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Tipps & Tricks

Nachhaltigkeit in der Küche: Diese Dinge machen wirklich einen Unterschied

Schluss mit Lebensmittelverschwendung, unnötigen Verpackungen und Stromfressern! Das sind unsere Tipps, um gesünder und nachhaltiger zu kochen.

Tipps & Tricks: Nachhaltigkeit in der Küche: Diese Dinge machen wirklich einen Unterschied
Foto: iStock / Angelina Zinovieva
Inhalt
  1. Lebensmittelverschwendung vermeiden
  2. Effiziente Küchengeräte nutzen
  3. Weitere Energiespartipps
  4. Unverpackt und vorausschauend einkaufen 
  5. Gemüse selbst anbauen 
  6. Meal Prep
  7. „Take a break“-Linsensalat

Beim Einkauf auf die Plastiktüten verzichten, Glaskonserven kaufen oder den Müll richtig trennen – es gibt so viele Möglichkeiten, die Küche und unseren Umgang mit Lebensmitteln nachhaltiger zu gestalten. 
Mit diesen Tipps kannst du noch bewusster kochen, der Umwelt etwas Gutes tun und dabei bunte und leckere Gerichte auf den Teller bringen. 

 

Lebensmittelverschwendung vermeiden

Wusstest du, dass etwa 55 kg Lebensmittel pro Person jährlich in Deutschland in der Tonne landen? Dabei lässt sich ein Großteil durch bewusstes Einkaufen und die richtige Lagerung ganz einfach vermeiden. Dadurch bleiben die Lebensmittel länger haltbar, frisch und ein Genuss. Für die optimale Lagerung im Kühlschrank eignen sich beispielsweise Frische-Safes wie BioFresh von Liebherr, die für die Bedürfnisse der unterschiedlichen Lebensmittel optimale Bedingungen bieten.

Salat bleibt z. B. im Vergleich zu einem herkömmlichen Obst- und Gemüsefach im Fruit & Vegetable-Safe bis zu acht Tage länger frisch. Karotten oder Äpfel bleiben sogar bis zu 30 Tage länger knackig.

Im BioFresh-Safe kannst du Lebensmittel optimal lagern, Foto: Liebherr

So verschwendest du am Ende nicht nur weniger, sondern hast auch länger marktfrische Lebensmittel, mit denen du aromatische Gerichte zubereiten kannst. 

 

Effiziente Küchengeräte nutzen

Kühl- und Gefriergeräte sind rund um die Uhr im Einsatz und oft sogar für bis zu 15 Prozent der Stromrechnung verantwortlich. Energiesparende Küchengeräte erkennt man auf einen Blick an den sogenannten Energielabels. Diese zeigen an, welche Energieeffizienzklasse das Kühlgerät oder auch der Ofen oder die Spülmaschine haben. Die höchste Effizienzklasse ist derzeit A+++, aber auch A++ und A+ sind empfehlenswert. Achte also beim Neukauf auf diese Angaben und spare so langfristig mehr Energie

 

Weitere Energiespartipps

  • Regelmäßig Abtauen
    Ist das Gefrierfach vereist, muss es mehr Energie aufwenden, um zu kühlen. Daher solltest du es regelmäßig abtauen. Doch es geht noch einfacher und ermöglicht, sich auf die wichtigen Dinge im Alltag zu konzentrieren. Geräte z. B. von Liebherr sind oft mit einer sogenannten NoFrost-Funktion ausgestattet. Dabei bleibt das Gefrierfach eisfrei und ein manuelles Abtauen ist nicht mehr notwendig, das erledigt das Gerät ganz von selbst. 
  • Kühlschranktür nicht offen stehen lassen
    Jeder von uns kennt das: Da ist man beim Kochen gerade voll in seinem Element oder räumt seine Einkäufe ein und lässt die Kühlschranktür dabei offen stehen, weil es gerade einfach praktisch ist. Ausnahmen sind ok, aber je länger die Tür geöffnet ist, desto mehr Kälte kann entweichen. Ist die Tür wieder geschlossen, arbeitet der Kühlschrank auf Hochtouren, um den Innenraum wieder runterzukühlen. Praktisch: Bei Geräten mit einem Türalarm wie z. B. von Liebherr ertönt ein Signal, sobald die Kühlschranktür länger als 60 Sekunden geöffnet ist. 
  • Den richtigen Ort für den Kühlschrank finden
    Auch wenn du es vielleicht schon jahrelang so gemacht hast – stelle den Kühlschrank nicht neben Wärmequellen wie Backofen oder Heizung. Sind diese in Betrieb, muss das Kühlgerät richtig dagegenhalten und verbraucht so unnötige Energie
 

