Teigroller

Die besten Modelle und ihre Unterschiede

Wie wird der Teig schön gleichmäßig und dünn? Mit dem richtigen Teigroller. Beliebte Modelle und Tipps für die Handhabung.

Teigroller: Die besten Modelle und ihre Unterschiede

Ob Mürbeteig, Pizza, Nudeln oder Flammkuchen – ohne den richtigen Teigroller nützt das beste Grundrezept nichts. Damit ein gleichmäßiger Boden ohne zu kleben entsteht, brauchst du ein einfaches Nudelholz oder einen professionellen Teigroller. Im Handel werden etliche Modelle in verschiedenen Ausführungen angeboten – aus Holz, Edelstahl oder mit Silikonbeschichtung. Wir zeigen dir die Vor- und Nachteile und welches Gerät für deine Zwecke ausreicht.

 

Die beliebtesten Teigroller bei Amazon

Du backst oft und gerne und hast dementsprechend höhere Ansprüche an einen Teigroller? Oder reicht ein einfaches und preisgünstiges Modell? Hier sind die Bestseller und Kundenlieblinge bei Amazon für alle Hobbybäcker.

Wisfox Teigroller

  • Länge: 44 cm
  • Material: Edelstahl
  • inklusive Abstandhalter in verschiedenen Größen
  • Spülmaschinenfest

Einen Teig in exakter Dicke hinzubekommen ist gar nicht so einfach – es sei denn du benutzt einen Wisfox Teigroller, der mit praktischen Abstandshalter geliefert wird. Das sind verschieden große Distanzscheiben, die auf die Enden des Teigrollers gesteckt werden. Der Teig kann somit auf exakt 2 mm, 3 mm, 6 mm oder 10 mm Stärke ausgerollt werden. Der relativ lange Teigroller ist auch für großflächige Teige geeignet und besteht aus spülmaschinenfesten Edelstahl.

SveBake Teigroller

  • Länge: 35 cm
  • Material: Edelstahl
  • Spülmaschinenfest

Leicht, hochwertig und hygienisch: Der SveBake Teigroller besteht aus leichtem Edelstahl, das im Vergleich zu Teigrollern aus Holz besonders hygienisch ist und sich ruckzuck reinigen lässt. Ein weiterer Vorteil: Edelstahl lässt sich im Kühlschrank schneller abkühlen, damit sich der Teig leichter ausrollen lässt. Die abgerundeten Enden des Teigrollers hinterlassen vor allem bei empfindlichen Fondant keine hässlichen Druckstellen. 

Dr. Oettker Teigroller

  • Länge: 43 cm
  • Material: Buchenholz
  • mit seitlichen Griffen

Der Klassiker unter den Teigrollern ist gleichzeitig auch der Bestseller bei Amazon.

Das aus massiven und robusten Buchenholz gefertigte Modell, besitzt eine durchgehende Metallachse mit Griffen, wodurch auch feste Teige mit dem nötigen Druck problemlos ausgerollt werden können. Die Kunden loben vor allem, dass der Dr. Oettker Teigroller leichtgängig, robust und langlebig ist. Einziger Nachteil: Er lässt sich nicht in der Spülmaschine reinigen.

Treebox Teigroller

  • Länge: 36 cm
  • Material: Edelstahl und Silikon
  • Spülmaschinenfest

Dieser Profi-Teigroller besitzt einen Edelstahlkern, der mit Silikon beschichtet ist. Silikon besitzt ausgeprägte antihaftende Eigenschaften – das erleichtert das Ausrollen erheblich, komplett ohne Mehl geht es aber auch mit Silikon nicht. Mit knapp 600 Gramm ist dieses Modell relativ schwer, was vor allem erfahrene Hobby-Bäcker schätzen, da beim Ausrollen weniger Druck ausgeübt werden muss.

Norpro Teigroller

  • Länge: 11 cm / 6 cm
  • Material: Holz
  • Zwei verschiedene Größen
  • Ideal zum Feintuning

Dieser handliche Teigroller ist ideal, um den Teig direkt auf dem Backblech oder in der Backform auszurollen. Die kurze Seite dient dazu, den Teig auch bis an den Rand und in die Ecken der Form auszurollen. Aber auch für kleines Gebäck wie Cookies oder Plätzchen ist dieses handliche 2-in-1-Modell hervorragend geeignet. Allerdings muss der Roller mit der Hand gereinigt werden und darf nicht in die Spülmaschine. Als praktisches Zweitgerät kann dir dieses Modell aber trotzdem viel Arbeit ersparen. 

 

Kaufberatung: Welcher Teigroller ist der Beste für dich?

Mit oder ohne Griff, aus Holz oder Edelstahl? Das klassische Nudelholz besteht in der Regel aus Holz und hat zwei seitliche Griffe, die mit einer Achse verbunden sind – quasi das Basismodell, das selbstverständlich für den allgemeinen Hausgebrauch vollkommen ausreicht. Teigroller aus Holz haben aber den Nachteil, dass sie nur mit Hand gereinigt werden können und nicht in die Spülmaschine dürfen. Praktischer und hygienischer sind da Teigroller aus Edelstahl, die außerdem eine wesentlich glattere Oberfläche haben, an der der Teig weniger kleben bleiben kann.

Teigroller mit Silikonbeschichtung überzeugen vor allem durch ihre antihaftenden Eigenschaften. Ganz ohne Mehl geht es bei diesen Modellen aber meistens auch nicht. Silikon ist mit der Zeit zudem anfällig für Risse. Und wegen des weichen Materials sind diese Modelle auch weniger dafür geeignet, um Kekse oder Nüsse zu zerkleinern – ein kleines Detail, das aber erfahrenen Hobbybäckern wichtig ist.

Teigroller aus Edelstahl sind am robustesten und besonders hygienisch. Viele Modelle werden auch ohne Griffe angeboten. Der Roller besteht dann ausschließlich aus einem Rundstück. Diese werden nur mit den Handflächen über den Teig gerollt. Das sorgt für mehr Gefühl und Kontrolle beim gleichmäßigen Ausrollen. Diese Modelle werden auch überwiegend von den Profis benutzt. Für Ungeübte gibt es aber spezielle Teigroller, an deren Enden unterschiedlich große Distanzscheiben angebracht werden können. So erhält der Teig immer eine exakte Stärke. 

 

Teig ausrollen: So gelingt's am Besten

Grundsätzlich sollte die Arbeitsfläche und der Teigroller immer etwas mit Mehl bestäubt werden – sonst klebt und reißt der Teig. Es gibt aber noch ein paar Profi-Tipps, die das Ausrollen erleichtern.

  • Den Teigroller vorher in den Kühlschrank legen: Vor allem bei Mürbeteig und Fondant hat sich dieser Trick bewährt.
  • Klarsichtfolie verwenden: Damit der Teig nicht auf der Arbeitsfläche und nicht am Roller hängen bleibt, kannst du den Teig auch zwischen zwei lagen Klarsichtfolie ausrollen.
  • Backmatte oder Backpapier verwenden: Die Anschaffung einer antihaftenden Backmatte oder von Dauerbackpapier kann sich lohnen. Darauf kannst du den Teig nicht nur ausrollen, sondern die Plätzchen oder Pizza auch gleich im Ofen backen.
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