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Käsefondue nur zu Silvester? Der Schweizer Klassiker geht immer!

Schweizer Käse trifft auf Geselligkeit: Käsefondue ist im Handumdrehen zubereitet und zaubert aus der gemeinsamen Mahlzeit etwas ganz Besonderes. Doch es gilt, einiges zu beachten.

Schweizer Käsefondue vereint Genuss und Beisammensein
Schweizer Käsefondue vereint Genuss und Beisammensein, Foto: Käse aus der Schweiz

Schweizer Käsefondue ist nicht nur ein kulinarischer Hochgenuss, sondern auch ein gemeinschaftliches Erlebnis: Bei dem traditionsreichen Gericht kommt man im Freundes- oder Familienkreis am Tisch zusammen, teilt gemeinsam den Fonduetopf und genießt zur cremigen Mischung aus geschmolzenem Schweizer Käse oft noch einen guten Tropfen Wein oder auch Schwarztee. Die Spezialität besteht in der Regel nur aus wenigen Zutaten und ist ohne großen Aufwand auf den Tisch gebracht. Hier gibt es einige wertvolle Tipps für einen Klassiker, der längst nicht nur an Silvester ein Garant für einen abgerundeten Abend ist.

Käsefondue: Wie gelingt es besonders gut?

Weil sich das Grundrezept für Käsefondue nur aus einer Handvoll Komponenten zusammensetzt, kommt es auf exzellente Qualität an. Wer zu Schweizer Käse greift, erzielt ein unverfälschtes Geschmackserlebnis. Käse blickt in der Schweiz auf eine lange Tradition zurück: In dem Land treffen sehr gute lokale Bedingungen für die Käseproduktion auf Respekt vor Tier und Natur. Zusatzstoffe und Gentechnik? Fehlanzeige. Viele der rund 700 Schweizer Käsesorten werden noch immer nach den gleichen Rezepten hergestellt wie schon vor Jahrhunderten. Deshalb ist Schweizer Käse besonders für seine Ursprünglichkeit berühmt – und Sorten wie Appenzeller®, Schweizer Emmentaler AOP, Le Gruyère AOP und Tête de Moine AOP sind auf der ganzen Welt für ihren unverwechselbaren Geschmack bekannt.

In der Schweiz kommt häufig das klassische Fondue Moitié-Moitié („halbe-halbe“) auf den Tisch: Hier trifft würziger Le Gruyère AOP auf cremigen Vacherin Fribourgeois AOP.

Kuh auf der Weide

Schweizer Käsemeister respektieren Tier und Natur, Foto: Käse aus der Schweiz

Fondue auf dem Tisch: Was ist beim offenen Feuer zu beachten?

Für ein Käsefondue benötigt man nicht nur einen Fonduetopf und die speziellen Fonduegabeln zum Eintauchen der Brotwürfel, sondern auch ein Rechaud – also einen kleinen Tischbrenner, der den geschmolzenen Schweizer Käse warm hält. Das Rechaud sollte zur Sicherheit auf einer feuerfesten und standsicheren Unterlage platziert werden. Käsefondue ist ein Erlebnis für die ganze Familie und auch bei Kindern beliebt. Eltern sollten allerdings darauf achten, die Kleinen nicht mit dem Tischbrenner allein zu lassen.

Im Vergleich zu Fondue mit Öl ist Käsefondue weitaus unkomplizierter: Es gibt keine Fettspritzer, und auch alle, die bewusst auf Fleisch verzichten möchten, kommen bei dem Käsegenuss voll und ganz auf ihre Kosten.

