Wein aus den Abruzzen - Montepulciano und Trebbiano als Exportschlager

An der Adria entstehen süffige Rotweine und frische Weiße.

Bei uns kennt man vor allem eine Sorte Abruzzen-Wein, den "Montepulciano d'Abruzzo". Was in der Toskana der Name eines Ortes, aus dem hervorragende Weine kommen (die "Nobile de Montepulciano"), ist hier der Name einer Traubensorte. Und um es besonders kompliziert zu machen: die Traubensorte hier hat ihren Namen tatsächlich vom gleichnamigen toskanischen Ort, an dem Wein angebaut wird, aber der Wein von dort wird aus einer ganz anderen Sorte, nämlich dem Sangiovese, hergestellt...

Die meisten Montepulciano d'Abruzzo-Weine entstehen an den Hängen der Bergkette, wo Reben bis in eine Höhe von mehr als 600 Metern stehen. In den letzten Jahrzehnten wurde die Anbaufläche erheblich ausgeweitet, was der Qualität durchaus schadete. Um einen wirklich guten Montepulciano d'Abruzzo zu bekommen, muss man nach Winzern oder Genossenschaften suchen, die noch alte Hanggebiete bewirtschaften.

Der Trebbiano ist ein trockener Weißwein aus der gleichnamigen Traubensorte. Was hier zu Wein verarbeitet wird, bildet in Frankreich die Grundlage für den Cognac.

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