Gemüsechips selber machen - so geht's

Viel besser als Chips aus der Tüte: Wir erklären dir, wie du aus Zucchini, Möhren und Co. knusprige Gemüsechips zubereitest - ob im Ofen oder der Fritteuse. So einfach geht's:

Gemüsechips selber machen
Inhalt
  1. Welches Gemüse nehme ich für Gemüsechips?
  2. Gemüsechips selber machen - so einfach geht's
  3. Gemüsechips aus dem Ofen
  4. Gemüsechips in Öl frittieren
  5. Gemüsechips aus der Heißluftfritteuse
  6. Was schmeckt zu Gemüsechips?
  7. Wie lange sind Gemüsechips haltbar?
  8. Tipps für die Zubereitung
 

Welches Gemüse nehme ich für Gemüsechips?

Für Gemüsechips eignen sich sämtliche Gemüsesorten, die du gut schälen und in lange Streifen schneiden oder hobeln kannst. Aber auch einzelne Blätter von beispielsweise Grünkohl lassen sich sehr gut zu knusprigen Chips verarbeiten. Um den Chips mehr Geschmack zu verleihen, kannst du ganz nach Belieben ins Gewürz- oder Kräuterregal greifen. Tipps zum Würzen findest du weiter unten.

Zu den beliebtesten Sorten zählen:

 

Gemüsechips selber machen - so einfach geht's

Wir haben uns in diesem Rezept für Möhren, Zucchini, Aubergine und Kartoffel entschieden. Süßkartoffel, Pastinake, Petersilienwurzel und Rote Bete kannst du aber auf die gleiche Weise zubereiten. Entscheidest du dich für Grünkohl brauchst du diesen nur gründlich zu waschen und in grobe Stücke zu zupfen. Pro Person rechnen wir mit ca. 350 g Gemüse. 

Gemüsechips - das einfache Grundrezept

Zutaten für 4 Personen:

Möhren mit Sparschäler in Streifen schneiden
Möhren und Co. in Gemüsechips-Form bringen, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

    So bereitest du das Gemüse vor:

    1. Möhren schälen, putzen und mit dem Sparschäler in lange Streifen schneiden. 
    2. Zucchini und Aubergine waschen, putzen und mit einer Küchenreibe schräg in 1–2 mm dünne Scheiben hobeln.
    3. Kartoffeln schälen, waschen umd in dünne Scheiben hobeln. Die Scheiben in kaltes Wasser legen - das verhindert die Braunfärbung der Kartoffeln. Vor dem Backen solltest du die Kartoffeln dann gründlich trocken tupfen.

    Hast du das Gemüse vorbereitet, kannst du es mit wenig Öl im Ofen backen oder in einem Topf oder einer Fritteuse knusprig frittieren. Wir erklären dir alle Varianten und was du dafür benötigst:

     

    Gemüsechips aus dem Ofen

      Gemüsechips selber machen: Pastinakenchips
      Gemüsechips aus Pastinaken gelingen auch im Ofen, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

      Du benötigst außerdem:

      • 4-6 EL Olivenöl
      • 1-2 Backbleche mit Backpapier

      Und so geht's: 

      1. Gemüsescheiben mit Öl und Gewürzen in einer großen Schüssel mischen. 
      2. Marinierte Gemüsescheiben nebeneinander auf mehrere mit Backpapier belegte Backbleche verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 170 °C (Umluft) ca. 45 Minuten backen.
      3. Backofentür während des Backens mehrmals öffnen oder mit einem Kochlöffel festklemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
      4. Fertige Chips auf dem Blech kurz abkühlen lassen und evtl. nachwürzen. 

      Extra-Tipp: Behalte die Chips während der Backzeit unbedingt im Auge! Je nach Dicke der Scheiben und Gemüsesorte können die Chips kürzer oder länger brauchen. Falls du genug Bleche und Platz hast, kannst du die Gemüsesorten auch nacheinander backen. 

