Kirschlikör selber machen - so geht's

Im Sommer können wir uns vor köstlichen Kirschen kaum retten. Doch wohin damit? Wir halten es da wie unsere Großeltern: Neben Kuchen und Marmeladen lässt sich aus dem Sommerobst nämlich ganz wunderbar Kirschlikör selber machen.

Selbst gemachter Kirschlikör
Selbst gemachter Kirschlikör zum Anstoßen, Foto: Food & Foto Experts
Inhalt
  1. Welche Kirschen nehme ich für Kirschlikör?
  2. Kirschlikör - Zutaten für 1 Flasche (ca. 1 ½ l Fassungsvermögen)
  3. Kirschlikör - so geht's Schritt für Schritt:
  4. Wie lange ist Kirschlikör haltbar?
  5. Wie lagert man Kirschlikör richtig?
  6. Was kann ich mit den Kirschen machen, nachdem sie aus dem Likör entfernt wurden?
  7. Was kann ich mit Kirschlikör machen?
 

Welche Kirschen nehme ich für Kirschlikör?

Für Kirschlikör eignen sich besonders gut Schattenmorellen. Sie gehören zu den Sauerkirschen und besitzen ein dunkelrotes, sehr saftiges Fleisch. Obwohl der Zuckergehalt ziemlich hoch ist, schmecken sie doch vornehmlich sauer - und sind damit genau die richtige Zutat für selbst gemachten Likör.

 

Kirschlikör - Zutaten für 1 Flasche (ca. 1 ½ l Fassungsvermögen)

  • 500 g Sauerkirschen (z. B. Schattenmorellen)
  • 100 g feiner, weißer Kandiszucker
  • 500 ml Wodka (38 % vol.)

Extra-Tipp: Die Öffnung der Flasche oder des Einmachglases muss groß genug sein, sodass die Kirschen hindurchpassen, ohne zerquetscht zu werden. Damit das Gefäß richtig schließt, am besten Twist-Off-Deckel oder Klammern nutzen.

 

Kirschlikör - so geht's Schritt für Schritt:

  1. Sauerkirschen waschen und abtropfen lassen. Stiele entfernen und die Kirschen entkernen.
  2. Kirschen in die saubere, heißgespülte Flasche oder ein Einmachglas geben. Kandiszucker hinzugeben und mit Wodka auffüllen, sodass die Kirschen bedeckt sind. Gut verschließen.
  3. Jetzt heißt es warten. Die Flüssigkeit muss mindestens 1 Monat (bis zu 8 Wochen) kühl und dunkel stehen. Den Kirschlikör-Ansatz zwischendurch mehrmals schütteln.
  4. Nach 4 bis 8 Wochen die Kirschen entfernen und den fertigen Kirschlikör in eine weitere, saubere Flasche (z. B. eine Bügelflasche) umfüllen.

Unser Tipp zum Verschenken: Der Kirschlikör ist ein nettes Mitbringsel zur Familienfeier oder Party bei Freunden. Mit einem persönlichen Geschenkanhänger ist er auch gleich hübsch verpackt.

 

Wie lange ist Kirschlikör haltbar?

Die Haltbarkeit eines Likörs hängt unter anderem von seinem Zucker- und Alkoholgehalt ab – wenn der Alkoholgehalt beispielsweise über 30 % liegt, kann man davon ausgehen, dass sich der Likör mehrere Jahre hält. Bereits geöffneter Kirschlikör hält sich ebenfalls mehrere Monate, da er jedoch über Zeit an Geschmack verliert, empfiehlt es sich, ihn innerhalb von etwa 2 Monaten aufzubrauchen.

Damit die Kirschen im Likör nicht schimmeln, sollten die Flaschen gründlich mit kochendem Wasser gesäubert und gespült werden. Diese Sterilisierung verlängert die Haltbarkeit.

 

Wie lagert man Kirschlikör richtig?

Während der Ziehzeit und nach dem Umfüllen ist der Keller ein guter Ort, um Kirschlikör zu lagern. Wenn die Flasche geöffnet ist, kann sie auch im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Hauptsache ist: kühl, dunkel und trocken und am besten im aufrechten Zustand lagern.

 

Was kann ich mit den Kirschen machen, nachdem sie aus dem Likör entfernt wurden?

Die entfernten Kirschen kannst du entweder zusammen mit dem Likör servieren, eine sommerliche Bowle damit aufpimpen, oder sie in Kuchen, Crumble und Co. verwerten. Als fruchtiges Topping verfeinern sie außerdem deinen Lieblingseisbecher oder frische Waffeln.

 

Was kann ich mit Kirschlikör machen?

Kirschlikör ist noch mehr als nur Trinkspaß! Du kannst ihn in der Küche vielseitig einsetzen, zum Beispiel um Cocktails zu mixen oder um Desserts und Torten zu verfeinern. Die besten Rezept-Ideen mit Kirschlikör findest du hier:

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