige betroffen. Der Ablauf ist im Grunde immer gleich: Leistungsfähigkeit und Konzentration sind am Vormittag am höchsten - die Zeit bis zur Mittagspause vergeht wie im Flug. Dann kommt das Mittagessen, und damit oftmals auch eine unbändige Müdigkeit, die sich nicht mal mit einer Tasse Kaffee wegtrinken lässt.

 

Wie entsteht Suppenkoma?

Suppenkoma ist ein natürliches Phänomen. Nach dem Essen benötigt der Magen viel Blut, um die aufgenommenen Nährstoffe im Körper zu verarbeiten. Der Blutdruck sinkt. Müdigkeit, Trägheit und fehlender Antrieb machen sich breit.

Erschwerend kommt eine biologische Ursache hinzu. Im menschlichen Organismus sind seit Urzeiten zwei Ruhephasen angelegt: eine in der Nacht, eine in der Mittagszeit. Das geht auf das Verhalten unserer Vorfahren zurück. Sie lebten im ständigen Wechsel von Phasen hoher Aktivitäten wie Jagen und kräfteschonender Ruhephasen.

 

Was hilft gegen Suppenkoma?

Ein Suppenkoma lässt sich vermeiden, wenn Sie auf die richtige Ernährung achten. Dabei gilt der Grundsatz: Schweres Essen macht schwere Lider. Weitere Tipps finden Sie im folgenden Video:

 

Neben gesundem Essen helfen auch diese Geheimwaffen im Kampf gegen das Suppenkoma:

  • Ein kurzes Nickerchen fördert die Konzentration und senkt die Stressbelastung. Aber nicht länger als 30 Minten die Augen zu machen, sonst fährt der Körper in den Tiefschlafmodus.
  • Moderate Bewegung bringt den Kreislauf ebenso in Schwung. Das reicht von Treppensteigen über Dehnen bis hin zum kleinen Spaziergang.
  • Frische Luft einatmen sorgt für einen wachen Geist und steigert das allgemeine Wohlbefinden.
  • Sonne tanken hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Gleichzeitig fördert es die Bildung des stimmungshebenden Botenstoffes Serotonin.

Sagen Sie Tschüss zum Suppenkoma - und starten Sie in Zukunft nach der Mittagpause voll durch.

 

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