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Redaktionslieblinge von der Next Organic 2016

Next Organic 2016

Unterwegs auf der Next Organic 2016

Gestern ging die Next Organic 2016 zu Ende. Rund 160 Manufakturen, Gastronomen und Händler präsentierten auf der Berliner Messe Bio-Köstlichkeiten von Morgen. Trendthemen waren Algen, Paleo und nachhaltige Tischkultur. Da mussten wir hin!

Redakteurin Sarah war vor Ort, um die Neuheiten zu probieren. Damit die Konzentration nicht nachließ, gab's zwischendurch einen Bulletproof-Coffee. Im Folgenden stellt sie ihre Top 9 Entdeckungen vor!

I sea Pasta

1. I sea Pasta

An Algen führte auf der Next Organic 2016 nichts vorbei. Neben Chips fiel ein Produkt besonders auf, die zu 100 Prozent aus Algen bestehende Tagliatelle von Seamore.

"I sea Pasta" ist im Gegensatz zu Zucchininudeln eine Low Carb-Nudelvariante mit Biss. Zudem enthält das Meeresgrün viel Umami-Aroma, das für zusätzlichen Geschmack sorgt. Umami - japanisch für fleischig und herzhaft - gilt neben süß, sauer, salzig und bitter als fünfte Qualität des Geschmackssinns.

Vom Geschmack konnte ich mich gleich am Stand überzeugen. Die Pasta wurde mit grünem Nuss-Pesto zubereitet - eine leckere Kombination. Obendrein liefert die Pasta zahlreiche Nährstoffe wie Eisen und Kalzium. Der holländische Hersteller begeisterte mit seinem Produkt auch die Jury des diesjährigen Next Organic Start-Up Awards, der unter anderem die Grünen-Politikern Renate Künast angehörte.

In Deutschland ist "I sea Pasta" über folgende Händler erhältlich. Ein Beutel kostet 5,95 Euro und ergibt 500 g Pasta.

Chia Bio-Öl

2. Chia-Öl

So hatte ich Chia-Samen bislang noch nicht gegessen, als kaltgepresstes und naturreines Bio-Öl. Darin stecken die wertvollen Omega-Fettsäuren in hoher Konzentration.

Zum Kochen ist das Öl zu schade. Die Aromen und gesunden Inhaltsstoffe gehen dadurch verloren. Dr. Reinhard Angermann, Geschäftsführer der österreichischen Firma 5 Jahreszeiten, die das Öl herstellt, gibt vor Ort den Tipp: "Ein Teelöffel Chia-Öl pro Tag schlucken, und schon ist der Körper mit den essentiellen Fettsäuren versorgt". Wer es weniger als Medizin, mehr als Zutat einsetzen will, kann das Öl über gedämpftes Gemüse, Salate, Müsli oder Smoothies gießen. Der Geschmack ist mild-nussig.

Das Chia Bio-Öl ist im Onlineshop von 5 Jahreszeiten als 100 ml-Flasche für 12,90 Euro erhältlich.

Paletas-Eis aus Berlin

3. Paletas Berlin

Bei der Hitze in Berlin musste ein Eis sein. Ich besuchte deshalb den Stand der lokalen Eismanufaktur Paletas. Das Inhaber-Pärchen Denise Drenkelfort und Thorsten Alberts stellt aus kaltgespressten regionalem Obst und Gemüse Eis am Stiel her.

Paletas verzichtet auf Farb- und Konservierungsstoffe, sowie Geschmacksverstärker und Aromen. In der Regel wird auch kein zusätzliches Wasser hinzugegeben, dafür aber gerne mal frische Kräuter. Dadurch schmecken Kreationen, wie Mango-Kokos oder Gurke-Zitrone, von Anfang bis Ende vollmundig und beinahe cremig.

Die handgefertigten Bio-Eissorten sind in ausgewählten Städten Deutschlands erhältlich, neben Berlin zum Beispiel auch in Hamburg, Frankfurt und Stuttgart. Hier findest du eine Übersicht aller Händler.

Kookie-Kat

4. Kookie Kat

"Frei von" bleibt ein spannendes Thema, gerade beim Backen. Viele fragen sich, ob das überhaupt geht, so ganz ohne Mehl, Ei und Butter. Kookie Kat weckte mit seinem süßen Verpackungsdesign sofort mein Interesse. Dass sie glutenfrei, vegan und bio sind, wird erst auf dem zweiten Blick klar.

Anders als herkömmliche Cookies ist die Konsistenz etwas weicher und krümeliger, doch das Ergebnis schmeckt! Zudem punkten die fünf Sorten mit teils ungewöhnlichen Rezepturen wie "Chia-Zitrone" und "Hanfsamen Kakao".

