Wein aus Burgund - Unbezahlbare Weinlegenden

Wein aus Burgund: Unbezahlbare Weinlegenden

Im Burgund entstehen die besten Spätburgunder- und Chardonnay-Weine der Welt

Eigentlich ist das Burgund ein unkompliziertes Weingebiet: die Top-Rotweine bestehen nahezu ausschließlich aus Pinot Noir, also Spätburgunder. Die großen Weißen sind Chardonnay-Weine. Einfacher und preiswerter bekommt man den "Bourgogne aligoté", ein weißer Wein aus der Aligoté-Traube. Die zum Teil winzigen Weinhänge sind in Lagen eingeteilt, und diese sind klassifiziert. Ganz oben stehen die "Großen Lagen" = "Grand Crus", gefolgt von den Premiers Crus. Eigentlich ganz einfach. Eigentlich ...

Das Problem: Eine Grand Cru-Lage wie der berühmte, von einer Mauer aus dem 14.Jahrhundert umgebene "Clos de Vougeot" können sich mehr als 80 Winzer teilen - und da gibt es dann welche, die die Trauben aus den Top-Parzellen ganz oben nicht mit dem Lesegut der tieferliegenden mischen und dadurch wirklich großen Wein in allerdings minimalen Mengen produzieren. Andere schauen mehr auf den Ertrag - und dann kann es schon einmal sein, dass man für viel Geld einen Clos de Vougeot trinkt, der eher durchschnittlich schmeckt.

Der wohl berühmteste Wein aus dem Burgund entsteht auf einer gerade mal 1,8 Hektar großen Parzelle: Der "Romanée Conti". Eine Kiste mit 6 Magnumflaschen des 1985er-Jahrgangs erzielte bei einer Auktion 2005 einen Verkaufspreis von mehr als 134.000 Euro. Selbst eine Flasche eines noch ganz jungen Jahrgangs kostet bis zu 18.000 Euro.

Die weißen Chardonnay stehen qualitativ den Roten Spätburgundern kaum nach. Stahlig-frisch sind die besten "Chablis Grand Cru" aus dem nördlichsten der burgundischen Anbaugebiete rund um die gleichnamige Stadt. Enorme Komplexität, Dichte und viel Schmelz prägen hingegen die besten Weißen von der Côte d'Or, die "Meursaults" und "Montrachets". Alles diese großen Burgunder, rote wie auch weiße, können Jahrzehnte alt werden und immer noch wunderbar schmecken.

Ganz anders der berühmte "Beaujolais", der auch zur Weinregion Burgund gehört. Im Gegensatz zu den anderen Bereichen wird hier die Gamay-Traube angebaut, aus der ein Beaujolais ausschließlich besteht. Ein Gamay-Wein ist im Gegensatz zu einem aus Pinot noir nicht lagerfähig, weshalb man schon am 3. Novemberdonnerstag eines Jahres den Beaujolais Primeur bekommt - aus Trauben, die noch vor 6 bis 8 Wochen an den Rebstöcken hingen. Selbst die "besseren" Beaujolais, die den Namen der wichtigsten Ortschaften tragen, halten höchstens zwei bis drei Jahre, dann bauen sie ab. So groß können die Unterschiede sein.

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