Echt herzig

Waffelteig nach Omas Art – Grundrezept für saftige Herzwaffeln

Auf einem rosa Teller liegt eine saftig aussehende Herzwaffel, die mit Puderzucker bestäubt ist
Saftige Herzwaffeln aus klassischem Waffelteig Foto: LECKER @ Bauer Media Group
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Egal, ob zum Waffle Wednesday, Wochenendfrühstück oder Wohlfühl-Brunch – mit unserem Waffelteig-Grundrezept gelingen dir saftige Waffeln wie von Oma. Nur echt mit guter Butter!

Durch das Backpulver geht der Waffelteig luftig auf und braucht keine Ruhezeiten. Du rührst einfach kurz alle Zutaten zusammen und kannst direkt mit dem Ausbacken deiner Herzwaffeln loslegen. So stillst du deinen Waffel-Jieper in weniger als 10 Minuten.

Das Waffelrezept ist für süße Waffeln ausgelegt. Unten verraten wir aber, wie du das Rezept für herzhafte Waffeln anpassen kannst. Du findest dort auch hilfreiche Tipps, wie du den Waffelteig mit Öl oder vegan ohne Ei zubereiten kannst.

  • Zubereitungszeit:
    8 Min.
  • Niveau:
    ganz einfach

Zutaten

Stücke

125 g weiche Butter

75 g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

1 Prise Salz

3 Eier (Gr. M)

250 g Mehl

2 gestr. TL Backpulver

200 ml Milch

Zubereitung

1

Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz cremig rühren. Eier nacheinander unter den Waffelteig rühren. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren.

2

Pro Waffel 2–3 EL Waffelteig in die Mitte des heißen, geölten Waffeleisens geben, schließen und die Waffeln goldbraun backen. Dazu schmecken angedickte Kirschen.

Nährwerte

Pro Portion

  • 317 kcal
  • 7 g Eiweiß
  • 17 g Fett
  • 35 g Kohlenhydrate
So wird der Waffelteig herzhaft

Streich einfach den Zucker und Vanillzucker aus der Zutatenliste, dann steht das Grundrezept für herzhafte Waffeln. Verfeinern kannst du den würzigen Teig mit 1 gepressten Knoblauchzehe oder frisch gehackten Kräutern, zum Beispiel Petersilie oder Schnittlauch.

Tipps für den perfekten Waffelteig

Klassischer Waffelteig sollte in der Konsistenz leicht fließend sein, aber dick genug, um beim Backen seine Form zu behalten.

Damit der Waffelteig samtig wird und nicht gerinnt, sollten alle Zutaten Raumtemperatur haben. Nimm Eier, Butter und Milch also ca. 10 Minuten vorher aus dem Kühlschrank, bevor du mit der Zubereitung beginnst. So können sich alle Waffelzutaten verbinden und der Teig flockt nicht aus.

Ist der Waffelteig klumpig, war die Butter wahrscheinlich zu kalt. Rühr den Teig noch etwas länger, bevor du die trockenen Zutaten zugibst. Klumpt der Teig, nachdem Mehl und Backpulver drin sind, hilft es, den Teig durch ein Sieb zu streichen.

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Fluffig bis knusprig – wie magst du deine Waffeln?

  • Saftige Waffeln: Fett ist ein Geschmacksträger und macht deine Waffeln supersaftig. Margarine enthält immer noch etwas Wasser. Deshalb nehmen wir für unser Waffelteig-Rezept gute, reine Butter. Die ist einfach noch aromatischer. Zählst du keine Kalorien, kannst du zusätzlich die Milch im Rezept gegen Sahne austauschen. Geniale Alternative: Saftige Waffeln mit Eierlikör im Teig!

  • Fluffige Waffeln: Das Backpulver im Rezept macht die Waffeln luftig. Noch fluffigere Waffeln schaffst du, wenn du das Backpulver weglässt und stattdessen die Eier trennst und das Eiweiß schaumig ausfschlägst. Den Eischnee hebst du am Ende vorsichtig unter den Teig und lässt ihn 30 Minuten ruhen, bevor du die Waffeln backst. So braucht der Waffelteig zwar länger, geht aber extralocker auf.

