8 Wassersprudler im Test – wie easy wird's spritzig?
Schleppst du noch oder sprudelst du schon? Sodamaker nehmen dir das Workout mit der Sprudelkiste ab und du bestimmst, ob es Classic oder Medium Sprudel wird. Wie gut das in der Praxis funktioniert, habe ich in meinem Wassersprudler-Test untersucht.
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- Die besten Wassersprudler im Überblick
- SodaStream Enso – der Testsieger
- Grohe Blue Fizz Advanced – der Preis-Leistungs-Sieger
- Mehr gute Wassersprudler im Test
- Fazit: Sprudelwasser für jeden Geschmack
- Der beste Wassersprudler laut Stiftung Warentest
- Für wen ist ein Wassersprudler sinnvoll?
- Antworten zum Kauf deines Wassersprudlers
Im Test treten acht Trinkwassersprudler mit Plastik- oder Glasflaschen von beliebten Marken wie SodaStream, Mysoda, WMF und Philips zwischen 50 und 250 Euro gegeneinander an. Wasser sprudeln sie alle auf. Deshalb fokussiere ich mich in meiner Bewertung darauf, wie schnell ich die CO2-Flasche austauschen und die Sprudlerflasche anschließen kann.
Außerdem muss der Preis zur Verarbeitung des Geräts und dem Lieferumfang passen. Sollbruchstellen wie eine zerbrechliche Plastikdüse oder ein fehlendes Abtropfgitter führen zu Punktabzug. Für Extras wie zusätzliche Dichtungsringe, Reinigungshilfen oder spülmaschinenfeste Wasserflaschen gibt’s dagegen Pluspunkte.
Übrigens: Näheres über unsere Test-Richtlinien findest du hier.
Die besten Wassersprudler im Überblick
Zum Sprudeln brauchen die Maschinen weder Strom noch Batterien. Nur ein Wassersprudler im Test hat einen Akku, der regelmäßig aufgeladen werden muss.
Die Rede ist von meinem Preis-Leistungs-Sieger, dem Grohe Blue Fizz Advanced. Er bietet für den Ladeaufwand aber smarte Technik mit beleuchtetem Display zum Ablesen der Sprudel-Intensität und CO2-Füllstand – und das alles für vernünftiges Geld.
Mein Testsieger ist der SodaStream Enso. Er überzeugt durch ein elegantes Design und die bequemste Handhabung im Vergleich. Hier stimmt alles – auch das spülmaschinengeeignete Zubehör.
Zum Verständnis: Ein hoher Betriebsdruck (gemessen in Bar) ist ein Indiz, wie stark das Gerät das Wasser aufsprudeln kann. Daneben gibt es aber noch andere Faktoren wie die Temperatur des Wassers, die bestimmen, wie viel Schmackes der Sprudel bekommt.
Wassersprudler verwandeln einfaches Leitungswasser sekundenschnell in spritzigen Sprudel. Verantwortlich dafür ist die Gaskartusche. Die sitzt hinten im Gerät und ist mit Kohlenstoffdioxid (CO2) gefüllt. Auf Knopfdruck wird das wasserlösliche Gas als Kohlensäure in die Wasserflasche gepresst – fertig ist dein Sprudel!
SodaStream Enso – der Testsieger
Der neue SodaStream Enso gehört zur Premiumklasse, doch der stolze Preis ist berechtigt. Er ist der einzige Wassersprudler im Test, den ich sogar einhändig bedienen kann. Und er sieht richtig klasse aus! Damit bekommt der Enso-Sprudler eine glatte Eins.
Beim SodaStream Enso ist eine Quick-Connect-CO2-Flasche dabei, die ich über den Steckmechanismus kinderleicht einsetzen kann. Dafür hat der Enso eine neue Art der Rückverkleidung. Ich klappe den Zylinderhebel hinten hoch, ziehe das Zylinderfach heraus und schiebe die Kartusche hinein. Kein Drehen, kein Herumstochern. Perfekt!