Diese Zutaten eignen sich beim Käsefondue zum Dippen

Traditionell verwendet man für Käsefondue Brot vom Vortag: Die Brotwürfel werden mit der Fonduegabel in die geschmolzene Käsemasse getunkt. Dazu reicht man in der Schweiz meist eingelegte Gürkchen und Silberzwiebeln. Doch der Kreativität sind bei dem gemeinschaftlichen Event keine Grenzen gesetzt. Der würzige Schweizer Käse harmoniert auch gut mit den folgenden Zutaten:

  • kleine gekochte oder gebackene Kartoffeln
  • Brokkoli- oder Blumenkohlröschen
  • Champignons
  • gewürfelte Paprika
  • Karottenscheiben
  • Cocktailtomaten

Willst du beim Schweizer Käsefondue nicht auf Fleisch verzichten, kannst du zudem Salami- oder Schinkenscheiben um die Brotwürfel wickeln. Aus Rücksicht auf Personen, die bewusst auf Fleisch verzichten möchten, können in diesem Fall zwei Fonduetöpfe auf den Tisch gestellt werden.

Schweizer Käsefondue ist ein soziales Vergnügen

Wer es schon einmal probiert hat, weiß: Ein Schweizer Käsefondue ist viel mehr als die bloße Aufnahme von Nahrung. Das Teilen des Fonduetopfes ist etwas ganz Besonderes, der gemeinschaftliche Aspekt steht im Vordergrund. In aller Ruhe und Gemütlichkeit kann hier über einen längeren Zeitraum die Gabel in den geschmolzenen Käse getaucht werden, während man sich unterhält und lacht. Deshalb eignet sich Käsefondue vor allem, wenn ein Besuch von Freunden oder der Familie ansteht. Ein nicht zu unterschätzender Zusatzfaktor: Als Gastgeberin oder Gastgeber hast du mit dem Schweizer Käsefondue kaum Arbeit, weil es im Handumdrehen zubereitet ist und nur wenig Geschirr für den Abwasch hinterlässt.

 

Rezept-Tipp

 

 

Schweizer Käsefondue im Brötchen

So bekommen deine Gäste ihren persönlichen Mini-Fonduetopf, Foto: Käse aus der Schweiz

Das berühmte Käsefondue Moitié-Moitié setzt sich zu gleichen Anteilen aus Le Gruyère AOP und Vacherin Fribourgeois AOP zusammen. Weil die Geschmäcker aber bei jedem Gast unterschiedlich sein können, ist dieses Brötchen-Fondue eine clevere Möglichkeit, jede Vorliebe einzubeziehen.

Zutaten für 8 Mini-Fondues:

  • 8 kleine Vollkornbrötchen
  • 8 Scheiben Bündnerfleisch
  • 400 g Le Gruyère AOP, frisch gerieben
  • 400 g Vacherin Fribourgeois AOP, frisch gerieben
  • 350 ml Weißwein
  • 4 TL Stärke
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Gläschen Kirschschnaps

Zum Dippen:

  • Cornichons, Silberzwiebeln
  • Mini-Salzbrezeln

 

Zubereitung:

  1. Die Vollkornbrötchen mit einem scharfen Messer etwas oberhalb der Hälfte durchschneiden und den „Deckel“ beiseitelegen. Das Brötchen mit einem kleinen Löffel aushöhlen.
  2. Die Bündnerfleisch-Scheiben in einer antihaftbeschichteten Pfanne kross anbraten, zu kleinen Chips brechen und abkühlen lassen.
  3. Das Käsefondue vorbereiten: Das Caquelon mit der Knoblauchzehe ausreiben, Le Gruyère AOP mit Stärke vermischen und zusammen mit dem Weißwein und dem Zitronensaft unter kräftigem Rühren aufkochen.
  4. Die Hitze reduzieren, den Vacherin Fribourgeois AOP beigeben und schmelzen lassen. Das Fondue auf dem Rechaud nur noch warmhalten.
  5. Käsefondue in die vorbereiteten Brötchen füllen und mit Pfeffer bestreuen.
  6. Gemeinsam mit Bündnerfleisch-Chips, Mini-Bretzeln und Cornichons sowie Silberzwiebeln anrichten.

 

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