Unverpackt und vorausschauend einkaufen 

Mittlerweile gibt es in immer mehr Regionen sogenannte Unverpackt-Läden, in denen man Lebensmittel völlig frei von Verpackungen kaufen kann. Waren wie Öl, Müsli und Nudeln werden vor Ort direkt in mitgebrachte Flaschen und Behältnisse abgefüllt. Doch auch im Supermarkt lassen sich Obst und Gemüse in wiederverwendbare Beutel packen und die Plastiktüte vor Ort sparen.  

Vor dem Einkauf sollte auf jeden Fall ein Blick auf die Vorräte geworfen werden, um Doppeleinkäufe zu vermeiden. Wer dabei eine clevere Unterstützung nutzen möchte, der sollte sich die HNGRY App herunterladen. Mit dieser digitalen Einkaufsliste macht sich die Einkaufsplanung wie von alleine.

Auf dem Wochenmarkt oder dem Hofladen direkt beim Bauern finden sich oft nicht nur kulinarische Schätze aus der Region, sondern vor allem unverpackte Waren. Und eine Kleinigkeit zum Probieren gibt es dabei auch oft zu ergattern.

Kaufe nur das, was du wirklich brauchst, Foto: Liebherr
 

Gemüse selbst anbauen 

Manche Lebensmittel eignen sich bestens zum eigenen Anbau im Garten. Die frischen und natürlichen Zutaten sind besonders geschmackvoll und nachhaltig. Auch auf dem Balkon lassen sich Tomaten, Minigurken, Pflücksalat oder Radieschen an einem geeigneten Ort bestens anbauen. 

 

Meal Prep

Das Vorkochen hat viele Vorteile: Man spart Zeit, kann besser planen, kocht meist gesünder, weil frisch und verschwendet weniger Lebensmittel. 

Beim Meal Prep gilt: je bunter, desto besser! Die Gerichte sollten aus einem großen Teil Gemüse, proteinreichen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Tofu oder Hülsenfrüchten und sättigenden Beilagen wie Reis, Quinoa, Kartoffeln oder Nudeln bestehen.

Wird es nicht etwas langweilig, wenn man die ganze Woche das gleiche Gericht isst? Du kannst jederzeit für Abwechslung sorgen und Portionen einfrieren oder unterschiedliche Zutaten neu kombinieren. So lassen sich aus vorgekochten Linsen am ersten Tag eine Beilage, am zweiten Tag ein Salat und am dritten Tag eine leckere Suppe zaubern. Passend dazu haben wir eine Rezeptidee für einen Linsensalat, den du perfekt vorbereiten kannst. 

Rezept-Tipp

 

„Take a break“-Linsensalat

Frischer Linsensalat mit Chorizo und Feta, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

Zutaten für 4 Portionen 

  • 200 g rote Linsen 
  • 2 Bund Lauchzwiebeln 
  • 200 g Chorizo (spanische Paprikawurst) 
  • 6 EL Öl 
  • 2 EL flüssiger Honig 
  • 2 EL mittelscharfer Senf 
  • 4 EL Obstessig 
  • Salz 
  • Pfeffer 
  • 200 g Feta 
  • 100 g Babysalatmix 

Zubereitung 

  1. Linsen in kochendem Wasser ca. 10 Minuten bissfest garen. Abtropfen lassen. Lauchzwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Chorizo längs halbieren und in Scheiben schneiden. 
  2. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und Chorizo darin ca. 4 Minuten braten. Lauchzwiebeln und Linsen untermischen.
  3. Honig, Senf, Essig, Salz und Pfeffer verrühren. 2 EL Öl darunterschlagen. Vinaigrette und Linsenpfanne mischen und in zwei Gläser füllen. Feta darüberbröckeln. 
  4. Salat verlesen, waschen, trocken schütteln und auf die Gläser verteilen. 
  5. Kurz vor dem Servieren die fest verschlossenen Gläser für ca. 2 Minuten auf den Kopf stellen.


Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten 
Pro Portion: 710 kcal, 32 g Eiweiß, 46 g Fett, 38 g Kohlenhydrate
 

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