Auch die mitgelieferte Wasserflasche klicke ich mit nur einer Hand vorne ein. Damit das noch einfacher geht, hat der Enso hinter seiner CO2-Düse eine Führungsschiene. Sie sichert den Kippmechanismus und verhindert Schäden an der Düse. Die besteht aus solidem Edelstahl und bleibt mit dem beigelegten Poliertuch blitzsauber.

Gesprudelt wird über einen mehrfachen Knopfdruck. Je öfter ich drücke, umso stärker sprudelt es. Dafür brauche ich keinen Extra-Regler. Die Sodaflasche ist danach genauso schnell wieder rausgeklinkt, wie ich sie eingesetzt habe. Sie ist aus spülmaschinenfestem Kunststoff und damit extrapflegeleicht.
SodaStream hat viele tolle Sirups für Softdrinks, Schorlen und Mocktails im Angebot. Damit das Mischverhältnis stimmt, hat die Enso-Sprudlerflasche eine Markierung. Außerdem gibt es kompatible SodaStream-Thermosflaschen. Du kannst dein Wasser direkt darin aufsprudeln und im Sommer erfrischend kalt halten.
Grohe Blue Fizz Advanced – der Preis-Leistungs-Sieger
Grohe kann nicht nur hochwertige Küchenarmaturen, sondern auch tolle Wassersprudler. Der Blue Fizz Advanced ist mein Preis-Leistungs-Sieger im Premium-Bereich und dank HighTech-Bedienung klüger als die Konkurrenz und die beste SodaStream-Alternative.
Als Besonderheit hat der Blue Fizz Advanced von Grohe vorne ein akkubetriebenes LED-Display. Du siehst sofort, wie viel CO2 noch im Zylinder ist und kannst ihn rechtzeitig wechseln. Die Digitalanzeige verrät auch, auf welcher von drei Sprudelstufen du dich befindest. Das ist wichtig, weil du den Grad nicht nachträglich oder während des Sprudelns ändern kannst. Hier würde ich mir mehr Flexibilität wünschen.

Zum Sprudeln musst du den Knopf nur einmal drücken. Ähnlich angenehm gestaltet sich das Einsetzen der CO2-Kartusche. Beim Grohe-Wassersprudler ist der Gerätekopf abnehmbar. So kommst du gut ans Gewinde, um den Zylinder unten einzuschrauben – oder das Gerät zu warten. Hierfür hat der Hersteller im Sockel sogar eine zusätzliche Zylinderdichtung versteckt. Smart!

Der Grohe Blue Fizz Wassersprudler hat einen praktischen Kipp-Mechanismus, mit dem ich die CO2-Düse anwinkeln und die Sprudlerflasche darunter festschrauben kann. Anders als bei meinem Testsieger von SodaStream muss ich dafür aber direkt an die Düse packen, weil es hier keine Kunststofflasche als Hilfe gibt.

Mitgeliefert wird beim Grohe-Wassersprudler ein Reinigungspulver, mit dem ich die zugehörige Kunststoffflasche ordentlich säubern kann. In die Spülmaschine darf sie nämlich nicht. Obendrein gehört ein USB-C-Ladekabel zum Blue Fizz Advanced. Keine Lust auf den digitalen Schnickschnack? Du kriegst auch das Basic-Pendant ohne Akku.
Mehr gute Wassersprudler im Test
Mein Testsieger von SodaStream und der Preis-Leistungs-Sieger von Grohe zählen mit einem Preis von über 100 Euro zum Premium-Segment. Ich habe aber auch einige günstige und trotzdem gute Wassersprudler getestet. Und auch für Design-Fans habe ich mich nach passenden Sodamakern umgeschaut. Vielleicht findest du hier ein Lieblingsmodell!
WMF Element One – der Dekorative
Der WMF Element One ist der schnellste Wassersprudler im Test – und der schönste! Mit der matten Metallic-Optik geht er glatt als Küchendeko durch.
Bis auf die Digitalanzeige funktioniert der WMF-Sprudler wie mein Preis-Leistungs-Sieger von Grohe. Zum Einsetzen des CO2-Zylinders (oder für Reparaturen) lässt sich der Kopf vom Gerät auf Knopfdruck abnehmen.
Die Düse ist aus Edelstahl und kippbar, es gibt drei gut unterscheidbare Sprudelstärken, die ich mit analogem Drehknopf verstellen kann und es ist im Sockel ein zusätzlicher Dichtungsring fürs Ventil hinterlegt.