       

      Gemüsechips in Öl frittieren

        Gemüsechips frittieren
        Gemüsechips in heißem Öl knusprig frittieren, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

        Du benötigst außerdem:

        • 750 ml Öl zum Frittieren
        • großen Kochtopf oder Fritteuse
        • Schaumkelle, Küchenpapier zum Abtropfen

        Und so geht's:

        1. Öl im Topf auf ca. 150-160 °C erhitzen. Das klappt am besten mit einem Küchenthermometer
        2. Gemüsesorten in heißen Öl nacheinander portionsweise 4-6 Minuten unter Wenden frittieren, bis kaum noch kleine Bläschen aufsteigen.
        3. Chips mit einer Schaumkelle aus dem Öl nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Fertige Chips in eine große Schüssel füllen und nach Belieben würzen. 

        Für die Benutzung einer Fritteuse: Öl in der Fritteuse erhitzen, alle Gemüsescheiben zusammen in den Frittierkorb geben und nach Herstellerangaben frittieren. Dann so wie in Schritt 3 verfahren. 

         

        Gemüsechips aus der Heißluftfritteuse

        Eine kalorienarme Alternative ist es, die Gemüsesorten in einer Heißluftfritteuse ohne viel Fett und aromakonservierend zu frittieren. 

        Du benötigst außerdem:

        • 4-6 EL Öl
        • Heißluftfritteuse

        Und so geht's: Gemüsescheiben mit Öl und Gewürzen nach Wahl in einer großen Schüssel mischen, in den Frittierkorb füllen und nach Herstellerangaben backen. Fertige Chips evtl. noch mit grobem Meersalz oder frischen Kräutern nachwürzen.

         

        Was schmeckt zu Gemüsechips?

        Zu selbstgemachten Gemüsechips schmecken frische Dips, wie Hummus, veganes Tzatziki oder Guacamole sehr lecker. Oder wie wäre es mit einem schnell zusammengerührten Kräuterdip?

        Kräuterdip - Zutaten für 1 Portion:

        So gelingt die Zubereitung:

        1. Petersilie, Basilikum und Schnittlauch waschen, trocken schütteln und die Kräuter fein hacken. 
        2. Zitrone auspressen. Joghurt und Schmand verrühren, mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker oder Honig und Zitronensaft abschmecken.
        3. Kräuter unterrühren. Dip zusammen mit den Gemüsechips servieren.

         

        Wie lange sind Gemüsechips haltbar?

        Frisch gemachte Gemüsechips halten 3-5 Tage. Damit sie möglichst lange frisch und knusprig bleiben, lagere sie am besten in einem luftdicht verschlossenen Behälter. Lasse die Chips unbedingt vollständig auskühlen, bevor du sie verpackst, damit sie keine Feuchtigkeit ziehen und nicht weich werden. 

         

        Tipps für die Zubereitung

        • Damit die Chips besonders knusprig gelingen, hilft es, das Gemüse leicht gesalzen kurz ziehen zu lassen, damit etwas Feuchtigkeit entzogen wird. Vor dem Würzen solltest du sie dann mit Küchenpapier trocken tupfen.
        • Zum Würzen eignen sich neben Salz, Pfeffer und Olivenöl auch Chiliflocken, Edelsüß-Paprikapulver, Orangen- oder Zitronenabrieb, aromatisiertes Salz (z. B. Kräutersalz), Kreuzkümmel, Kurkuma, Curry, Muskatnuss, Sesam, Honig, gemahlener Ingwer, getrocknete Kräuter, Pommes-Gewürz, Zimt oder Smoked Paprikapulver*. Frische Kräuter mischst du am besten erst unter die fertig gebackenen Chips.

        Rezepte

        *Affiliate-Links

        Kategorie & Tags
        Mehr zum Thema
        Copyright 2021 LECKER.de. All rights reserved