ANZEIGE

Moderne Alpenküche - Schweizer Nationalgerichte mit Käse


Party-Fondue „moitié-moitié“ im Brötchen

 

Zutaten (für 8 Mini-Fondues):

  • 8 kleine Vollkornbrötchen
  • 8 Scheiben Bündnerfleisch
  • 400 g Le Gruyère AOP
  • 400 g Vacherin Fribourgeois AOP
  • 350 ml Weißwein
  • 4 TL Stärke
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Gläschen Kirschschnaps
     

Zum Dippen:

  • Cornichons, Silberzwiebeln
  • Mini-Salzbrezeln
     

Zubereitung:

1. Die Vollkornbrötchen mit einem scharfen Messer etwas oberhalb der Hälfte durchschneiden und den „Deckel“ beiseite legen. Das Brötchen mit einem kleinen Löffel aushöhlen. Die Bündnerfleisch-Scheiben in einer antihaftbeschichteten Pfanne kross anbraten, zu kleinen Chips brechen und abkühlen lassen.

2. Das Käsefondue vorbereiten: Das Caquelon mit der Knoblauchzehe ausreiben, Le Gruyère AOP mit Stärke vermischen und zusammen mit dem Weißwein und dem Zitronensaft unter kräftigem Rühren aufkochen. Die Hitze reduzieren, den Vacherin Fribourgeois AOP beigeben und schmelzen lassen. Das Fondue auf dem Rechaud nur noch warmhalten.

3. Käsefondue in die vorbereiteten Brötchen füllen und mit Pfeffer bestreuen. Gemeinsam mit Bündnerfleisch-Chips, Mini-Bretzeln und Cornichons sowie Silberzwiebeln anrichten.

Käse im Rezept:

Ein Käse mit Tradition – das ist Le Gruyère AOP. Seit dem Jahr 1115 wird der meistproduzierte Käse der Schweiz in der Region Gruyère in der französischsprachigen Westschweiz nach dem ursprünglichen Rezept hergestellt. Seine über 900-jährige Tradition, tagesfrische Schweizer Milch und echte Handarbeit verleihen dem Rohmilchkäse einen fruchtig-kräftigen und gleichzeitig harmonischen Geschmack.

Vacherin Fribourgeois AOP stammt aus dem französischsprachigen Kanton Freiburg. Sein Name lässt sich vom lateinischen „vaccarinus“ herleiten, das auf Deutsch „kleiner Kuhhirte“ bedeutet. Er ist besonders cremig und zartschmelzend. Nach mindestens neun Wochen liebevoller Pflege durch den Käsermeister schmeckt er mild, mit zunehmender Reife entfaltet sich ein noch würzigeres Aroma.

 


Kürbis-Fondue mit Vacherin Mont-d’Or AOP

 

Zutaten (für 4 Personen):

Zubereitungszeit: 30 Min., Garzeit: 40 Min.

  • 1 Vacherin Mont-d’Or AOP
  • 1 ganzer Hokkaidokürbis
  • 250 ml Weißwein
  • 2 TL Stärke
  • 1 Messerspitze ger. Muskatnuss
  • 1 Baguette (oder Brot eigener Wahl)
  • Pfeffer
     

Zubereitung:

Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Den Deckel des Hokkaidokürbis mit einem scharfen Messer abschneiden und aushöhlen. Den ausgehöhlten Kürbis und den Kürbis-Deckel im Ofen 30 Min. weich garen.

Den Weißwein gemeinsam mit der Stärke in einem Topf zum Kochen bringen. Den Käse zugeben und unter ständigem Rühren schmelzen lassen. Mit Pfeffer und Muskatnuss würzen und die Fondue-Mischung in den ausgehölten Kürbis füllen.

Brot in Würfel schneiden und mit dem Kürbis-Fondue servieren. Das Käsefondue wird mit den Brotwürfeln auf langen Gabeln gedippt und das gegarte Kürbisfleisch mit kleinen Löffeln vom Rand abgenommen und ebenfalls gedippt.

Käse im Rezept:

Der cremig-delikate Weichkäse wird nur von Oktober bis April in kleinen Käsereien im waadtländischen Jura hergestellt. Während der 3-wöchigen Reifezeit verleiht ihm ein Ring aus einheimischer Tannenrinde eine exquisite Geschmacksnote.

