Kugelgrill

Der Alleskönner

Mit einem Kugelgrill gelingen aufwendige BBQ-Klassiker wie Pulled Pork oder Spareribs, selbst Pizzen kann er backen. Welche Vorteile ein Kugelgrill hat und was du beim Kauf beachten solltest, erfährst du hier.

Verschiedene Grillmethoden mit dem Kugelgrill möglich
Verschiedene Grillmethoden mit dem Kugelgrill möglich, Foto: iStock
 

Kugelgrill: Bestseller im Vergleich

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Kugelgrill: Kaufberatung

Ein einfacher und preisgünstiger Kugelgrill ist zum Einstieg häufig ausreichend. Einige Zusatzausstattungen sorgen aber für mehr Komfort und Möglichkeiten.

  • Ein integriertes Thermometer sorgt für eine bessere Temperaturkontrolle unter der Grillhaube. Wichtig bei schonenden Garmethoden für beispielsweise Pulled Pork. Thermometer lassen sich aber nachrüsten.
  • Lüftungsschlitze sorgen nicht nur für schnelle Glut, sondern dienen auch der Hitzeregulierung. Deshalb sollte der Kugelgrill nicht nur verstellbare Lüftungsschlitze im Deckel haben, sondern auch unter der Kohlewanne. Wichtig für langsames Garen bei Niedrigtemperatur.
  • Kugelgrills mit Aktivbelüftung sorgen dafür, dass der Grill schneller einsatzbereit ist. Die elektrisch betriebenen Lüfter versorgen die Holzkohle kontinuierlich mit Frischluft, wodurch außerdem weniger Rauch und Funkenflug entsteht.
  • Edelstahlroste sind zwar etwas teurer, dafür aber länger haltbar als verchromte Grillroste.
  • Klappbare Grillroste ermöglichen ein problemloses Nachfüllen von Grillkohle, ohne den gesamten Rost anzuheben.
  • Integrierte Aschekörbe unter der Kohlewanne sorgen für eine einfachere, saubere Reinigung.

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Was kann ein Kugelgrill?

Wenn du in die große Welt des BBQs eintauchen willst, brauchst du einen Kugelgrill. Diese Grills besitzen einen Deckel, der verschiedene Grillmethoden überhaupt erst ermöglicht.

 

Direktes Grillen

Zum einen kannst du mit dem Kugelgrill natürlich einfach nur saftige Nackensteaks und Bratwürste grillen. Dabei liegt das Grillgut direkt über der Glut. Diese Methode heißt direktes Grillen.

 

Indirektes Grillen

Für aufwendigere BBQ-Rezepte wie Pulled Pork oder Spareribs brauchst du aber indirekte Hitze. Beim sogenannten indirekten Grillen liegt das Grillgut nicht direkt über den glühenden Kohlen, sondern seitlich versetzt. Unter dem Deckel staut sich dabei die Hitze, die das Grillgut dann von allen Seiten umströmt.

 

Backofen

Zusätzlich lässt sich über Lüftungsschlitze die Temperatur regulieren. Somit sind sowohl niedrige Temperaturen von etwa 110 Grad, als auch Temperaturen von bis zu 300 Grad möglich. So wird aus dem Kugelgrill ein kleiner Backofen, in dem du mit entsprechendem Zubehör sogar Pizzen backen kannst.

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Kugelgrill: Vorteile auf einen Blick

  • Direktes und indirektes Grillen möglich
  • Räuchern möglich
  • Vielseitiges Zubehör erhältlich (z. B. Pizza-Steine, Smoker-Einsätze)
  • Große Temperaturspanne
  • Große Fleischstücke gelingen besser (z. B. Grillhähnchen, Lammkeulen)
  • Kompakte Bauweise
  • Beim indirekten Grillen weniger Rauchentwicklung, da kein Fett in die Glut tropft
 

Welche Größe sollte ein Kugelgrill haben?

Möglichst Groß

Bei der Größe kommt es darauf an, was du damit grillen möchtest und für wie viele Gäste der Grill geeignet sein soll. Die Grillfläche sollte aber immer möglichst groß sein. Das hat mehrere Gründe.

Indirektes Grillen braucht Platz

Wenn du dich für einen Kugelgrill entschieden hast, dann wirst du wahrscheinlich über kurz oder lang auf den Geschmack kommen und immer mehr ausprobieren wollen. Größere und hochwertigere Fleischstücke, die nur mit indirektem Grillen gut gelingen, brauchen Platz.

Dabei darfst du nämlich nicht vergessen, dass das Grillgut seitlich der Kohle liegt, wodurch ein Teil der Grillfläche nicht genutzt werden kann.

Zudem lässt sich in großen Kugelgrills die Hitze besser regulieren, während kleine Modelle unter der Haube schnell zu heiß werden.

Empfehlung von Experten

Grillexperten empfehlen einen Durchmesser von 47 Zentimetern, noch besser sind 57 Zentimeter. Damit hast du für viele Gäste, als auch für aufwendige Grillmethoden genügend Platz.

Wer dennoch nur selten grillt und für eine kleine Runde, braucht nicht jedesmal den großen Kugelgrill anheizen. Dafür empfehlen wir einen speziellen Mini Kugelgrill.

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Wie grillt man mit dem Kugelgrill richtig?

Holzkohle-Briketts

Da Kugelgrills unter dem Deckel sehr heiß werden können, sind in der Regel Holzkohle-Briketts die beste Wahl. Briketts werden nicht ganz so heiß wie normale Holzkohle und glühen langsamer durch. Das ist bei langen, schonenden Garmethoden praktischer.

Das Verteilen der Holzkohle

Beim Kugelgrill ist es ratsam, immer nur die eine Hälfte oder – wie bei der Minion-Ring-Methode – nur den äußeren Rand der Kohlewanne zu befüllen. Zwar ist es auch möglich die Kohle gleichmäßig zu verteilen, was beim direkten Grillen von Steaks und Würstchen der Fall wäre.

Dann solltest du aber möglichst ohne Deckel grillen, da das Grillgut sonst ziemlich schnell verbrennt. Das passiert vor allem Ungeübten rasch.

Wer öfter auf dem Balkon grillt, dem empfehlen wir einen raucharmen Holzkohlegrill mit aktivbelüftung

 

Video-Review

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