Weltmeister im Teetrinken - So genießen die Ostfriesen

Die Ostfriesen lieben ihre alltägliche Teestunde so sehr, dass sie nun dafür honoriert und zum „Weltmeister im Teetrinken“ gekürtworden sind. Doch wie haben sie das nur geschafft? Wir decken auf, was hinter dem Geheimnis dieser Teeleidenschaft steckt.

Verrückt! Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 300 Litern im Jahr hat sich das Ostfriesische Völkchen, vor den Teetrinker-Nationen Großbritannien und Irland, den Titel Weltmeister im Teetrinken eingeheimst. Wie schaffen die Ostfriesen es nur so viel Tee zu schlürfen? Das Geheimnis: viermal täglich wird die „Teetied“ zelebriert- frühmorgens, vormittags gegen 11 Uhr, nachmittags gegen 15 Uhr und abends nach 20 Uhr. Diese traditionelle Teezeremonie ist bereits seit 400 Jahren ein fester Bestandteil der ostfriesischen Kultur und wird folgendermaßen zubereitet:

Die eigentliche Gaumenfreude beginnt bereits mit dem Kandis, der in eine leere Tasse gegeben wird. Auf ihn wird der frisch aufgebrühte Tee gegossen. Der krönende Abschluss: ein cremiges Sahnehäubchen.

Aber Stop: auf gar keinen Fall den Tee umrühren! Das ist für die Weltmeister im Teetrinken ein absolutes „no go“. Denn er arbeitet sich genussvoll Schicht für Schicht vor. Erst die kühle Sahneschicht, dann der herbe Geschmack der Ostfriesenmischung und zu guter Letzt der süße Bodensatz. Himmlisch gut!

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