Beste Gemüsemesser im Test und Vergleich

Erika Jelis

Gemüse schneiden kann schnell zur echten Herausforderung werden – mit dem richtigen Gemüsemesser schneiden sich Tomaten und Karotten fast wie von selbst! Hier geht’s zum großen Gemüsemesser Test und Vergleich!

Gemüsemesser im Test: Wir haben die besten
Gemüsemesser im Test: Wir haben die besten, Foto: iStock/ fotostorm
Inhalt
  1. Keine Küche ohne Gemüsemesser
  2. Beste Gemüsemesser im Test und Vergleich
  3. Wofür ist ein Gemüsemesser?
  4. Wie sieht ein Gemüsemesser aus?
  5. Gemüsemesser Arten
  6. Gemüsemesser Testsieger von Stiftung Warentest
  7. Worauf achten beim Kauf
  8. Welche Arten von Messern gibt es außerdem?
  9. Wie pflege ich ein Gemüsemesser?
  10. Wieviel kostet ein gutes Gemüsemesser?
  11. Wie schärfe ich ein Gemüsemesser?
 

Keine Küche ohne Gemüsemesser

Gemüsemesser gehören zur Grundausstattung einer jeden Küche. Sie sind eigens dazu gedacht, Gemüse und Obst unterschiedlicher Beschaffenheit und Härte exakt zu durchschneiden und kleinzuhacken. Zur Auswahl stehen viele Kochmesser: Tomatenmesser, Schälmesser, Nakiri-Messer, Santoku-Messer, Obstmesser und viele mehr. Zur besseren Übersicht haben wir uns die beliebtesten Gemüsemesser auf Amazon genauer angesehen und in den Test und Vergleich aufgenommen. Erfahre im nachfolgenden alles zu den besten Herstellern, zum Material und zu den sonstigen Eigenschaften deines Gemüsemessers.

Das ist übrigens der Favorit der Redaktion: Zwilling Gemüsemesser

Der Sieger unseres Vergleichs der Gemüsemesser kommt von Zwilling, denn hier stimmt das Preis-Leistungsverhältnis einfach durch und durch. Die deutsche Qualitätsmarke setzt auf eine robuste Schneidklinge aus legiertem Stahl. Obendrein geht hier der Kropf, also die Verbindung zwischen Klinge und Griff, fugenlos in den Handgriff aus pflegeleichtem Kunststoff über – das erhöht die Sicherheit und ist ein großer Maßstab für Qualität. 

 

Beste Gemüsemesser im Test und Vergleich

Wir aus der LECKER-Redaktion haben uns die beliebtesten Messer verschiedener Hersteller näher angesehen und in den Messer-Test und -Vergleich genommen. 

WMF Gemüsemesser im Test

WMF steht für Qualität „Made in Germany“ – bei dem 8 cm WMF Gemüsemesser aus Deutschland merkt man dies auch direkt. Es liegt leicht in der Hand, der Griff rutscht nicht und ist selbst bei längerer Verwendung bequem. Der optische Gesamteindruck trübt auch nicht, denn das Messer sieht mit seiner fugenlosen Verarbeitung extrem hochwertig aus. Alle WMF-Messer verfügen über eine Klinge aus Edelstahl, davon bestehen 15 % aus Chrom-Molybdän-Vanadium-Stahl. Damit ist das WMF Kochmesser langlebig, rostfrei und säurebeständig. Als universales Gemüsemesser kann es zum Schneiden von hartem Gemüse und zum Schälen einsetzt werden.

Fakten zum Kochmesser von WMF:

  • Spezialklinge aus Edelstahl; rostfrei und säurebeständig
  • Ergonomischer Griff aus Kunststoff
  • Länge: 18 cm Gesamtlänge, davon 8 cm Klinge

WMF Küchenmesser im Test: „Ich besitze dieses Gemüsemesser von WMF seit Jahren und benutze es für fast alles. Trotz nahezu täglichem Gebrauch habe ich das Modell erst einmal nachschleifen müssen, da es eine extrem scharfe Klinge hat, die äußerst präzise selbst hartes Gemüse und Obst schneidet. Einziger Nachteil: Aufgrund seiner geraden Schneideklinge kann ich es nicht so gut zum Schälen verwenden und muss hier eher auf einen Schäler umsteigen.“

Paudin Gemüsemesser aus Edelstahl

Das Paudin Kochmesser ist mit seiner Gesamtlänge von 33 cm deutlich größer als herkömmliche Gemüsemesser und daher perfekt, um große Gemüsearten wir Kürbis zu schneiden, doch auch Fleisch und Fisch sollen hiermit mühelos zerkleinert werden. Die Klinge besteht aus langlebigem Edelstahl, ist 20 cm lang, läuft spitz zu und zeigt eine aufwändige Maserung, die an die eines Damaszener-Messers erinnert. Auch der Holzgriff aus Eiche macht optisch jede Menge her. Zusammen mit der schwarzen Box, in der das Paudin-Messer geliefert wird, ist es ein perfektes Geschenk für Hobbyköche.

