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Apfelkuchen 2.0

So wird’s richtig lecker

Apfelkuchen ist ein beliebter Klassiker auf dem Kaffeetisch. Doch welche Sorte eignet sich am besten und was solltest du bei der Zubereitung beachten? Diese Fragen klären wir hier!

Frisch vom Blech, warm und duftend – so schmeckt Apfelkuchen am besten
Frisch aus dem Ofen, warm und duftend – so schmeckt Apfelkuchen am besten, Foto: Foto: istock/SilviaJansen

Ob knusprig mit Streuseln, gedeckt oder versunken, vom Blech oder aus der Springform - Apfelkuchen ist der Liebling vieler Kuchenfans. Für all jene dürfte jetzt eine echte Schlemmerphase beginnen, denn Spätsommer und Herbst sind ideal zum Apfelkuchen backen. Aktuell ist nämlich Auftakt für die heimische Apfelsaison und das frisch gepflückte Obst wartet nur darauf, verarbeitet zu werden. Wo du diese Äpfel aus der aktuellen Ernte herbekommst? Schau mal in deinem nächstgelegenen REWE unter der Marke REWE Regional - diese Äpfel stammen direkt von Landwirten aus deiner Region.

Aber welche Apfelsorten eignen sich fürs Backen besonders gut?

 

Backtipps – diese Apfelsorten sind die besten

Mach den Test: Welche regionalen Apfelsorten schmecken dir am besten? Foto: REWE

Schon gewusst? Nicht jeder Apfel eignet sich für einen leckeren Kuchen. Der entscheidende Punkt ist das Aroma – und natürlich, dass die Apfelstücke beim Backen des Kuchens nicht zerfallen. Du kannst zum Beispiel auf diese Apfelsorten setzen:

  • Elstar: aromatisch, fein säuerlich
  • Jonagold: süß säuerlich mit roten Bäckchen
  • Boskop: fruchtig aromatisch
  • Cox Orange: aromatisch, süßer Geschmack
  • Idared: süße Sorte, lange lagerbar

Übrigens: Ob du die Äpfel schälst oder nicht, bleibt dir natürlich selbst überlassen. Bei einem Blechkuchen kann die Schale zum Beispiel gerne dranbleiben. In den meisten Rezepten sorgen geschälte Apfelspalten allerdings dafür, dass der Kuchen saftiger wird und einfach zu essen ist. Die Schalen der Äpfel können aber noch weiterverwertet werden, zum Beispiel indem du sie im Ofen zu Apfelchips röstest! So lässt du dir die Vitamine und Mineralstoffe unter der Schale nicht entgehen.

 

Apfelkuchen backen – welcher Teig ist der richtige?

Die Wahl des Teiges hängt beim Apfelkuchen backen ganz davon ab, welches Rezept dir vorschwebt. Die Variante gedeckter Apfelkuchen, bei dem die kleingeschnittenen Apfelstücke von einem leckeren „Dach“ aus Glasur oder Streuseln bedeckt sind, gelingt am besten mit einem Mürbeteig-Boden. Möglich ist auch ein sogenannter versunkener Apfelkuchen aus Rührteig, bei dem die Apfelspalten während des Backens in den Teig einsinken und sich als fruchtige Überraschung darin „verstecken“. Die perfekte Basis für Apfelkuchen vom Blech ist der Hefeteig oder ein schneller Quark-Öl-Teig.

Natürlich lässt sich Apfelkuchen auch mit anderen Backrezepten kombinieren. Eine clevere Idee mit Bienenstich-Topping haben wir hier!

 

Rezept-Tipp

 

Apfelkuchen mit Bienenstichdecke

Apfelkuchen mit Bienenstich-Topping – ein echter Hingucker auf dem Kaffeetisch!  Foto: House of Food & Bauer Food Experts KG
 

Zutaten für 12 Stück:

  • 200 g kalte Butter
  • 250 g  + etwas Mehl 
  • 50 g  Puderzucker 
  • Salz 
  • Zimt 
  • Ei (Gr. M)
  • 4 EL  Milch 
  • 1 kg  Äpfel (z. B. REWE Regional)
  • 1 Päckchen  Vanillepuddingpulver 
  • 80 g Zucker 
  • 300 ml  Apfelsaft 
  • 1 EL  flüssiger Honig 
  • 150 g  Mandelblättchen oder -stifte 
 

Zubereitung

  1. Eine Springform (26 cm Ø) einfetten. Für den Teig 250 g Mehl,  50 g Puderzucker und 1 Prise Salz mischen und auf die Arbeitsfläche sieben. 125 g Butter in Stückchen draufgeben und mit den Händen kurz zu einer krümeligen Masse verkneten.
  2. Ei und 1 EL Milch zufügen und alles kurz zu einem Teig weiter verkneten – es dürfen noch kleine Butterstückchen erkennbar sein. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund (ca. 30 cm Ø) ausrollen und die Form damit auslegen, dabei einen kleinen Rand hochdrücken.
  3. Ca. 30 Minuten kaltstellen.
  4. Für die Apfelfüllung Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen. Äpfel grob würfeln. Puddingpulver, 3 EL Zucker, 1 Messerspitze Zimt und 5 EL Apfelsaft glatt rühren. Den Rest Saft aufkochen. Angerührtes Puddingpulver einrühren, wieder aufkochen und die Äpfel unterrühren.
  5. Ofen vorheizen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C/Gas: s. Hersteller). Apfelmasse auf den Boden in die Form geben. Im heißen Ofen auf der unteren Schiene ca. 1 Stunde backen.
  6. Für die Bienenstichmasse 75 g Butter, 75 g Zucker und Honig im Topf schmelzen. Mandeln einrühren, aufkochen. 3 EL Milch unterrühren und vom Herd nehmen. Nach ca. 30 Minuten Backzeit die Bienenstichmasse auf dem Kuchen verteilen, zu Ende backen.
  7. Herausnehmen, auskühlen lassen

Tipp: Am besten eine Nacht im Kühlschrank auskühlen lassen. Dazu passt besonders gut: leicht angeschlagene Sahne.

 

Zubereitungszeit ca. 90 Minuten

Pro Stück ca. : 410 kcal, 6 g Eiweiß, 22 g Fett, 44 g Kohlenhydrate

 

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