Tellerrand

Unaussprechlich lecker: BRLO Bier aus Berlin

Sarah Krecker
Unaussprechlich lecker: BRLO Bier - brlo
Lokal verwurzelt, handwerklich gebraut: die BRLO Biere aus Berlin

BRLO ist kein einfacher Name für ein Bier. Doch den Gründern ist im Grunde egal, wie ihr Bier ausgesprochen wird. Hauptsache das Gebräu schmeckt. Und das tut es. Der Plan des Berliner Start-ups geht so weit auf.

In Berlin gedeiht die Craft Beer-Szene prächtig. Idealisten und Nachwuchsbrauer produzieren ihre Biere handwerklich, nach kreativen Rezepturen und in kleinen Mengen. Dazu gehören etwa der Kreuzberger Quartiersmeister, die Weddinger Vagabund Brauerei, die Neuköllner Flying Turtle – und seit Sommer 2014 auch die Mittekreation BRLO.

Als erstes stolpert der Kunde über den Namen. BRLO – was soll das heißen? Das wissen wohl nur wenige! BRLO ist der alt-slawische Ursprung des Namens Berlin. Mit den vier Buchstaben und traditioneller Braukunst will das Start-up in der Hauptstadt Fuß fassen: "Craft Beer ist für uns keine kurzlebige Erscheinung", so die Geschäftsführerin Katharina Kurz. Es sei vielmehr Ausdruck für Qualitätsbewusstsein und den Wunsch nach individuellem Lebensstil.

Gegen Einheitsgeschmack

Die 32-jährige Gründerin geht das Unterfangen nicht allein an. An ihrer Seite: der gleichaltrige Christian Laase – die Beiden kennen sich aus dem gemeinsamen Studium der Betriebswirtschaftslehre – sowie der 27-jährige Michael Lembke. Der gelernte Diplom-Braumeister aus Mecklenburg stieß als Dritter zum Team hinzu. Für ihn war früh klar, bei großen Firmen will er nicht einsteigen. Die Selbstverwirklichung liegt bei kleineren Projekten.

Das Gründertrio (v.l.n.r.): Christian Laase, Michael Lembke und Katharina Kurz

BRLO ging mit zwei Bieren an den Start: dem klaren und süffigen "Hellen" und dem eher hopfenbetonten Pale Ale. Im März 2015 kam das Baltic Porter hinzu. Das gehört mit seinen sieben Prozent Alkoholgehalt schon in den Bereich der Starkbiere und mundet malzig-karamellig.

Während Industriebrauereien Wert auf einen einheitlichen Geschmack legen, darf bei BRLO der Zufall durchaus eine Rolle spielen. Denn das Aroma hänge immer von der jeweiligen Hopfenernte ab.

Save the planet, it’s the only one with beer!

Die Gründer fördern nicht nur die Geschmacksvielfalt. Sie wollen mit BRLO auch nachhaltig agieren. Das fängt bei den Rohstofflieferanten an. Das Malz kommt von der ökologisch-wirtschaftenden Firma Rhön Malz in Unterfranken, der Hopfen vom Nürnberger Traditionsunternehmen Joh. Barth & Sohn. Sie unterhalten Anbaugebiete in Deutschland, Australien und den USA. Das Wasser, mengenmäßig der wichtigste Bestandteil, wird vor dem Braugang mit Edelsteinen energetisiert.

Im sozialen Bereich will das Start-up ebenso mitwirken. Von jedem verkauften Bier geht ein Festbetrag an lokale gemeinnützige Einrichtungen. Bislang profitierten davon die Kulturloge Berlin und der Imkerverein Steglitz. Viele weitere sollen folgen. Doch dafür muss erst einmal getrunken werden. In diesem Sinne: Prst!

Und hier gibt es das Bier zu kaufen: brlo.de/finder.

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