Dass der WMF Element One im Test hinter Grohe landet, liegt am höheren Preis. Im Starter-Set für über 100 Euro vermisse ich die CO2-Flasche. Dem minimalistischen Design ist außerdem der Abfluss zum Opfer gefallen.

Im Test habe ich beim Einschrauben der Sodaflasche zweimal versehentlich den Edelstahlboden mitabgedreht. Durch den fehlenden Überlauf tröpfelt das Wasser dann die Unterlage voll. Also besser nicht den Edelstahlteil anfassen!
Mysoda Woody – der Einfache
Der Mysoda Woody ist ein hübsches Gerät für Sprudler-Neulinge (er ist rosa!) und macht einen ordentlichen Job. Dank der Hülle aus recycelbarem Holzkomposit ist der Wassersprudler besonders nachhaltig und fühlt sich angenehm weich an.
Bedienen kann ich das Gerät intuitiv durch wiederholtes Drücken des Sprudelknopfes. Getropft hat da nichts. Da ist es nicht tragisch, dass der Mysoda Woody keine Ablaufmöglichkeit hat.
Zum Einschrauben der CO2-Flasche hebe ich den Aufsatz des Gerätes ab. Ich empfehle, den Gerätekopf beim Einstecken möglichst weit vorne anzupacken. Im Test habe ich ihn zu weit hinten gehalten und mir prompt den Finger geklemmt.

Aufpassen solltest du auch mit der Kunststoffdüse. Die Lanze ist sehr dünn und zerbrechlich. Ich muss sie aber jedes Mal kräftig umlegen, um die Sprudlerflasche einzuhängen. Der Woody ist daher besser für einfühlsame Singles als trubelige Familien geeignet.
SodaStream Crystal 3.0 – der Klassiker
Der SodaStream Crystal 3.0 ist der meistverkaufte Wassersprudler überhaupt und wurde 2025 von Stiftung Warentest zum Testsieger mit Glasflasche gekürt. Auch in meinem Sprudler-Test hat der Klassiker von SodaStream nicht enttäuscht. Nur die Mechanik ist etwas eingestaubt und könnte bequemer sein – wie beim neuen Enso, meinem Testsieger.
Als große Eigenheit hat der Crystal-Wassersprudler eine Flaschenhalterung mit Haube, die die Sprudlerflasche komplett umschließt. Das soll bei den mitgelieferten Karaffen verhindern, dass Glassplitter im Fall eines Überdrucks herumfliegen.

Der Crystal hat keinen echten Abfluss. Wenn Wasser überläuft, sammelt es sich im Flaschenbehälter vorne und ist nur schwer rauszukriegen. Schwergängig ist auch der Deckelmechanismus. Zum Schließen und Öffnen der Kapsel brauche ich beide Hände.

Die Flasche wird locker in den Becher gelegt und kippt am Ende lässig in meine Richtung. Dank Quick-Connect-Verschluss ist auch der CO2-Zylinder easy drin. Nervig ist bloß die Geräteklappe hinten. Zum Schließen muss das schmale Ende nach unten. Das hat man nicht auf Anhieb raus.
Tipp: Um die bauchigen Crystal-Karaffen richtig zu reinigen, gibt es Spezialbürsten in passender Form. Weil die Flaschen aus Glas sind, ist hier auch die Scheuerbürste aus Draht erlaubt.
Philips GoZero – der Günstige
Der GoZero von Philips ist der günstigste Wassersprudler im Test und prädestiniert für die WG-Küche. Optisch ist er zwar kein Highlight, tut aber, was er soll und ist mit beigelegter CO2-Flasche direkt einsatzbereit.
Beim Philips-Wassersprudler ist die Zylinder-Montage ein echter Akt. Weil der Gerätekopf nicht abnehmbar ist, muss ich die CO2-Kartusche von unten durch die enge Röhre schieben. Das dauert. Und ich sehe nicht, ob die Kartusche richtig im Gewinde sitzt. Im Test muss ich die Position zweimal korrigieren, damit das Gerät läuft.
Was mir beim GoZero am besten gefällt, ist die Wasserflasche. Die hat zwei Striche, bis wohin sie mindestens und höchstens befüllen darf. So habe ich beim Abfüllen 1 cm Spiel und bin nicht an eine einzige Wasserlinie gebunden. Das entspannt.

