Gasgrill

Perfektes Fleisch ohne Kohle

Entspanntes Grillen mit dem Gasgrill
Entspanntes Grillen mit dem Gasgrill, Foto: iStock

Wenn du in der Königsklasse grillen willst, kommst du um einen Gasgrill kaum herum. Welche Vorteile bietet ein Gasgrill und was für Modelle gibt es?

Ein kleiner Kohlegrill auf drei wackeligen Beinchen – damit begnügen sich echte Grillfans höchstens beim spontanen Barbecue im Park. Doch wer beim Grillen größere Ambitionen hat, wird sich früher oder später ein hochwertigeres Modell kaufen. Und vielleicht sogar von Kohle auf Gas umsteigen. Denn Hersteller von Gasgrills bieten immer ausgeklügeltere Modelle mit vielen Features, die gleich mehrere Zubereitungsarten ermöglichen. Doch wie funktioniert ein Gasgrill und welche Vorteile bietet er?

 

Wie funktioniert ein Gasgrill?

Im Gegensatz zum klassischen Holzkohlegrill wird ein Gasgrill mit Flüssiggas befeuert. In der Regel handelt es sich dabei um Propan oder Butan. Die Gasflasche schließt du am Rohrsystem des Gasgrills an. Das leitet das Gas bei Knopfdruck zum Brenner, der durch das Gas erhitzt wird. Es können unterschiedlich viele Brenner verbaut sein - meistens sind es aber ein bis sechs Stück. Bei den Brennern selbst gibt es auch Unterschiede.

  • klassischer Brenner: Liegt meist unter Heizstäben oder einem Lavastein, über dem der Rost beheizt wird
  • Backburner: An der hinteren Wand des Gasgrills verbaut, kannst du mit diesem Brenner Fleisch am Spieß gleichmäßig braten
  • Keramikbrenner: Werden kurzzeitig über 700 Grad heiß – perfekt zum scharfen Anbraten und Fleischsäfte versiegeln
  • Seitenbrenner: An den Seiten des Grills, um zum Beispiel einen Topf zu benutzen

Der Brenner ist aber nur die erste Station, um den Gasgrill auf Betriebstemperatur zu bringen. Unter dem Grillrost befindet sich bei einem Gasgrill häufig ein Metallgestänge, das durch den Brenner ruckzuck erhitzt wird.

Zwischen Gestänge und Rost befindet sich außerdem meist ein Schutzblech zum Auffangen von Fett und Fleischsäften. Ebenso gut kann aber, gerade bei größeren Gasgrillwagen, statt Metall ein Stein aus Keramik oder sogar ein Lavastein verbaut sein. Unser Tipp für einen guten Lavasteingrill.

 

Gasgrill: Die Modelle

Individuelle Unterschiede gibt es natürlich schon ein paar. Besonders wichtig ist aber die Größe, denn die entscheidet darüber, ob du deinen Grill mit zum See nehmen kannst oder nicht.

Klassischer Gasgrill

  • Ein klassischer Gasgrill ist stationär und steht in deinem Garten oder auf dem Balkon
  • Mit geschlossenem Deckel kannst du indirekt grillen – Geschmack und Qualität überzeugt viele Käufer

Tipp für einen klassischen Gasgrill: Gasgrill kaufen

Gasgrillwagen

  • Viele Gasgrills sind in Form eines Gasgrillwagens erhältlich
  • Gemeint ist die Bauform: Größere Gasgrills besitzen Räder, um überhaupt noch bewegt werden zu können
  • Vorteile: große Mengen Fleisch, Fisch und Gemüse können parallel zubereitet werden
  • Hochwertige Produkte haben viele praktische Funktionen, die fast mit einem guten Herd für die Küche mithalten können; z. B. Seitenbrenner und Backburner

Camping-Gasgrill

  • Ideal geeignet für das Outdoor-Grillen mit Freunden
  • Liefert mit ein bis zwei Brennern ordentliche Ergebnisse

Tipp für einen Camping Gasgrill

 

Gasgrill: Die Vorteile

Für manche Grillfans gehört glühende Kohle einfach zum Outdoor-Kocherlebnis dazu. Rauch oder langes Warten hin oder her. Doch wer sich an verschiedenen Grilltechniken und –temperaturen ausprobieren möchte und keine Lust auf viel Dreck und Qualm hat, für den liegen die Vorteile eines Gasgrills auf der Hand:

  • kein Warten auf das Durchglühen der Kohle
  • weniger Dreck während und nach dem Grillen
  • auf Knopfdruck losgrillen
  • keine Grillanzünder = die Umwelt bedankt sich
  • einheitliches Grillerlebnis dank Wunschtemperatur
  • gesünder: du grillst nicht über offener Flamme, in die das Fett tropft und krebserregende Stoffe erzeugt
  • Möglichkeit des indirekten Grillens

Beim indirekten Grillen wird das Fleisch oder Gemüse nicht direkt über der Hitzequelle, also dem Lava-/Keramikstein oder den Metallstäben erhitzt, sondern daneben oder deutlich darüber. Dafür gibt es meist extra Ablageflächen für die Lebensmittel. Wenn du nun die Abdeckung des Grills schließt, prallt die aufsteigende Hitze von den Innenwänden des Deckels ab und gelangt als indirekte Wärme von allen Seiten an dein Grillgut. So kannst du äußerst schonend garen, was besonders für Gemüse oder Fisch eine tolle Alternative zum direkten Grillen ist.

Kategorie & Tags
Vielen Dank, dass dir unsere Rezepte und Artikel auf
www.LECKER.de gefallen.
Wir freuen uns auf deinen nächsten Besuch!
Copyright 2015 LECKER.de. All rights reserved