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Weinflaschenverschluss


Lange Zeit gab es ausschließlich Korken aus Naturkork. Doch mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Verschlüssen, um den guten Tropfen vor seinen größten Feinden zu schützen: Feuchtigkeit und Sauerstoff.
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Foto: stockexpert

Naturkork

Wird aus der Rinde der im mediterranen Raum verbreiteten Korkeiche hergestellt und hat eine durchschnittliche Länge von 38 bis 60 Millimetern. Ein Korken aus Naturkork ist atmungsaktiv und verschließt die Flasche luft- und wasserdicht, kann allerdings im Laufe der Zeit austrocknen.

Die Folgen: Er wird undicht und kann sowohl Sauerstoff als auch Feuchtigkeit in die Flasche leiten. Des Weiteren werden einige Naturkorken mitunter noch immer mithilfe eines Derivats gebleicht und nicht mit Wasserstoffperoxid.

Im schlimmsten Fall kann die Verwendung des Derivats zum Korkschmecker führen, der den Wein ungenießbar macht.

Kunststoffkorken:

Diese haben den Vorteil, dass sie den Wein nicht mit dem unter Weinkennern gefürchteten Derivat Trichloranisol belasten, welches die Ursache des "Korkschmecker" ist. Der Nachteil von Kunststoffkorken ist allerdings die geringe Haltbarkeit: Nach ungefähr zwei bis drei Jahren können diese Korken ihre Dichtigkeit verlieren und so Sauerstoff und auch Feuchtigkeit ins Innere der noch verschlossenen Weinflasche durchlassen.

Glaskorken:

Relativ neu ist der Korken aus Glas, der - im Vergleich zu seinen Artgenossen aus Kork - den großen Vorteil hat, den Geschmack des Weins nicht negativ zu beeinflussen. Mithilfe des Silikonrings, der den Glaskorken umgibt, gelangt außerdem kein Sauerstoff ins Innere der Flasche, so dass dem ungetrübten Weingenuss nichts im Wege steht. Aber nicht nur das: Auch optisch ist der Glaskorken eine formschöne Alternative zu den beige-bräunlichen Naturkork-Korken.

Schraubverschluss:

Lange Zeit Indiz für mindere Qualität, wird der Schraubverschluss mittlerweile selbst von renommierten Winzern als Verschlussart für ihren Wein ausgewählt. Im Gegensatz zu Korken verliert der Wein mit einem Schraubverschluss nämlich selbst nach längerer Lagerzeit nicht seine Qualität und seinen Geschmack. Allerdings ist wichtig, hierbei auf die Verarbeitung des Schraubverschlusses zu achten: Hochwertige Schraubverschlüsse werden mit einer Dichteinlage hergestellt und zusätzlich mit einer Zinnschicht versehen, die dafür sorgt, dass so gut wie kein Sauerstoff in die Flasche gelangt. Der einzige Haken beim Schraubverschluss ist allerdings, dass das berühmte "Plopgeräusch" beim Öffnen der Flasche ausbleibt.


Veröffentlicht in LECKER.de

Kommentare: Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

leckerschmeckerin
23.02.2009
17:26
Find ich echt interessant zu erfahren alles!
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