Fakten zum Paudin Kochmesser:

  • Aus Carbon Edelstahl; rostfrei
  • Länge: 20 cm Klinge, Griff 12 cm
  • Ergonomischer Griff aus Holz
  • Verwendung: Universal-Messer für Gemüse, Fleisch, Fisch, Obst und Kräuter
  • Extra: Lebenslange Garantie

SanCook japanisches Santoku-Messer

Dieses multifunktionelle Santoku-Messer von SanCook ist ein vielfältiges japanisches Kochmesser zum Schneiden von Obst und Gemüse. Dank seiner sehr scharfen Klinge aus rostfreiem Edelstahl kann es jedoch auch zum Zerteilen von Fleisch genutzt werden. Dank einer speziellen Hitzebehandlung ist diese gegenüber hohen Temperaturen extrem beständig. Die gerade Klinge ist zweischneidig, wodurch Links- und Rechtshänder gleichermaßen damit kochen können.

Fakten zum japanischen Santoku-Messer von SanCook:

  • Hitzebehandelte Edelstahl-Klinge
  • Länge: Gesamtlänge: 30 cm; 17 cm
  • Multifunktionelles Santoku-Messer für Obst, Gemüse und Fleisch

Gemüsemesser-Set von Victorinox

Unter den europäischen Messern darf der schweizerische Hersteller Victorinox nicht fehlen. Das sechsteilige Küchenmesser-Set von Victorinox umfasst einen Schäler, ein Tafelmesser sowie vier Gemüsemesser, zwei mit Wellenschliff, zwei gerade Kochmesser. Auch hier bestehen die Klingen aus rostfreiem Edelstahl, das spülmaschinenfest ist. Für einen hygienische Anwendung sind die ergonomischen Griffe aus Kunststoff gefertigt.

Fakten zum Victorinox Kochmesser-Set:

  • Rostfreie Klinge aus Edelstahl
  • Handliche Kunststoff-Griffe
  • Umfang: Sparschäler, 2x Gemüsemesser, 2x Gemüsemesser mit Wellenschliff, Tafelmesser
  • Spülmaschinengeeignet 

Shan Zu Damast-Messer für Gemüse

Beim Shan Zu Damast-Messer handelt es sich um ein Messer mit Klingen aus edlem Damaszener-Stahl. Dieses setzt sich auch mehreren Lagen zusammen, wodurch es um ein Vielfaches beständiger ist als Edelstahl. Durch das spitze, angewinkelte Ende der Klinge kann das Messer harte Schalen von Gemüse und Obst perfekt perforieren und das Schneiden unterstützen. Mit dem Glasfaser-Griff trotzt das Shan Zu Küchenmesser extremer Hitze und Feuchtigkeit beim Kochen.

Fakten zum Damaszener-Messer von Shan Zu:

  • Aus 67-lagigem Damaszener-Stahl aus Japan
  • Griff aus Glasfaser 
  • Länge: Gesamt 21 cm; Klinge 9,5 cm 
  • Besonderheit: Geeignet für Linkshänder und Rechtshänder

Europäisches Gemüsemesser: Fiskars Tomatenmesser

Schon im LECKER-Vergleich zu Tomatenmessern zählte das Fiskars Gemüsemesser zu unseren Top-Favoriten. Hier überzeugen die Klinge aus legiertem Stahl mit Wellenschliff, die einerseits die Schale der Tomaten mühelos durchdringen und andererseits das weiche Fruchtfleisch nicht zerdrückt. Obendrein ist das Messer für Tomaten komplett in Schwarz ein echter Hingucker!

Fakten zum Fiskars Modell zum Schneiden von Gemüse:

  • Klinge aus Stahl; Griff aus hygienischem Kunststoff
  • Gezahnte Klinge mit Wellenschliff
  • Länge: Gesamtlänge: 25 cm; Klinge: 13 cm
  • Eignet sich für das Reinigen in der Spülmaschine

Preis-Tipp: Tourniermesser von Wüsthof Classic

Zum Schälen und Schneiden von kleinem Gemüse empfiehlt die LECKER-Redaktion das Würsthof Tourniermesser aus Deutschland. Auch als Schälmesser oder Kartoffelschälmesser bekannt, zeichnet sich das europäische Küchenmesser durch seine oben gebogene Klinge mit markant zulaufender Spitze aus. Das kleine Gemüsemesser von Wüsthof hat eine säbelförmige Klinge, die 6 cm misst und sich somit perfekt für den täglichen Gebrauch eignet.

