Kräuterbutter zum Grillen – das einfache Rezept
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Mit unserem einfachen Kräuterbutter-Rezept gelingt die würzige Butter aus frischen Kräutern und Knoblauch im Handumdrehen. Dazu findest du kreative Ideen zum Verfeinern – von Zitrone bis Chili. Und das Beste: Selbst gemacht schmeckt sie deutlich aromatischer als die Fertigvariante
Ähnliche Rezepte:
Zutaten
1 Bund Kräuter (z.B. Petersilie, Basilikum, Schnittlauch, Kerbel)
1 Knoblauchzehe
250 g weiche Butter
½ TL Salz
Zubereitung
Kräuter waschen, trocken schütteln und fein hacken. Knoblauch schälen und ebenfalls fein hacken.
Weiche Butter, Kräuter, Knoblauch und Salz in eine Schüssel geben und mit einer Gabel verkneten.

Kräuterbutter ggf. nochmals mit Salz abschmecken. Bis zum Servieren kalt stellen.
Nährwerte
Pro Portion
- 310 kcal
- 35 g Fett
Damit sich Kräuterbutter schnell und gleichmäßig verrühren lässt, sollte die Butter unbedingt weich sein. So verbinden sich Kräuter, Knoblauch und Gewürze optimal mit der Butter und du sparst dir mühseliges verrühren. Je nach Raumtemperatur nimmst du sie am besten ca. 1-2 Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank.
So wird das Kräuterbutter-Rezept besonders cremig
Kurz vor dem Servieren darf die gut gekühlte Kräuterbutter noch einmal glänzen: Lass sie etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur weich werden und schlage sie anschließend mit dem Handrührgerät ca. 2-3 Minuten cremig auf. Dadurch wird sie herrlich luftig und streichzart.
Welche Kräuter kommen in die Kräuterbutter?
Bei der klassischen Kräuterbutter kommt eine aromatische und milde Mischung aus typischen Küchenkräutern zum Einsatz. Dazu zählen:
Petersilie (glatt oder kraus)
im Frühjahr Bärlauch
Extra-Tipp: Im Frühling haben frische Kräuter für grüne Soße Saison. In dieser Zeit findest du zum Beispiel auf Wochenmärkten fertige Kräutermischungen aus Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch. Der Mix eignet sich auch richtig gut, um Kräuterbutter selber zu machen. Ob klassisch oder mit deinen Lieblingskräutern abgewandelt: Schmecken wird sie in jedem Fall richtig gut!
Kräuterbutter selber machen mit TK-Kräutern
Keine frischen Kräuter zur Hand? Dann kannst du auch auf TK-Kräuter zurückgreifen. Im Supermarkt gibt es praktische Kräutermischungen, wie 6-Kräutermix oder 8-Kräutermix, die sich sehr gut eignen. Du kannst ca. 50-60 g TK-Kräuter verwenden. Der Vorteil: Mit dieser Variante zauberst du eine richtig schnelle Last-Minute Kräuterbutter! Für ein intensives und extra frisches Aroma empfehlen wir jedoch immer frische Kräuter zu verwenden.
Kräuterbutter verfeinern: Die besten Varianten für Grillabend & Co.
Auf Grillpartys ist Kräuterbutter ein Muss. Du kannst sie ganz nach deinem Geschmack abwandeln. Mit wenigen Zutaten entstehen immer neue Varianten, die perfekt zu Fisch, Fleisch, Gemüse oder frischem Baguette passen.
Zitronen-Kräuterbutter:
Etwas Zitronen- oder Limettenabrieb sorgt für eine frische Note. Auch Minze passt hervorragend dazu. Besonders lecker zu Fisch, Garnelen oder mediterranem Gemüse.
Chili-Kräuterbutter:
Mit einer Prise Chiliflocken bekommt die Butter angenehme Schärfe. Passt hervorragend zu Steak, Burgern und Grillgemüse.
Tomaten-Kräuterbutter:
Tomatenbutter mit fein gehackten getrockneten Tomaten und Tomatenmark schmeckt herrlich mediterran und aromatisch. Besonders lecker zu Brot, Grillgemüse oder Fleisch.
Kräuterbutter mit Sardellen:
Fein gehackte Sardellen verleihen der Butter eine kräftige Umami-Note. Hier passen auch Zitronenabrieb und Kapern besonders gut. Besonders lecker zu Steak, gegrilltem Fisch oder Brot.
Speck-Kräuterbutter:
Knusprig ausgelassene Speckwürfel verleihen der Kräuterbutter eine herzhafte Note. Besonders lecker schmeckt die Variante zu Steak, Grillkartoffeln oder frischem Baguette. Den Speck vor dem Unterrühren vollständig auskühlen lassen.
Kräuterbutter mit essbaren Blüten:
Essbare Blüten wie Kapuzinerkresse, Kornblume oder Ringelblume machen Kräuterbutter zum Hingucker auf dem Grillbuffet. Die Blütenblätter fein hacken oder zum Schluss unterheben. Für besondere Anlässe forme ich die Kräuterbutter zu einer Rolle und wälze sie vor dem Servieren in essbaren Blüten und frischen Kräutern. Das sorgt für einen wunderschönen Farbkontrast und macht aus dem Grillklassiker einen echten Hingucker.
Diese Sommerrezepte schmecken mit Kräuterbutter noch besser
Ob zu knusprigem Baguette, saftigem Steak, Grillgemüse oder Kartoffeln – der Klassiker macht viele Gerichte noch aromatischer. Entdecke unsere liebsten Grillideen und finde die passenden Rezepte für dein nächstes BBQ.
Häufig gestellte Fragen zu Kräuterbutter
Wie lange muss man Kräuterbutter ziehen lassen?
Es reicht aus, wenn du deine Kräuterbutter ca. 1 Stunde ziehen lässt. Die frischen Kräuter verleihen deiner Butter, besonders fein geschnitten, ohnehin ein intensives Aroma.
Kann man Kräuterbutter einfrieren?
Ja, das klappt sehr gut! Dazu die Kräuterbutter in Backpapier gerollt im Ganzen oder in Scheiben portionsweise einfrieren. So ist sie bis zu 10 Monate haltbar.
Wie lange hält selbstgemachte Kräuterbutter?
Im Kühlschrank bleibt selbstgemachte Kräuterbutter ca. 7–10 Tage haltbar. Du kannst sie also auch bedenkenlos am Vortag oder ein paar Tage vorher zubereiten, wenn du sie nach Zubereitung im Kühlschrank aufbewahrst. Länger halt sie sich im Gefrierfach.
Wofür kann ich Reste von Kräutern und Butter noch verwenden?
Übrig gebliebene Kräuterbutter ist viel zu schade zum Wegwerfen. Verwende sie zum Würzen von Ofenkartoffeln, Gemüse, Pasta oder Steak. Auch zum Verfeinern von Soßen sorgt sie für extra Aroma. Für längere Haltbarkeit lässt sich Kräuterbutter problemlos einfrieren.
























