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Von wegen nur simple Beilage

Weißkohl ist ein echtes Superfood!

Als winterliches Beilagengemüse ist er den meisten von uns bekannt. Doch Kohl, besonders Weißkohl, hat noch viel mehr zu bieten. Was genau, erklären wir hier!

Von wegen nur simple Beilage: Weißkohl ist ein echtes Superfood!
Foto: istock/EAQ

Weißkohl ist ein eher unterschätztes Gemüse. Meistens findet er den Weg auf unsere Teller in Form von Sauerkraut oder als Suppeneinlage. Doch auch für Smoothies, Gemüsechips oder als Hauptgericht eignet sich der unscheinbare Kreuzblütler. Aktuell feiert Weißkohl in Deutschland ein Comeback, das über die klassischen Rezepte hinausgeht. Der Grund: Seine Vielseitigkeit bei der Zubereitung. Wie seine Verwandten Brokkoli und Blumenkohl hat Weißkohl außerdem einiges an Nährstoffen zu bieten!

 

Weißkohl – diese Eigenschaften machen ihn zum Superfood

Bei Weißkohl handelt es sich um eine wahre Vitamin- und Mineralstoffquelle. Die vielen Ballaststoffe sorgen außerdem dafür, dass sich ein längeres Sättigungsgefühl einstellt, wenn wir Gerichte mit Kohl genießen. Übrigens: Das deftig süßliche Aroma verdankt der Weißkohl seinen schwefelhaltigen ätherischen Ölen. Diese Bitterstoffe sollten bei der Zubereitung unbedingt erhalten bleiben, zum Beispiel indem man ihn schonend über einem Wasserbad dämpft.

Kohl kann man auf die unterschiedlichsten Arten zubereiten, Foto: istock/HandmadePictures
 

Weißkohl: Einkaufen und Zubereiten

Besonders vitaminreich und aromatisch werden deine Gerichte, wenn du frischen Kohl verwendest. Dafür eignen sich die Monate Juli bis November perfekt, denn in diesem Zeitraum kommt die Freilandware frisch vom Feld. Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zu anderen sogenannten Superfoods kommen die verschiedensten Kohlsorten aus deutschen Anbaugebieten und haben deshalb wesentlich kürzere Transportwege hinter sich. Wenn du regionale Erzeuger bei deinem Einkauf unterstützen möchtest, guck doch mal im REWE Markt bei dir um die Ecke nach REWE Regional-Kohl. Diese Sorten haben aktuell Saison und stammen von Landwirten direkt aus deiner Region!

Nach dem Kauf kannst du Weißkohl im Gemüsefach deines Kühlschranks oder in einem kühlen Kellerraum bis zu drei Wochen lagern. Generell gilt aber: je frischer, desto besser - schließlich lässt der Vitamingehalt mit der Lagerung deutlich nach.

Tipps für die Zubereitung:

  • Zuerst die dicken dunkelgrünen Außenblätter entfernen.
  • Danach den Kohl halbieren oder vierteln, mit einem Messer den Strunk sowie die dicken Blattrippen herausschneiden und die Kohlblätter gut waschen.
  • Anschließend abhängig von der Zubereitungsart weiterverarbeiten.

So geht’s: Wird der Kohl roh verwertet, am besten dünn hobeln. Sonst den Weißkohl grob schneiden und auf eine kurze Garzeit (maximal 5 Minuten) achten, um möglichst viele Vitamine und Nährstoffe zu erhalten.

Rezept-Tipp

 

Kartoffelteigtaschen mit Weißkohlfüllung  

 

 

Weißkohl eignet sich perfekt als Füllung für leckere Teigtaschen!

Zutaten für ca. 16 Stück

  • 500 g mehligkochende Kartoffeln  
  • 400 g Weißkohl
  • 7 Stiele Petersilie 
  • 2 EL + 75 g Butter  
  • Salz / grober Pfeffer
  • 1 TL Kümmel 
  • 150 g Mehl 
  • 2 Eigelb 
  • geriebene Muskatnuss 
  • 200 g Magerquark 
  • 125 g Baconstreifen 
  • Mehl zum Ausrollen

 

Zubereitung

  1. Kartoffeln waschen und in Wasser ca. 20 Minuten kochen. Weißkohl putzen, in Spalten schneiden und den Strunk entfernen. Kohl in feine Streifen schneiden oder hobeln. Petersilie waschen und fein hacken. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen. Weißkohl darin bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten weich dünsten. Mit etwas Salz und Kümmel würzen.
  2. Inzwischen Kartoffeln abgießen, abschrecken und pellen. Durch eine Kartoffelpresse drücken und ca. 30 Minuten auskühlen lassen. Kohl vom Herd ziehen und ca. 30 Minuten abkühlen lassen.
  3. 75 g Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Mit Mehl, Eigelb, Salz und Muskatnuss zu den Kartoffeln geben. Alles zu einem homogenen Teig verarbeiten. Quark und Petersilie, bis auf etwas zum Garnieren, zum Kohl geben. Alles vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
  4. Kartoffelteig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen, dabei mit Mehl bestäuben. Mit einem Glas oder Ausstecher Kreise (à ca. 8 cm Ø) ausstechen. Teigreste dabei nochmals verkneten, ausrollen und so weitere Kreise (insgesamt ca. 16 Stück) ausstechen, bis der Teig aufgebraucht ist.
  5. Jeden Teigkreis mit ca. 1 TL Weißkohlfüllung mittig belegen. Zu Halbmonden falten und mit den Fingern vorsichtig andrücken. Salzwasser in einem Topf aufkochen. Teigtaschen im siedenden Salzwasser ca. 5 Minuten gar ziehen lassen. Mit einer Schaumkelle aus dem Topf nehmen und gut abtropfen lassen.
  6. 1 EL Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Baconstreifen darin bei mittlerer Hitze 3 – 4 Minuten knusprig braten. Kartoffelteigtaschen in die Pfanne zum Bacon geben und kurz unterschwenken. Kartoffelteigtaschen mit Speck auf Tellern anrichten. Mit übriger Petersilie und etwas grobem Pfeffer bestreuen und servieren.  

 

Zubereitungszeit ca. 1 1/4 Minuten. Wartezeit 30 Minuten.

Pro Stück ca. 3070 kJ, 740 kcal. E 18 g, F 49 g, KH 57 g

 

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