Räucherchips zum Grillen – Vorteile und Unterschiede

Klassisches Räuchern ist dir zu aufwendig, aber du hast Lust auf dieses ganz besondere Aroma beim Grillen? Dann probier es doch mal mit Räucherchips. Was du zu den kleinen Holzstücken wissen musst und wie sie funktionieren.

Räucherchips
Verleih deinem Grillgut ein fantastisches Aroma mit Hilfe von Räucherchips, Foto: iStock / Ralf Geithe
Inhalt
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Die besten Räucherchips im Vergleich
  3. Wie funktionieren Räucherchips eigentlich?
  4. Räucherchips, Räucherspäne, Räuchermehl: Was sind die Unterschiede?
  5. Die unterschiedlichen Raucharomen von Wood Chips
  6. Räucherchips: Fazit
 

Das Wichtigste in Kürze

  • Räucherchips, auch Wood Chips oder Smokerchips genannt, sind kleine Holzstücke oder -schnipsel aus verschiedenen Baumarten – je nach Holzart variiert das Aroma
  • Durch das langsame Schwelen der Holzstücke wird Rauch erzeugt, der das Grillgut mit einem leichten Raucharoma überziehen soll
  • Die Wood Chips können in vielen Grills, aber auch im Räucherschrank eingesetzt werden
  • Neben Räucherchips gibt es auch Räuchermehl, Räucherchunks und Räucherspäne
 

Die besten Räucherchips im Vergleich

Kleine Holzstücke, die Raucharoma erzeugen sollen? Das kann gut klappen, aber auch schiefgehen. Diese Räucherchips sind bei den Amazon-Kunden besonders gut angekommen – und auch ein beliebtes Räuchermehl ist dabei.

1. Räuchergarten Premium 5-er Set Räucherchips

Gleich fünf verschiedene Holzsorten in einem Set: Allein das sorgt bei vielen Kunden für große Begeisterung – schließlich erzeugen verschiedene Baumarten verschiedene Aromen beim Räuchern. Das Räuchergarten Premium 5-er Set Räucherchips setzt bei seinem BBQ-Mix auf Eiche, Buche, Hickory, Erle und Kirsche. Die Smokerchips können in Holzkohle- oder Barbecue-Grill, Elektro- und Gasgrill verwendet werden – bei den letzten beiden Varianten sollte jedoch eine Smokerbox benutzt werden.

“Die Räucherchips eignen sich wunderbar für den Kohlegrill und auch für einen Gasgrill”, schreibt ein Kunde auf Amazon. Er lobt auch die wiederverschließbare Verpackung und sagt außerdem: “Wenn man sie vorher ausreichend wässert, entwickelt sich ein schöner, dichter Rauch und ein intensiver Rauchgeschmack".

Die Fakten:

  • Gewicht: 4,8 kg (4x1000 g, 1x 800 g)
  • Sorte: Eiche, Buche, Hickory, Erle, Kirsche
  • Besonderheiten: mit gratis E-Book mit Rezepten
  • Bewertung: 5 von 5 Sternen

2. Räuchermehl Buche mit Wacholder

Ziemlich unscheinbar präsentiert sich das Räuchermehl Buche mit Wacholder von Impuls. Doch bei den Kunden überzeugt es mit seinen Qualitäten: Neben dem Holzmehl aus Buche befinden sich echte Wacholderbeeren in der Verpackung, die für das entsprechende Aroma beim Grillen sorgen.

Eine zufriedene Kundin auf Amazon schreibt: “Der sich entwickelnde Rauch ist sehr intensiv, aber nicht stickig, er ergibt beim Räuchern von Fisch, z.B. Forellen, eine sehr leckere Note. Die Verbrennung des Mehls ist hervorragend. Es bleibt selbst bei einem kleinen Tischräucherofen nur ein wenig Asche übrig". Für den Geschmack von ein paar Rezensenten sind die Wacholderbeeren andererseits aber ein bisschen zu prominent vertreten.

Die Fakten:

  • Gewicht: 500 g
  • Sorte: Buche
  • Besonderheiten: mit echten Wacholderbeeren
  • Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

3. Axtschlag Räucherchips – Whiskeychips

Whiskey und Raucharoma – das passt einfach wunderbar zusammen. Kein Wunder also, dass Axtschlag seine Räucherchips auch in dieser “Geschmacks”-Richtung anbietet. Tatsächlich wurden die Woodchips aus Eichenholz mit echtem Whiskey aromatisiert. Ein weiteres Plus: Die Holzchips sollen laut Anbieter für jedes Grillgerät geeignet sein, sprich, für den Holzkohle-, Gas- und Elektrogrill.

Die Meinung der bis dato 32 Kundenkritiken bei Amazon lautet mehrheitlich: Es funktioniert, das Grillgut wird von einem angenehmen, nicht zu dominanten, aber klar erkennbaren Whiskey-Aroma umhüllt.

