Tellerrand

Buch-Tipp: Süßer leben ohne Zucker

Cover und Illustration von Kind
Mit Alltags-Komik gegen die Zucker-Sucht, Foto: Delphine Soucail

Zucker scheint die Lösung aller Probleme zu sein. Bei schlechter Laune hilft ein Stückchen Schokolade - okay, eine Tafel. Bei Liebeskummer tröstet Eiscreme, und wenn es etwas zu feiern gibt, stoßen wir am liebsten mit einem Cocktail an. Kein Wunder, dass Zucker als die Droge der Menschheit gilt. Allerdings ist er nicht nur Seelentröster, sondern kann zu Diabetes Typ 2, Herzkrankheiten oder Fettleibigkeit führen.

Genau deshalb hat Charlotte Debeugny dem Zucker den Kampf angesagt. Die Wahl-Französin ist diplomierte Ernährungswissenschaftlerin und kennt sich bestens mit gesunder Ernährung aus. In ihrem Buch "Süßer leben ohne Zucker – mit Leichtigkeit zu strahlendem Teint, guter Laune und Traumfigur" gibt sie Ratschläge für ein Leben ohne Zucker.

 

Zucker - so gut und doch so schlecht

Auf 128 Seiten soll darin endlich Schluss mit dem Zucker gemacht werden. Dieser ist laut Debeugny ein Bad Boy – wir lieben ihn, wissen aber, dass er nicht gut für uns ist. Neben vielen Tipps und Fakten beinhaltet das Buch zudem 77 Rezepte und zwei einwöchige Essenspläne für den Zucker-Detox. "Süßer leben ohne Zucker" ist mehr ein Ratgeber als ein Kochbuch. Es möchte die ersten Schritte in ein ungesüßtes Leben ebnen – und das tut es ziemlich gut.

Anders als viele Ratgeber schafft es Debeugny, den mahnenden Zeigefinger wegzulassen. Die Texte regen zum Weiterlesen an, da sie nicht nur informieren, sondern auch lustig sind. Zusätzlich ist das Buch mit witzigen Illustrationen bebildert, die das Leben mit Zucker ironisch darstellen. Auch toll: Sogenannte Praxisblätter bieten die Möglichkeit zu Selbsttests.

Buchautorin Charlotte Debeugny
Die Autorin unterscheidet zwischen Zuckerarten - nicht jeder ist schlecht, Foto: Charlotte Debeugny
 

Von Alltagsfallen und Durchhaltevermögen

Das Buch ist in sechs Kapitel unterteilt. Das ersten Kapitel "Zucker, Gesundheit und Wohlbefinden" behandelt die Frage, wieso Zucker eingeschränkt werden soll. "Zucker erkennen und entlarven" hilft dabei Zucker im Alltag aufzudecken. Das soll durch einen Selbsttest herausgefunden werden – nur klappt dieser nicht, wenn das eigene Essverhalten von den vorgegebenen Auswahlmöglichkeiten abweicht.

Dafür hält Kapitel drei alles was es verspricht. "Der Angriffsplan" enthält neben zehn goldenen Regeln auch einiges an Motivationsschüben. "Fantastische Menüs und Rezepte" gibt's Mahlzeiten mit wenig bis gar keinen Zucker. Hilfe, um auch im Alltag standhaft zu bleiben, bietet "Rückfällig werden – ausgeschlossen!". Das letzte Kapitel dreht sich um "Kinder und Zucker" – ein Problem, das viele Mütter bestimmt gut kennen.

Charlotte Debeugny ist es gelungen, ein Lifestyle-Buch mit Charakter zu schreiben. Die Zucker-Liebe wird verstanden, nicht verurteilt. Der Ratgeber überrascht mit Fakten, die meisten Ratschläge sind gut umsetzbar. Andere sind etwas seltsam, wie zum Beispiel der Tipp Gästen statt Nachtisch Obst zu servieren, aus denen sie Gesichter legen sollen. Das soll sie vor der fehlenden Süßspeise ablenken. Trotz einiger Mini-Makel schafft es das Buch, sich dem eigenen Zuckerkonsum zu stellen und unterstützt dabei, mit dem Bad Boy Schluss zu machen.

"Süßer leben ohne Zucker - mit Leichtigkeit zu strahlendem Teint, guter Laune und Traumfigur" kostet 12,99 Euro und ist im Heyne-Verlag erschienen.

Text: Jannah Fischer

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