Leider kriege ich die Sprudlerflasche nur umständlich befestigt. Der GoZero hat eine statische Kunststoffdüse. Ich muss die Flasche also senkrecht von unten ein- und ausschrauben. Weil die Flasche extrahoch ist, klappt das nicht ganz so geschmeidig wie bei Sprudlern mit kippbarer Lanze. Ist aber Übungssache.
Smeg Sodamaker – der Moderne
Der Sodamaker von Smeg ist ein Designerstück. Als Fan der Smeg-Retro-Linie bin ich von dem neuen modernen Wassersprudler eher enttäuscht – leider nicht nur optisch. Die Bedienung ist Frickelarbeit und der Preis zu hoch.
Im Aufbau erinnert der Smeg-Wassersprudler verblüffend an das Basic-Gerät von Philips. Ich muss den CO2-Zylinder (nicht inklusive!) im Blindflug durch den Geräteschacht schrauben. Die Düse ist bei Smeg zwar aus Edelstahl, aber nicht kippbar.

Beim Einsetzen der Sprudlerflasche bin ich deshalb fast verzweifelt. Die Flasche muss bis zum Anschlag eingedreht werden. Selbst beim günstigen Philips-Sprudler tut es eine Vierteldrehung. Erst beim dritten Versuch habe ich den richtigen Winkel getroffen.

Als Besonderheit hat der Smeg Sodamaker einen frontalen Drehring. Für mehr Sprudel drehe ich den Aluminiumring einfach im Uhrzeigersinn. Ich muss den Ring zwar in Position halten, komme aber besser dran als bei Geräten mit Sprudelknopf oben.
Mysoda Glassy – der Luxuriöse
Der Mysoda Glassy ist der teuerste Wassersprudler im Test, hat mit zwei Sprudlerflaschen (Glas UND Kunststoff) aber auch das dickste Paket. Trotzdem bin ich nicht überzeugt. Die Bedienung ist schlichtweg zu kompliziert.
Der Mysoda Glassy sieht aus wie eine spacige Raumkapsel. Durch die geschlossene Form staubt er nicht so leicht zu und ist super für Gelegenheitssprudler:innen. Allerdings erschwert der beschränkte Platz das Einsetzen der Sprudlerflasche. Hier hilft es, dass ich die Düse anwinkeln kann.

Der Glassy sprudelt nur, wenn die Schiebetür zu ist. Zur Bedienung gibt es oben einen Kippschalter, den ich in zwei Richtungen betätigen kann. Drücke ich vorne (mehrfach) drauf, karbonisiert das Gerät los. Drücke ich hinten, springt automatisch die Tür auf und gibt die Karaffe frei. Kommt fancy bei Besuch!

