Holunderblüten – essbare Dolden des Holunders

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Beste Erntezeit für Holunderblüten: Mai bis Juli

Ob beim Spaziergang oder im eigenen Garten: Holunderblüten verströmen von Mai bis Juli vielerorts ihren süßlichen Duft. Wer die essbaren Dolden des Holunders pflückt, kann daraus aromatische Speisen zubereiten, aber auch Tees mit wohltuender Wirkung.

 

Holunderblüten - Herkunft:

Die Blüten des Holunders, auch Holler genannt, kommen in gemäßigten und subtropischen Gebieten vor. Heimisch sind sie unter anderem in Mitteleuropa.

 

Holunderblüten – Ernte/Saison:

Holunderblüten wachsen von Mai bis Juli fast überall an Sträuchern. Der beste Zeitpunkt zum Ernten ist bei trockenem und sonnigem Wetter. Die Blüten werden mit Blütenstand vorsichtig abgeschnitten und in einen Korb gelegt. Plastiktüten eignen sich weniger zum Transportieren und Lagern, da die gesammelten Blüten darin schneller verderben.

 

Holunderblüten - Verwendung:

Aus den Dolden lassen sich vielseitige Gerichte zubereiten. Saisonklassiker sind Gelee und Sirup. Letzterer ist wichtiger Bestandteil des Cocktails Hugo. Etwas ausgefallener sind Hollerküchle mit Puderzucker, wo der gesamte Blütenstand gebacken wird, oder Joghurteis mit karamellisierten Holunderblüten. Neben Süßspeisen verfeinert das Aroma auch Soßen und Salatdressings wie die Holunderblüten-Vinaigrette.

Wichtig: Vor der Verarbeitung die Dolden kurz ausschütteln, um kleine Insekten zu entfernen, oder vorsichtig in stehendem Wasser schwenken. Anschließend auf Küchenpapier trocknen.

 

Holunderblüten – Aufbewahrung:

Frische Blüten welken schnell. Sie sollten direkt nach dem Pflücken verarbeitet werden. Längere Haltbarkeit entsteht durch Trocknung bei 40 Grad im leicht geöffneten Backofen. Blüten danach luftdicht in Gläsern und vor Licht an einem kühlen Ort aufbewahren.

 

Holunderblüten – Ernährung:

Seit vorgeschichtlicher Zeit dienen Holunderblüten als Nahrungsmittel mit wohltuender Wirkung: Der hohe Gehalt an ätherischen Ölen, Flavonoiden, Schleim- und Gerbstoffen lindert unter anderem Beschwerden wie Fieber, Schlaflosigkeit und Rheuma. Besonders konzentriert stecken die Wirkstoffe in den getrockneten Holunderblüten. Diese kommen vor allem als Tee-Aufguss zum Einsatz.

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