  • Knusprige Waffeln: Sollen die Waffeln außen kross werden, ersetzt du einen Teil der Milch durch Mineralwasser. Die Kohlensäure macht den Teig fluffig. Durch den geringeren Fettanteil verdampft mehr Flüssigkeit und du backst knusprige Waffeln. Das klappt am besten, wenn du einen Waffelteig mit Öl statt Butter verwendest. Geht übrigens auch mit Limonade statt Sprudel, wie unsere Fantakuchen-Waffeln beweisen.

Waffeln richtig backen

Weil unser Waffelteig Backpulver enthält, solltest du ihn möglichst sofort zu Waffeln ausbacken. Sonst verliert das Backpulver seine Triebkraft und die Waffeln gehen nicht richtig auf.

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5 brandheiße Back-Tipps

  1. Waffeleisen vorheizen: Ist das Eisen nicht heiß genug, kann es passieren, dass der feuchte Waffelteig kleben bleibt. Schlimmstenfalls bleiben die Waffeln innen noch roh und vebrennen außen.

  2. Waffeleisen fetten: Bevor du den Teig einfüllst, solltest du das Eisen oben und unten mit etwas Pflanzenöl einstreichen. Das verträgt länger höhere Temperaturen als Butter. Das eingefettete Waffeleisen verhindert, dass deine Waffeln unschön reißen.

  3. Waffeleisen nicht zu voll machen: Auch wenn du Zeit sparen willst, solltest du pro Waffel nicht mehr als 100 ml Teig ins Eisen geben. Das entspricht etwa 2 Esslöffeln oder dem Inhalt einer Schöpfkelle. Unser Grundrezept ergibt etwa 800 ml Waffelteig und somit 8 Waffeln.

  4. Waffeleisen nicht zu früh öffnen: Eine Waffel braucht ca. 3 Minuten. Schau nicht vorher nach, sondern heb den Deckel erst ab, wenn kaum noch Dampf austritt. Dann ist die Feuchtigkeit größtenteil aus dem Teig raus und deine Waffel reißt nicht beim Öffnen.

  5. Waffeln abkühlen lassen: Zum Abdämpfen solltest du die fertigen Waffeln einzeln auf einem Kuchengitter ausbreiten. Nicht übereinanderlegen, da sie sonst schnell pappig werden. Zum Warmhalten legst du die Waffeln bei 50 Grad in den Backofen.

Waffelteig 4 x anders – ohne Ei, Butter oder Zucker

Klassische Waffeln bestehen aus einem einfachen Rührteig. Der ist dünn genug, um ihn in dem verhältnismäßig flachen Herzwaffeleisen auszubacken.

Belgische Waffeln haben Hefe im Waffelteig. Dadurch ist der Teig dicker und braucht zum Aufgehen mehr Platz im Eisen. Belgische Waffeleisen haben deshalb tiefere Mulden. Sie sind außerdem eckig und eignen sich als Doppeleisen, um zwei Waffeln gleichzeitig zu backen.

Es gibt zwei Arten von belgischen Waffeln: Brüsseler Waffeln sind groß, luftig und eher mit unseren klassischen Herzwaffeln zu vergleichen. Lütticher Waffeln sind extrabuttrig, haben eingebackenen Hagelzucker und eine rundlichere Form, weil sich der zähe Teigklecks nicht über die ganzen Rechteckfläche ausbreitet.

Tipp: Weil das belgische Waffeleisen so geräumig ist, eignet es sich auch super für herzhafte Waffeln mit geraspeltem Gemüse wie Möhren, Zucchini oder Kartoffeln.

Du kannst Waffeln mit unserem Grundrezept super vorbacken und dann für später einfrieren. Dafür solltest du die Waffeln alle fertig ausbacken und komplett auskühlen lassen.

Schichte die Waffeln jeweils mit einer Lage Backpapier übereinander in einem luftdichten Gefrierbeutel. Durch das Papier kleben die Waffeln nicht aufeinander und reißen nicht, wenn du sie später einzeln entnimmst. Deine eingefrorenen Waffeln sind im Tiefkühler ca. 3 Monate haltbar.

Zum Auftauen kannst du sie im gefrorenen Zustand 3–5 Minuten auf dem Toaster aufbacken. Gute Toaster haben dafür sogar eine spezielle Aufwärmfunktion. Nach dem Toasten schmecken deine Waffeln wie frisch gebacken!