Tellerrand

So lecker war die Premiere von "Cooking con Concert"!

Sarah Krecker

Wie schmeckt Musik? Das Hamburger Reeperbahn Festival ließ sich dieses Jahr mit zwei lokalen Acts auf ein kulinarisches Experiment ein. Zum ersten Mal fand "Cooking con Concert" statt, ein musikalisches Flying Diner für die Festivalbesucher. Wir waren vor Ort und haben das beliebteste Rezept mitgebracht.

Dass das Reeperbahn Festival guten Musikgeschmack besitzt, ist bekannt. Dass die Macher auch etwas von gutem Essen verstehen, weiß man seit der Premiere von "Cooking con Concert".

In Tim Mälzers Bullerei kochte Kitchen Guerilla ein köstliches 3-Gänge-Menü, das den Soul-Sound der Band Rhonda geschmacklich widerspiegelte. Jedes Gericht war auf einen Song abgestimmt, den Rhonda zudem live performte. 

 

Gibt's etwas Besseres als Essen und Musik? Nee!

Das Soul-Dinner war farblich wie geschmacklich eine Explosion. Schon der erste Gang, inspiriert vom Gute Laune-Song "Camera", machte Eindruck. Kitchen Guerilla zauberte einen farbenfrohen Vorspeisenteller mit Möhre, Rote Bete-Hummus, Erbsenpüree, essbare Blüten, Jacobsmuschel sowie einem saftigen Stück Schweinebauch, das vorher 24 Stunden in Salz eingelegt wurde. So gut isst man selten auf Musikfestivals. 

Cooking con Concert Vorspeise
Das Gute Laune-Gefühl von Rhondas Song "Camera" inspirierte Kitchen Guerilla zu einem farbenfrohen Appetizer

Nach zum Trennungssong "That's How I Roll" passenden schwarzen Linsensalat kam das eigentliche Highlight, das Dessert. Kitchen Guerilla reichte ein kleines, von Eis gekröntes Maisgrießküchlein mit fruchtiger Himbeersoße. Die Kombination strahlte die Leichtigkeit des dazugehörigen Songs "Something Good" aus und löste zudem das Versprechen ein, etwas Gutes zu sein. Mmh, davon wollte jeder Nachschlag!

Für alle, die das Dessert für ihre Freunde nachmachen wollen, haben wir gute Nachrichten. Wir haben Kitchen Guerilla das Rezept entlockt. Viel Spaß beim Ausprobieren! Und nicht vergessen: Nächstes Jahr folgt "Cooking con Concert", die Zweite! Lasst euch das kulinarische Line-up nicht entgehen.

 

"Something Good" à la Kitchen Guerilla

Cooking con Concert Dessert
Vom Maisgrießküchlein mit Eis und Himbeersoße wollte jeder Nachschlag
 

Das braucht man:

  • 500 g Himbeeren
  • 320 ml Wasser
  • 2 EL Zucker
  • 220 ml Milch
  • 140 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 250 g Maisgrieß
  • 2 EL Pinienkerne
  • Eis nach Wahl, zum Beispiel Walnusseis
 

Zubereitung:

  1. Für die Himbeersoße Himbeeren mit 100 ml Wasser und 2 EL Zucker im Topf eine Stunde köcheln lassen. Anschließend pürieren und sieben.
  2. Für den süßen Maisgrieß, so eine Art Helva mit Pinienkernen, zunächst das restliche Wasser, Milch und Zucker in einem Topf aufkochen und verrühren. Danach im Kühlschrank abkühlen lassen.
  3. Butter in einem Topf schmelzen und Maisgrieß unter ständigem Rühren dazugeben, bis eine Masse entsteht. Pinienkerne dazugeben und weiter umrühren, bis die Masse goldgelb ist und die Pinienkerne angeröstet sind. Abgekühlte Milch-Wasser-Zucker-Mischung hinzugeben, weiter rühren und aufkochen lassen, solange bis alles gefestigt ist. Etwas abkühlen lassen.
  4. Mit einem Dessertring (Durchmesser 5 cm) runde Maisgrießküchlein ausstechen. Auf Tellern mit jeweils 1 Kugel Eis on top, Himbeersoße und ein paar frischen Himbeeren anrichten.
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