Fakten zum Allzweckmesser von Wüsthof aus der Silverpoint-Kollektion:

  • Klinge aus korrosionsfreiem Edelstahl
  • Nicht-rutschender Griff aus Kunststoff
  • Länge: 15,2 cm; Klinge: 6 cm
  • Geeignet für die Spülmaschine

Preis-Leistungs-Sieger: Nakiri-Messer von Wüsthof

Wie wir schon aus dem Nakiri-Ratgeber von LECKER wissen, sind Nakiri-Messer nichts anderes als japanische Gemüsemesser. Typisch für das Messer-Modell Nakiri von Wüsthof ist auch die Schneideklinge des Würsthof Nakiri aus der Classic Ikon Reihe rechteckig und gerade. Daher ist es perfekt, um Gemüse und Obst zu schneiden. Das japanische Gemüsemesser von Wüsthof ist mit sogenannten Kullen, also kleinen Vertiefungen, versehen, die verhindern, dass das Schneidgut an der Klinge haftet. Ein Plus: Hiermit lassen sich sogar Kräuter extrem fein hacken.

Nakiri Classic Ikon von Wüsthof:

  • Schneideklinge aus Edelstahl (Chrom-Molybdän-Vanadium)
  • Ergonomischer Griff aus Spezialkunststoff
  • Klinge 17 cm
  • Reinigung mit warmem Wasser und Spülmittel empfohlen
 

Wofür ist ein Gemüsemesser?

Mit einem Gemüsemesser kannst du…

  • Obst und Gemüse schneiden
  • Kartoffeln schälen
  • Äpfel entkernen
  • Gemüse portionieren
  • Kräuter hacken
  • Großes Gemüse zerkleinern
 

Wie sieht ein Gemüsemesser aus?

Ein Gemüsemesser kann viele Formen haben – es kommt vor allem auf die Art und das Material an. Während ein Nakiri-Messer ein recht großes Modell eines Gemüsemessers ergibt und sich durch die rechteckige Schneidklinge auszeichnet, ist ein Schälmesser für Gemüse recht klein und mit einer säbelförmigen Klinge ausgestattet. Dann gibt es noch große Universalmesser, die mit einer graden Klinge versehen und recht lang sind. Ein Tomatenmesser hat in der Regel eine gezackte Klinge, die perfekt die knackige Haut der Frucht durchdringt.

 

Gemüsemesser Arten

Diese Gemüsemesser-Arten gibt es zu kaufen:

  • Gerade Küchenmesser
  • Kochmesser mit Wellenschliff
  • Tomatenmesser mit Zähnen 
  • Universalmesser mit gerader Klinge, etwa: Santoku-Messer
  • Schälmesser/Tourniermesser mit säbelförmiger Klinge
  • Japanisches Damast-Messer
  • Santuko-Messer mit Kullen

Diese Messer gibt es außerdem noch:

Pilzmesser – die besten Modelle im Vergleich

Keramikmesser - warum du dieses Material lieben wirst!

Top-Vergleich Tranchiermesser

 

Gemüsemesser Testsieger von Stiftung Warentest

Einen speziellen Gemüsemesser-Test hat Stiftung Warentest noch nicht durchgeführt. Doch laut ihrer Website test.de gibt es einen Kochmesser-Test der tschechischen Partnerzeitschrift dTest. Dieser kürte das Wüsthof Messer aus der Classic Ikon Serie zum Testsieger.

 

Worauf achten beim Kauf

Unser großer Vergleich zeigt, gute Messer gibt es durchaus aus jeder Kategorie. Doch umso schwerer fällt die Auswahl des für dich perfekten Modells. Hier ein paar grundsätzliche Richtlinien für die Wahl eines Messers von guter Qualität.

  • Material: Gemüsemesser gibt es aus Edelstahl, Stahl sowie Damaszener-Stahl. Dann gibt es Spezialmesser wie die japanischen Messer, die auf Shirogami und Aogami setzen. Legierte Messerstähle sind zusätzlich hitzebehandelt und trotzen äußeren Einwirkungen. Für den alltäglichen Gebrauch sollten Gemüsemesser in jedem Fall säureresistent und rostfrei sein.
  • Griff: Faustregel für Handgriffe bei Messern: Kunststoffgriffe sind im Vergleich zu Griffen aus Holz hygienischer. Der Nachteil von Holzgriffen ist, dass sie unter häufiger Verwendung und Reinigung porös werden und aufquellen – ein toller Nährboden für Bakterien. Jedoch liegt dieser grundsätzlich bequemer in der Hand und ist optisch ansprechender.
  • Klinge: Zur eigenen Sicherheit ist der Klingenrücken glattgeschliffen. Bemerkst du schon beim Auspacken unschöne Ecken und Absplitterungen ist das Obstmesser höchstwahrscheinlich bereits beschädigt und sollte direkt zurück zum Hersteller geschickt werden. Ein Wellenschliff-Messer zeigt hingegen regelmäßige Zacken beziehungsweise Zähne.
  • Verwendungszweck: Wie bei allem gilt es, das Modell entsprechend der angestrebten Verwendung auszuwählen. Als praktisch veranlagter Hobbykoch hast du ein festes Set aus einem soliden, pflegeleichten Material für jeden Tag: Ein großes Universalmesser, ein kleineres Schälmesser für kleines Gemüse, ein Tomatenmesser mit Zacken und ein großes Brotmesser mit Wellenschliff. Darf es in Sachen Qualität gerne etwas mehr sein, wählst du ein Modell aus hochwertigem Material mit Legierung.