Die Fakten:

  • Gewicht: 500 g
  • Sorte: Eiche
  • Besonderheiten: mit echtem Whiskey aromatisiert
  • Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

4. Premium Hickory Räucherchips

Der Name ist vermutlich nicht so geläufig: Der Hickory ist ein Walnussbaum, der vorwiegend in Nordamerika wächst. Dieses Holz verwendet der Hersteller Grill Republic für seine Premium Hickory Räucherchips. Die können, wie viele andere Wood Chips, entweder direkt auf die Kohle oder in eine Räucherbox gelegt werden.

Und es soll bereits eine Handvoll reichen, um das Raucharoma beim Grillen zu erzeugen, heißt es in der Beschreibung. Und nach Meinung vieler Amazon-Kunden, die im Durchschnitt 4,5 von 5 Sternen vergeben haben, erfüllen diese Hickory-Räucherchips ihren Zweck – und das auf jedem Grill.

Die Fakten:

  • Gewicht: 750 g
  • Sorte: Hickory
  • Besonderheiten: besonders ergiebig
  • Bewertung: 4,5 von 5 Sternen
 

Wie funktionieren Räucherchips eigentlich?

Die einen lieben es, die anderen hassen es: Würstchen, Steak, Fisch oder Gemüse, die mit einem Raucharoma überzogen sind. Grillprofis nutzen oft eine Rauchkammer oder einen Rauchschrank, um das begehrte Aroma zu erzeugen. Vor allem Räucherfisch wird in der Regel in einer entsprechenden Kammer zubereitet.

Doch es geht auch schneller. Auf dem Grill kann man ebenfalls zarte Rauchnoten erzeugen: mit Räucherchips. Die auch Wood Chips oder Smoker Chips genannten Holzstücke werden bei Grillfans immer beliebter. Doch wie sorgen Holzchips für ein Raucharoma?

Wer mit Räucherchips grillen will, sollte zuerst wissen: Sie sind kein Ersatz für Grillkohle oder Gas – jeder Grill wird genauso beheizt wie sonst auch. Die Holzstücke sind praktisch eine Aroma-Beigabe, die entweder lose direkt auf die glühende Kohle oder in einer Räucherbox oder Smokerbox in den Grill gelegt werden. Letzteres empfiehlt sich bei vielen Herstellern vor allem bei Gas- und Elektrogrills.

Wichtig: Die meisten Produkte müssen deswegen vor der Benutzung ca. 30 Minuten in Wasser eingeweicht werden. Denn Räucherchips sollen nicht einfach schnell verbrennen, sondern leicht schwelen und dabei ordentlich Rauch erzeugen, der sich um das Grillgut legt – dieser ist schließlich verantwortlich für das gewünschte Raucharoma.

 

Räucherchips, Räucherspäne, Räuchermehl: Was sind die Unterschiede?

  • Räucherchips: Sie sind meist zwischen 1 und 5 cm groß und eignen sich für fast alle Grills, aber auch für Räucherschränke. Sie produzieren in kurzer Zeit intensiven Rauch, aber nur über einen begrenzten Zeitraum
  • Räucherspäne: Kleinere Holzspäne, meist zwischen 0,5 und 1 cm groß – für Kalt- und Heißräuchern geeignet
  • Räuchermehl: Fein geriebenes Holz, das sich vor allem fürs Kalträuchern eignet – denn es schwelt lange, erzeugt aber nur eine geringe Temperatur
  • Räucherchunks sind größere Holzstücke, die meist auf dem Kohlegrill zum Einsatz kommen – sie rauchen nicht so intensiv, aber länger als die meisten Räucherchips
 

Die unterschiedlichen Raucharomen von Wood Chips

Nicnt nur einzelne, sondern sehr viele Holzarten können als Räucherchips verwendet werden. Wichtig ist, dass es sich um 100% Naturholz handelt. Smoker Chips aus Buche und Eiche sind Klassiker, weil sie ein relativ kräftiges, aber nicht zu dominantes Raucharoma erzeugen. Als besonders kräftig gelten Hölzer von Walnussgewächsen wie Hickory, Akazie und Wacholder.

Aber auch fruchtig-süßliche Aromen sind beliebt, die vor allem bei Obsthölzern wie Aprikose, Kirsche, Mandel, Pfirsich und Orange zu erwarten sind. Räucherchips aus Tanne und Fichte können aufgrund des Harzes sehr scharf werden und sind daher eher selten.

 

Räucherchips: Fazit

Ob mild oder würzig, pur oder mit Whiskey-Note aromatisiert: Räucherchips eignen sich für Fans von würzig-rauchigem Fleisch, Fisch und Gemüse. Praktisch ist, dass sie sowohl zu Heiß- als auch zum Kalträuchern geeignet sind. Sowohl auf dem Kohlegrill als auch bei Gas- und Elektrogrills sorgen sie für Raucharoma. Bei Bedarf können sie einfach nachgelegt werden. Denn: Der Rauch entwickelt sich schnell und intensiv, ist aber zeitlich begrenzt.

Kategorie & Tags
Vielen Dank, dass dir unsere Rezepte und Artikel auf
www.LECKER.de gefallen.
Wir freuen uns auf deinen nächsten Besuch!
Copyright 2015 LECKER.de. All rights reserved