 


Raclette mit Feige und Granatapfelkernen

 

Zutaten (für 4 Personen):

  • 800 g Original Schweizer Raclettekäse, portioniert
  • 800 g Kartoffeln
  • Silberzwiebeln
  • Cornichons
  • 4 Feigen
  • 1–2 Granatäpfel
  • Pistazien, ungesalzen
  • Salz, Pfeffer bei Bedarf
     

Zubereitung:

Die Kartoffeln waschen und mit Schale im Dampfkochtopf 10 Minuten garen. In der Zwischenzeit die Granatapfelkerne auslösen und die Feigen in Scheiben schneiden.

Für das festliche Raclette einige Granatapfelkerne zusammen mit ein paar Feigenscheiben in die Raclette-Portionspfannen geben, nach Wunsch leicht würzen, mit Raclettekäse belegen und im Raclette-Grill schmelzen. Danach mit grob gehackten Pistazien bestreuen.

Für die klassische Variante des Schweizer Raclettes den Käse ohne weitere Zutaten in die Pfännchen geben und mit Kartoffeln, Silberzwiebeln und Cornichons servieren.

Käse im Rezept:

Raclette Suisse überzeugt mit einer Reifezeit von mindestens drei Monaten und dem regionaltypischen Geschmack. Da der Käse noch heute nach altem Rezept garantiert ohne Konservierungs- oder Zusatzstoffe hergestellt wird, kann auch die Rinde als knusprig-krosse Delikatesse bedenkenlos mitverzehrt werden.

Walliser Raclette AOP wird ausschließlich im Kanton Wallis aus Rohmilch hergestellt und ist ein hundertprozentiges Naturprodukt. Die würzigen Bergkräuter der Region verleihen diesem Käse seinen einzigartigen frischen und würzigen Geschmack. Einer Legende nach ist der Walliser Raclette Käse an einem feuchten Herbsttag in den Rebbergen entstanden: Die Winzer arbeiteten trotz fürchterlicher Kälte und setzten sich zur Mittagszeit um ein Feuer, um neue Kräfte zu sammeln. Einer von ihnen, ein gewisser Léon, wünschte sich sehnlichst eine warme Mahlzeit und kam auf die Idee, seinen Käse über den Flammen in einen cremigen Genuss zu verwandeln: Das Raclette war geboren.

 


Rösti mit Appenzeller und Karotte

 

Zutaten (für 4 Personen):

Zubereitungszeit: 20 Min., Garzeit: 16 Min.

  • 2 Schalotten, gehackt
  • 1+1 EL Butter
  • 500 g Kartoffeln, geschält, grob gerieben
  • 150 g Karotten, gerieben
  • 100 g Appenzeller®, gerieben
  • 1 Ei, geschlagen
  • 1 Handvoll glatte Petersilie, gehackt
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
     

Zubereitung:

Die Schalotten in 1 EL heißer Butter anbraten und beiseite stellen. Die Kartoffeln in einer Schüssel mit den Händen zusammendrücken, um so viel Wasser wie möglich herauszudrücken. Das Kartoffelwasser ausgießen. Die Kartoffeln anschließend mit Karotten und den gerösteten Schalotten vermischen. Appenzeller®, Ei und Petersilie hinzugeben und mit Pfeffer und etwas Salz würzen.

Öl und die restliche Butter in einer Pfanne erhitzen. 2 EL der Röstimischung hineingeben und etwa 8 Minuten sanft rösten, bis der Boden leicht gebräunt ist. Rösti wenden und weitergaren, bis auch diese Seite golden ist. Fertige Rösti im vorgeheizten Backofen bei 80°C warmhalten und so fortfahren, bis alle fertig gebraten sind.

Tipp: Schmeckt hervorragend mit Rucolasalat.

Käse im Rezept:

Der in Deutschland beliebteste und meistverkaufte Käse aus der Schweiz ist Appenzeller Käse, benannt nach seinem Ursprungsgebiet, dem Kanton Appenzell. Seinen einzigartig würzigen Geschmack verdankt er einer ausgesuchten und geheimen Mischung aus Kräutern, Blüten, Samen und Rinden – der sogenannten Kräutersulz. Damit wird er während der drei- (MILD-WÜRZIG), vier- bis fünf- (KRÄFTIG-WÜRZIG), sechsmonatigen (EXTRA-WÜRZIG) oder neunmonatigen (EDEL-WÜRZIG) Reifezeit regelmäßig gepflegt.

 

Kategorie & Tags
Vielen Dank, dass dir unsere Rezepte und Artikel auf
www.LECKER.de gefallen.
Wir freuen uns auf deinen nächsten Besuch!
Copyright 2015 LECKER.de. All rights reserved