 

Welche Arten von Messern gibt es außerdem?

Du brauchst mehr als nur ein Kochmesser in Küche? Wir haben für dich noch weitere interessante Vergleiche zusammengestellt:

Damastmesser | japanisches Kochmesser | Brotmesser-Vergleich | Wiegemesser | Santoku-Messer im Vergleich | Küchenmesser-Test | Messerblock | Kuchenmesser | Kellnermesser | Gemüsemesser | Spezialist: Kartoffelschneider |

 

Wie pflege ich ein Gemüsemesser?

  • Reinigung: Indem du dein Messer für Gemüse mit lauwarmem Wasser und etwas Spülmittel abspülst, machst du nichts falsch. Denn gerade Hersteller hochwertiger Messer raten von der Reinigung in der Spülmaschine ab, um den Holzgriff zu schonen. Doch kann die Klinge durch die Hitze und mechanische Reibung in der Maschine stumpf werden und sie beschädigen. Achte also stets auf den individuellen Herstellerhinweis, ehe du dein Obstmesser das erste Mal reinigst.
  • Nachschleifen: Die meisten Messer kannst du völlig unkompliziert mit einem klassischen Messerschleifer nachschärfen. Dazu ziehst du das Messer durch den Block, bis es die gewünschte Schärfe erlangt hat, oder verwendest ein haushaltsüblicher Wetzstahl. Aber Achtung: Messer mit Sägeschliff und Wellenschliff sollen in der Regel nicht nachgeschliffen werden!
  • Flecken vorbeugen: Um den neuen Glanz wie am ersten Tag möglichst lang zu erhalten, gibt es spezielle Pflegemittel wie Poliermittel oder Klingen-Öl. Auch für den Holzgriff kannst du eine sogenannte Holzbutter kaufen, die es davor bewahrt, mit der Zeit porös zu werden – etwas Olivenöl reicht jedoch auch völlig aus.

 

Wieviel kostet ein gutes Gemüsemesser?

Ein gutes Kochmesser kostet in der Regel nicht mehr als 25 Euro. In unserem großen Vergleich haben wir günstige, aber gute Küchenmesser um die 20 Euro wie das Schälmesser von Wüsthof. Möchtest du hochwertige Küchenmesser für den professionellen Bereich kaufen, mag sich ein Damaszener-Messer lohnen, das bei optimaler Pflege mitunter ein Leben lang halten kann. Der einzige Nachteil: Hier musst du mit einem satten Preis von um die 100 Euro und aufwärts rechnen. Für den normalen, alltäglichen Gebrauch raten wir dir zu einem Gemüsemesser-Set, mit Messern unterschiedlicher Größe und Beschaffenheit. Ein gutes Messer-Set enthält ein größeres Messer mit einer geraden, scharfen Klinge, ein Tomatenmesser mit Wellenschliff sowie ein kleines Schälmesser mit Säbelklinge.

 

Wie schärfe ich ein Gemüsemesser?

Ein Messer lässt sich schnell zuhause nachschärfen. Elektrische Messerschärfer und Schleifsteine für den Heimgebrauch können Messer tatsächlich schärfen. Doch hier ist laut Experten Vorsicht geboten: Erfolgt das Schleifen nicht korrekt, wird die Klinge beschädigt. Und entgegen dem allgemeinen Glauben, ein Wetzstahl sei dazu da, eine Messerklinge nachzuschleifen, ist dem nicht so. Wetzstähle dienen leidglich dazu, eine abgenutzte, gewellte Klinge zu begradigen.

Um zu vermeiden, dass eine Klinge Schaden vom heimischen Schärf-Versuch davonträgt, gibt du deine guten Messer am besten alle paar Monate oder einmal im Jahr zum professionellen Schleifer. Er kennt sich mit dem Material bestens aus und kann je nach Modell den perfekten Schliff garantieren.

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