Was nervt, ist das friemelige Einsetzen des CO2-Zylinders. Das klappt nur, wenn ich das Gerät hinlege, die Zylinder-Halterung hochschiebe und gleichzeitig die Kartusche mit der anderen Hand schräg ansetze. Ähnlich tricky ist das Verriegeln der Rückklappe. Hier bin ich froh, den Zylinder als Single möglichst selten wechseln zu müssen.
Fazit: Sprudelwasser für jeden Geschmack
Im Test hat jedes Gerät stilles Leitungswasser in eine sprudelnde Erfrischung verwandelt. Dabei konnte ich die Bläschenstärke mit allen Wassersprudlern nach Geschmack verändern. Das ist ein riesen Vorteil gegenüber gekauftem Sprudel, der immer auf eine bestimmte Sprudelstärke festgelegt ist.
Es gibt jedoch große Unterschiede in der Handhabung der Geräte. Am einfachsten funktioniert das Klick-System von SodaStream. Der Marktriese beweist mit seinem neusten Wurf auch (endlich) ein Händchen für Design. Der SodaStream Enso ist ein Schmuckstück und lässt sich intuitiv mit einer Hand bedienen. Mein klarer Testsieger!
Mein Preis-Leistungs-Sieger, der Grohe Blue Fizz Advanced, ist eine smarte SodaStream-Alternative. Die Digitalanzeige lässt das Herz von Technik-Fans höherschlagen und macht das Gerät spannend für Familien. Denn es sagt dir, wann es Zeit für eine CO2-Reserve ist und verhindert, dass du im falschen Sprudel-Level startest.
Diese Wassersprudler habe ich getestet:
Der beste Wassersprudler laut Stiftung Warentest
Die Stiftung Warentest hat im Juni 2026 sieben Wassersprudler getestet. Neben der Alltagstauglichkeit hat das Team auch Experimente zur Druckbetankung der Flaschen gemacht und sie auf Schadstoffe untersucht.
Testsieger mit der Note „gut“ (1,7) ist der Grohe Blue Fizz Basic Wassersprudler. Die Sodastream-Alternative sprudelte im Vergleich am besten, war den Testern von Stiftung Warentest aber im Handling zu kompliziert. Vielleicht hätte die Advanced-Version mit dem LED-Display besser abgeschnitten. In meinem Test ist sie der Preis-Leistungs-Sieger mit 4,8 Sternen.
Anders als die Stiftung Warentest habe ich in meinem Wassersprudler-Vergleich den Fokus darauf gelegt, wie intuitiv die Geräte funktionieren. Wenn die Kartusche oder Flasche kompliziert einzusetzen und zu reinigen sind, benutzt du den Sprudler nur ungern. Dann ist das Gerät keine Lösung mehr zum Sprudel-Einkauf im Supermarkt.
Für wen ist ein Wassersprudler sinnvoll?
Sobald du lieber Sprudel als stilles Wasser trinkst oder gern als Hobby-Barkeeper:in Spritz-Rezepte mit Soda mixt, lohnt sich die Investition in einen Wassersprudler.
Je nachdem, wie teuer das Gerät ist, hast du den Kaufpreis schon nach durchschnittlich 8 Monaten raus, wie das Schweizer Radio und Fernsehen berichtet.
Selbstgesprudeltes Leitungswasser kostet pro Liter zwischen 15 und 20 Cent. Der Preis ergibt sich aus den Kosten für die frisch gefüllte Gaskartusche (7–9€ für bis zu 60L) und dem Betrag für 1 Liter kaltes Leitungswasser (0,2–0,5€).
Zum Vergleich: Die Tafelwasser-Eigenmarken von Aldi und Lidl kosten je 19 Cent pro Liter. Teure Marken wie Gerolsteiner, Volvic oder Vittel verlangen locker 0,8–1,20 Euro pro 1 Liter Sprudel (zuzüglich Pfand).
Fünf weitere Gründe, warum ein Wassersprudler sinnvoll ist:
Umweltfreundliche Lösung zu Einwegflaschen und Transportwegen.
Kein Schleppen der schweren Sprudelkisten mehr.
Aufgeräumte Sache ohne herumstehende Kisten.
Volle Flexibilität bei spontanem Besuch.
Mehr Abwechslung durch einstellbare Sprudelstärke und Sirups.
Wie jedes Küchengerät braucht auch der Trinkwassersprudler ein bisschen Pflege und Wartung. Hast du sehr kalkhaltiges („hartes“) Wasser, solltest du die Düse regelmäßig mit einem Kalkreiniger auf Zitronensäurebasis behandeln.
Weil Kunststoff-Wasserflaschen weder in die Spülmaschine noch heiß (> 50°C) abgekocht werden dürfen, reinigst du sie am besten nach jedem Gebrauch von Hand – bzw. mit einer weichen Silikon-Flaschenbürste. Die ist sanfter zum Material und zerkratzt es nicht so wie Naturborsten. Danach geht's zum Trocknen kopfüber ins SodaStream-Abtropfgestellgestell.
Wie du einen verkalkten oder undichten SodaStream (und seine Alternativen) reparieren kannst, liest du hier.
Antworten zum Kauf deines Wassersprudlers
Trinkst du viel oder nur gelegentlich Sprudel und willst du neben reinem Mineralwasser auch Sirups aufsprudeln? Je nachdem, ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an Aufbau und Zubehör des Geräts. Die folgenden Fragen sollen dir helfen, den besten Wassersprudler für dich zu finden.

