Coleslaw selber machen - das einfache Rezept

Klassischer Coleslaw mit Mayonnaise und Möhren
Amerikanischer Coleslaw ist die ideale Grillbeilage und ganz einfach gemacht. Foto: LECKER @ Bauer Media Group
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Cremig, knackig und unvergleichlich lecker: Coleslaw, der amerikanische Krautsalat, ist ein echter Klassiker, der auch hierzulande viele Fans hat. Zu Recht! Wir zeigen dir das einfache Coleslaw-Rezept sowie leckere Varianten des Salats.

  • Zubereitungszeit:
    20 Min.
  • Niveau:
    einfach
VegetarischLowcarb

Zutaten

Personen

1 (ca. 1,4 kg) Weißkohl

2 große Möhren

1 Zwiebel

150 g saure Sahne

6 EL Salatmayonnaise

3-4 EL Weißweinessig

Salz

Pfeffer

Zucker

Zubereitung

1

Die äußeren Blätter des Kohls entfernen. Kohl waschen, vierteln und den Strunk keilförmig herausschneiden. Kohlviertel längs halbieren und mit einem scharfen Küchenmesser oder dem Gemüsehobel in feine Streifen schneiden. Kohl in einer großen Schüssel mit 1 TL Salz mischen und mit den Händen ca. 5 Minuten durchketen.

Für Coleslaw Weißkohl mit den Händen durchkneten
Durch das Durchkneten mit Salz wird der Weißkohls weicher und besser bekömmlich. Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG
2

Möhren putzen, schälen und grob reiben. Zwiebel schälen und fein würfeln. Beides zum Kohl geben und untermischen.

3

Für das Salatdressing saure Sahne, Mayonnaise, Essig, 2 TL Salz, 1 TL Pfeffer und 1 EL Zucker verrühren. Soße zum Salat geben und gut untermischen. Coleslaw zugedeckt mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht, kalt stellen. So schmeckt er am besten!

4

Coleslaw vor dem Servieren eventuell nochmals mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken.

Nährwerte

Pro Person

  • 142 kcal
  • 4 g Eiweiß
  • 8 g Fett
  • 13 g Kohlenhydrate

Amerikanischer Coleslaw ohne Mayonnaise

Amerikanischer Krautsalat mit Joghurt ist ideal, wenn du Coleslaw gern leichter servieren möchtest – zum Beispiel als frische Beilage zum Mittag- oder Abendessen. Einfach die Mayonnaise durch cremigen Naturjoghurt oder Sahnejoghurt ersetzen. Damit der Geschmack nicht zu kurz kommt, sorgt 1 TL Senf für die perfekte Würze. So wird dein selbst gemachter Krautsalat herrlich frisch und leicht.

Was ist der Unterschied zwischen Krautsalat und Coleslaw?

Coleslaw ist die amerikanische Variante des Krautsalats. Sie unterscheidet sich von unserem Klassiker dadurch, dass die Salatsoße mit Mayonnaise und saurer Sahne zubereitet wird und dem Salat so eine cremige Konsistenz verleiht. Im Gegensatz dazu besteht der klassische Krautsalat meist aus einer Vinaigrette aus Essig und Öl. Neben Weißkohl gehören in ein Coleslaw-Rezept klassischerweise auch Möhren.

Was passt zu Coleslaw?

Der einfache Coleslaw wird in Amerika gern zur Grillparty oder zum BBQ serviert. So schmeckt der Krautsalat hervorragend zu Spareribs, Chicken Wings, Pulled Pork und Burgern, zu gegrilltem Fleisch, Fisch oder Gemüse. Als Partysalat, den man sehr gut vorbereiten kann, schmeckt Coleslaw wunderbar mit einer Scheibe Fladenbrot oder Ciabatta.

Häufige gestellte Fragen zu Coleslaw:

Das Wort „Coleslaw“ stammt ursprünglich vom niederländischen Begriff „koolsla“, was „Kohlsalat“ bedeutet. Die niederländischen Einwanderer brachten dieses Gericht im 18. Jahrhundert nach Amerika, wo es sich zu der heutigen cremigen Variante weiterentwickelte.

Wenn du selbst gemachten Coleslaw in einem gut verschließbaren Behälter im Kühlschrank aufbewahrst, hält er sich 2-3 Tage. Spätestens dann sollte er verzehrt werden.

Coleslaw lässt sich wunderbar einen Tag vorher vorbereiten und schmeckt sogar noch besser, wenn er etwas durchziehen kann. Wenn der Salat einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank steht, verbinden sich die Aromen zudem besser. Im Gegensatz zu zarten Blattsalaten wird Weißkohl nicht schnell labbrig, sondern bleibt auch nach Stunden im Dressing knackig. Also klare Empfehlung für maximalen Geschmack!