Maronen rösten - so geht's richtig

Maronen rösten
Maronen lassen sich unkompliziert im Ofen rösten

Maronen rösten gehört zur Vorweihnachtszeit einfach dazu! Der dabei entstehende süßlich-nussige Duft weckt heimelige Kindheitserinnerungen und stimmt auf den Advent ein. Wir zeigen Ihnen, wie sie Maronen enfach selber rösten!

 

Maronen rösten - Schritt für Schritt erklärt:

  1. Maronen verlesen und die kleinen Spitzen mit einer Schere abschneiden.
  2. Die Schale an der dicken Bauchseite mit einem kleinen, scharfen Küchenmesser vorsichtig bis zum Fruchtfleisch kreuzweise einschneiden.
  3. Maronen mit der eingeschnittenen Seite nach oben auf ein Backblech legen und in den vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/Umluft 175 °C) schieben. Die Maronen etwa 20-25 Minuten rösten.
    Tipp: Eine schale Wasser in den Ofen stellen - so trocknen die Maronen beim Rösten nicht aus.
  4. Esskastanien aus dem Ofen nehmen, sobald die Einkerbungen weit aufgesprungen sind und sich die Schale etwas dunkler gefärbt hat wie auf dem obigen Foto.
  5. Heiße Maronen vom Blech nehmen, schälen und genießen.
 

Schon gewusst?

Maronen stammen von der Esskastanie ab, sind aber etwas größer und schmecken intensiver. Die Saison geht von Ende September bis März, wenn die Maronen vom Baum fallen und deren grüne Schale aufplatzt. Aber nicht zu verwechseln mit den ungenießbaren Rosskastanien. Ihre grüne Hülle ist hart und pieksig, die der Maronen hingegen weicher und feiner. Vorgegart und vakuumiert sind sie ganzjährig erhältlich.

Maronen-Gulasch
Herbstküche deluxe: Maronen veredeln mit ihrem süßlichen Geschmack besonders Wildgerichte
 

Und das können Maronen noch alles: 

Selbst geröstete Maronen schmecken nicht nur pur. Sie lassen sich vielseitig in der Herbst- und Winterküche einsetzen und sorgen dank ihres süßlichen Geschmacks für das besondere Etwas.

Maronen harmonieren um Beispiel gut mit Wild und Geflügel, und das in den verschiedensten Formen. Man kann sie als Maronen-Rösti zum Gänsebraten genießen, als Kastanienkruste auf dem Kalbsfilet oder zum Reh in Rotwein

Aber auch ohne Fleisch wissen die Maronen zu überzeugen. Ein Klassiker ist die Maronencremesuppe. Zudem eignet sich die Esskastanie für die Zubereitung von Desserts wie Maronen-Crème brûlée oder Maronen-Schoko-Creme.

Wie gefällt Ihnen unser Handgriff zum Maronen rösten? Wir freuen uns über Ihr Feedback unter dieser Galerie oder bei LECKER auf Facebook.

 

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