Sind Flaschen aus Glas oder Kunststoff besser?
In Sachen Ökobilanz tun sich Wassersprudler mit Glasflasche oder Flasche aus Kunststoff nicht viel. Beide Varianten sind umweltfreundlicher als die klassische Einweg-Sprudelflasche aus dem Supermarkt.
Glaskaraffen bieten sich als Luxus-Version für den Heimgebrauch an. Zum Mitnehmen sind sie zu schwer und tendenziell zerbrechlich. Empfehlenswert sind gläserne Wasserflaschen vor allem, wenn du eine Spülmaschine hast. Darin bekommst du selbst verklebte Flaschen zuverlässig sauber, wenn du den Sirup direkt darin anmischst. Glas bleibt zudem geschmacksneutral. So schmeckt dein Wasser garantiert nicht nach der Limo von vorher.
PET-Flaschen sind Standard und als Leichtgewicht prädestiniert als To-go-Wasserflasche. Weil der Kunststoff porös werden kann, haben die Flaschen ein Ablaufdatum von 2–3 Jahren. Du kannst sie beim Hersteller nachkaufen – günstiger als eine kaputte Glasflasche. Leider dürfen die Plastikflaschen nicht in die Spülmaschine (Ausnahmen: SodaStream Enso und Smeg). Damit sie kopfüber richtig trocknen, bietet sich ein Abtropfgestell an. Gibt’s hier platzsparend für einzelne Flaschen zum Zusammenklappen.
Welche Menge Wasser passt in die Flaschen?
Leider gibt es für Wassersprudler keine Flaschen, die größer als 1 Liter sind. Wichtig zu wissen: In die 1-Liter-Flaschen passen maximal 840 ml (+/- 20 ml) Wasser.
Es muss immer noch etwas Luft nach oben sein, sonst läuft die Flasche beim Aufsprudeln über. Durch das Kohlendioxid dehnt sich das Wasser aus. Zum Schutz haben die Geräte zwar ein Überdruckventil. Trotzdem solltest du die Fülllinie der Flasche nicht überschreiten.
In einem Haushalt mit mehreren Personen hast du am besten mehrere Wasserflaschen auf Reserve. Dann gibt’s keinen Streit und alle bleiben hydriert.
Trinkst du wenig Sprudel, reicht womöglich eine Wasserflasche. Hier tut’s auch die XS-Flasche vom SodaStream Crystal mit einer maximalen Füllmenge von 615 ml.
Tipp: Zum Servieren kannst du auf eine 2-L-Karaffe umschwenken. Die hat bestenfalls einen Deckel, damit die Kohlensäure nicht so schnell verfliegt. Der Wasserkrug von Luminarc passt zum Beispiel perfekt in die Kühlschranktür.
Welcher CO2-Zylinder ist am besten?
Die CO2-Zylinder von Wassersprudlern unterscheiden sich nach ihrer Verschlussart und sind untereinander nicht kompatibel. Beim Kauf deiner Sprudelmaschine entscheidest du dich also verbindlich für ein System.
Die blauen CO2-Zylinder mit Schraubsystem sind der Klassiker. Das Gewinde wird im Gerät eingeschraubt. Mit der Zeit kann es sich leicht lösen und muss gegebenenfalls manuell nachgedreht werden.
Die pinken CO2-Zylinder mit Schnellanschluss (QuickConnect) wurden eigens von SodaStream entwickelt. Sie lassen sich mit dem Steckverschluss sicher und bequem ins Gerät einsetzen, ohne lange herumdrehen zu müssen.