Einen Nachteil haben die Kekse allerdings doch: Sie kommen erst im Herbst auf den Markt.

Leef-Grillbox

5. Leef-Grillbox

Nachhaltigkeit spielt bei der Tischkultur eine zunehmend wichtige Rolle. Mit diesem Thema beschäftigt sich auch das Berliner Blattwerk Leef. Produziert wird Einweggeschirr aus Palmblättern, das umweltfreundlich und 100 Prozent kompostierbar ist.

Eigentlich ist Leef im Catering-Bereich tätig, doch dieses Jahr bringt die Firma erstmals eine Box in den kleinen Handel. Passend zur Grill- und Festivalsaison umfasst sie Besteck, Teller und Servietten.

Die Grillbox kostet 5, 95 Euro bei Amazon - ein Schnäppchen, wenn man berechnet, wieviel Müll dadurch gespart wird.

Makava

6. Makava

Nur als Vorabinfo: Ich bin Mate-abhängig. Deswegen freue ich mich jedes Mal wie Bolle, wenn eine neue Mate-Limo herauskommt. Dazu gehört Makava aus Österreich. Das Getränk ist zwar schon zehn Jahre alt, wurde aber außerhalb der Ländergrenzen bislang nur kaum bis gar nicht gesichtet.

Als ich vor kurzem Graz besuchte, die Geburtsstadt von Makava, kam ich zum ersten Mal in den Genuss des Getränks. Und es eroberte mein Mate-Herz im Sturm.

Makava ist ein erfrischender Eistee, nicht zu süß, nicht zu sauer und ohne Kohlensäure. Damit hebt sich die Variante von anderen Limos ab, die für meinen Geschmack zu viel Kohlensäure enthalten. Ein Glück, dass Makava durch Online-Versand deutschlandweit erhältlich ist.

Nectarbar

7. Nectarbar

Um Mandelmilch selber zu machen, verwende ich zum Abseilen immer ein Küchentuch. Allerdings nervt mich ein wenig die Reinigung. Denn das Tuch muss am besten mit Spülmittel und Wasser gereinigt werden, sonst bildet sich Schimmel. Ich wurde also neugierig, als ich Nectarbar sah, ein Filtertuch für vegane Milch.

Der Vorteil des Nylonbeutels ist der Abwasch. Er lässt sich unter fließendem Wasser reinigen, trocknet in kurzer Zeit und schimmelt nicht. Das Filtertuch eignet sich außerdem zum Herstellen von Käse aus allerlei Nüssen und Getreide, zum Entsaften, Keimen und für die Kaffee-Kaltextraktion.

Der Allrounder ist für 11, 95 Euro über Kulau erhältlich. Der Erfinder Benedikt Maschke plant für die Zukunft auch Nectarbar in Naturfasern.

Freimut Wodka

8. Freimut Wodka

Wenn ein Kurzer, dann ein Wodka, lautet mein Partymotto. Doch es muss schon ein guter sein. Freimut aus Wiesbaden ist eine Entdeckung gewesen. Denn alle Zutaten stammen aus Deutschland und biologischem Anbau.

Grundlage für den Bio-Wodka ist norddeutscher Champagnerroggen, der nach der Destillierung nicht gefiltert wird. Das bedeutet für das Ergebnis: volles Aroma. Davon konnte ich mich selber überzeugen. Der Alkohol brannte nicht in der Kehle, sondern schmeckte nach feinen Noten von Anis, Vanille und Süßholz. Der Wodka kann über folgende Händler bestellt werden.

Drückeberger

9. Drückeberger

Vor Agavas Drückebergern drückte ich mich zwei Tage. Ich war skeptisch. Denn in den Squeeze-Bottles befinden sich Kaffee, Kakao, Schwarz- und Grüntee in hochkonzentrierter Form und mit Agaven-Dicksaft gesüßt. Damit sind auch schon alle Inhaltsstoffe aufgezählt.

Beim Tasting war ich positiv vom Geschmack überrascht. Die süßen Konzentrate sind für unterwegs eine praktische Sache. Man muss sie einfach nur mit heißem Wasser aufgießen, fertig ist das Getränk. Sie schmecken auch mit kaltem Mineralwasser. Drückeberger sind ab Herbst in Deutschland erhältlich.

Allerdings würde ich immer einen frisch zubereiteten Tee, Kaffee oder Kakao bevorzugen. Denn dann kann ich selber entscheiden, wie süß sie schmecken sollen.

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