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 LECKER.de » Weinwelt » Weintipps

Weinetiketten-Orakel


Was verrät das Flaschen-Etikett über die Qualität des Weines?
Weinetiketten-Orakel - cidre-208
Foto: Food & Foto

Anbaugebiet

In Deutschland gibt es insgesamt 13 Anbaugebiete für Qualitätswein (wie zum Beispiel Mosel, Pfalz etc.), 19 für Landwein (zum Beispiel Rheingau, Mitteldeutschland etc.) und sechs für Tafelwein (zum Beispiel Stargarder Land, Rhein-Mosel etc.). In Frankreich gibt es insgesamt zwölf Anbaugebiete, in Italien 21 und in Spanien 15 auf dem Festland sowie neun auf den Inseln.

Erzeuger

Wurde der Wein von einem Weingut oder einer Genossenschaft angebaut, wird dies auf dem Weinetikett mit den Beschreibungen "Erzeugerabfüllung, "Weingut", "Gutabfüllung u.ä. gekennzeichnet. Wenn allerdings nur "Abfüller" vermerkt wurde, handelt es sich um andere, unbekannte Erzeuger - was allerdings kein Indiz für geringere Qualität sein muss. In Frankreich wird das Weingut als Château oder Domaine bezeichnet. Der jeweilige Produzent muss angegeben werden. In Italien sowie Spanien wird auf dem Etikett der Erzeugername genannt.

Jahrgang

Anders als oftmals vermutet wird, sagt der Jahrgang nichts darüber aus, wann der Wein abgefüllt worden ist, sondern beschreibt, in welchem Jahr die Trauben ihre Reifeperiode beendet haben und geerntet wurden. Ähnlich ist es auch in Frankreich, Italien und Spanien. In Italien und Spanien hat der Jahrgang im Norden des Landes allerdings eine größere Wichtigkeit als im Süden und wird in Italien nicht auf der Vorderseite der Flasche, sondern auf dem Rückenetikett genannt.

Lage

Die Lage beschreibt den Weinberg, von dem die Trauben zur Gewinnung des Weins geerntet werden. In Frankreich wird die Herkunft des Weins, dessen Weinreben für kontrollierte Qualitätsweine genutzt werden, auf behördlich genehmigten und festgelegten Weinbergflächen angebaut und ausführlich auf dem Etikett vermerkt. Die Tafel- und Landweine hingegen werden meist ohne Kontrollen durch die AOC (Apellation d'Origine Contôlée) erzeugt. Für Tafel- und Landweine in Italien und Spanien gibt die Lage, also das Anbaugebiet sogar Auskunft über die Qualitätsstufe des Weins.

Rebsorte

Weinetiketten-Orakel - rose-208
Foto: Food & Foto

Die unterschiedlichen Nutzpflanzensorten im Weinbau werden als Rebsorte bezeichnet. Allein in Deutschland gibt es mehr als 100 verschiedene Rebsorten.

Geschmacksangaben

Weine werden in Deutschland unterteilt in die vier Geschmacksrichtungen:

- "trocken" (Restzuckergehalt: maximal 9 g/l)

- "halbtrocken" (Restzuckergehalt: maximal 9 bis 18 g/l)

- "lieblich" (Restzuckergehalt: 18 g/l bis 45 g/l) und

- "süß" (Restzuckergehalt: mehr als 45 g/l)

Qualitätsstufen

Unterschieden wird in Deutschland zwischen (aufsteigende Reihenfolge):

1. Tafelweinen (Gesamtalkoholgehalt: max. 12 vol%, Gesamtsäure: mind. 4,5 g/l)

2. Landweinen (gehobener Tafelwein)

3. Qualitätsweinen bestimmter Anbaugebiete (Weintrauben müssen aus einem der 13 Anbaugebiete kommen, dürfen ausschließlich von zugelassenen Rebsorten der Art "Vitis vinifera" stammen)

4. Prädikatsweinen (dürfen nur aus einer Rebsorte gekeltert sein):

Unterschieden wird zwischen (absteigende Reihenfolge):

- Eiswein: Die überreifen Trauben werden bis zur Durchfrostung am Rebstock gelassen und anschließend bei unter −7 °C gefroren geerntet und gepresst.

- Trockenbeerenauslese: Für Weine mit dem Prädikat Trockenbeerenauslese werden ausschließlich Weintrauben gekeltert, bei denen der Zuckergehalt durch die Grauschimmelfäule bereits stark konzentriert ist. Dazu bleiben die mit der Edelfäule befallenen Früchte so lange am Rebstock, bis sie fast zu Rosinen eingetrocknet sind.

- Beerenauslese: Ähnlich wie die Ausleseweine wird auch Wein der Beerenauslese aus zum Teil edelfaulen Trauben gewonnen, die ausschließlich natursüß und überreif sein dürfen.

- Auslese: Ausleseweine erhalten ihren süßlichen Geschmack durch vollreife, oftmals auch edelfaule, Weintrauben.

- Spätlese: Das Prädikat Spätlese wird für Weine verwendet, die einen Gehalt von mindestens 85° Oechsle, also Zucker, pro Liter nachweisen müssen. Eine Zugabe von Zucker ist allerdings nicht gestattet.

- Kabinett: Als Kabinett bezeichnet man leichte, restsüße Rieslinge, die im Vergleich zu anderen Prädikatsweinen nur wenig Alkohol nachweisen.

In Frankreich wird zwischen Land- (Vin de Pays) und Tafelwein (Vin de Table) unterschieden, in Italien hingegen gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen (wie zum Beispiel "DOC": entspricht dem deutschen Qualitätswein, ("DOCG": sehr hochwertiger Wein). Außerdem wird zwischen "Vino de Tavola" (Tafelwein) sowie "Vino Tipico" (Landwein) unterschieden. Auf den Etiketten der aus Spanien stammenden Weine wird die Qualitätsstufe anhand des Anbaugebietes ermittelt.


Veröffentlicht in LECKER.de

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