Die Füllmenge (je 425 g CO2 pro Flasche) der CO2-Kartuschen ist identisch. Aber es gibt Unterschiede im Preis, was die Anschaffung und den Umtausch der Zylinder betrifft. Schraubzylinder sind oft günstiger, dafür aber nicht so komfortabel auszuwechseln.
Wie lange hält ein SodaStream Zylinder?
Die CO2-Zylinder aller getesteten Geräte beinhalten 425 g CO2 – das reicht für rund 60 Liter Sprudelwasser. Wenn du also jeden Tag 2 Liter Sprudel trinkst, kommst du mit einer CO2-Kartusche 30 Tage sprich 1 Monat pro Person hin.
Dabei bezieht sich die Menge auf eine mittlere Sprudelstärke. Willst du mehr Bubbles, hält dein CO2-Zylinder kürzer.
Woher bekomme ich die Zylinder?
Ob bei deinem Wassersprudler standardmäßig eine Gaskartusche dabei ist, habe ich dir jeweils in die Produkttabelle geschrieben. Online findest du auch manchmal spezielle Bundles mit weiteren Ersatzzylindern im Set.
Sollte dein Sprudler ohne Zylinder geliefert werden, kannst du jederzeit einen nachkaufen. Am günstigsten geht das im stationären Handel. Dort kannst du auch einen leeren CO2-Zylinder umtauschen.
In Discountern wie Aldi, Lidl oder Kaufland
In Drogerien wie DM oder Rossmann
In Elektro-Shops wie MediaMarkt/Saturn
Du zahlst beim Tausch immer nur den Preis für die neue CO2-Füllung. Das sind maximal 8,99 Euro (UVP). Beim Online-Umtausch bieten die Händler in der Regel vorfrankierte Rücksendelabel an, sodass keine Versandkosten für den Wechsel anfallen.
Neu kaufen, etwa auf Vorrat oder wenn dein Zylinder beschädigt ist, kannst du ebenfalls beide Zylinderarten im Handel. Discounter oder Drogerien führen die Schraub-Zylinder oft als Eigenmarke, nicht aber die Quick-Connect-Kartuschen von SodaStream. Dafür zahlst du etwa bei Aldi 1,40 Euro mehr.
Wie wichtig ist eine einstellbare Sprudelstärke?
Die Sprudelstärke kannst du bei jedem Wassersprudler beeinflussen. Im einfachsten Fall drückst du dafür den Sprudlerknopf ein paar Mal hintereinander. Mit jedem Drücken gibt die CO2-Düse einen weiteren Sprühstoß Kohlenstoff ins Wasser.
Übrigens: Benutz am besten kaltes Trinkwasser zum Aufsprudeln. Das schmeckt nicht nur besser, es nimmt das CO2 auch effizienter auf und sprudelt entsprechend mehr.
Teure Wassersprudler haben einen separaten Drehknopf, mit dem du eine von mehreren Sprudelstufen auswählst. Im Test hat das bei den einschlägigen Geräten von Grohe, WMF und Smeg auch wunderbar funktioniert.
Trotzdem bin ich kein Fan von Sprudel-Voreinstellungen. Erstens, weil die einzelnen Sprudelgrade nur bei voller CO2-Flasche erkennbar sind. Ist nur noch wenig CO2 drin, kommt auch wenig davon im Wasser an – egal, ob du Stufe 1, 2 oder 3 eingestellt hast.
Zweitens finde ich es viel intuitiver, für mehr Sprudel mehrmals die Taste zu drücken. Das kann eine Gewohnheitssache sein. Bei voreingestellter Sprudelintensität musst du aber genau aufpassen, dass der Drehknopf richtig steht. Teilst du dir das Gerät mit mehreren Personen, ist das Advanced-Modell von Grohe mit Digitalanzeige sicherer.


























