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Messer-Schleifstein – Die besten Modelle im Test und Vergleich

Janna Fleddermann

Mit scharfen Messern macht das Kochen besonders Spaß. Damit du dich nicht mit stumpfen Klingen herumärgern musst und selbst deine Messer schärfen kannst, zeigen wir dir die besten Messer-Schleifsteine für den Heimgebrauch.

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Messer-Schleifstein – Die besten Modelle im Test bzw. Vergleich
Ein guter Schleifstein verleiht deiner Messersammlung neue Schärfe., Foto: iStock/Vyacheslav Dumchev
Inhalt
  1. So funktioniert ein Schleifstein für Messer
  2. Die besten Messer-Schleifsteine im Test und Vergleich
  3. Messer-Schleifstein-Test – Abziehstein von Wüsthof
  4. Welche Körnung für Messer-Schleifstein?
  5. Wie Messer schleifen mit Schleifstein?
  6. Alternativen zum Schleifstein
 

So funktioniert ein Schleifstein für Messer

Bei regelmäßiger Benutzung werden Messer immer stumpfer – das ist einfach der Lauf der Dinge. Doch das bedeutet nicht, dass du dir neue Messer kaufen musst! Mit einem guten Schleifstein und etwas Übung kannst du einfach deine Messer zu Hause schärfen; ob Damast-, Edelstahl- oder andere Kochmesser. Diese Wetzsteine sind meistens rechteckig und schärfen das Messer, in dem sie den geometrischen Aufbau der Klinge verändern. Dafür muss jedoch der richtige Winkel eingehalten werden, damit das Messer auch wirklich richtig scharf wird, doch mit etwas Übung ist das kein Problem.

 

Die besten Messer-Schleifsteine im Test und Vergleich

Du möchtest deine Messer mit einem Stein zu Hause schleifen? Wir zeigen dir die besten Modelle, mit denen du die perfekte Schärfe zum Schneiden erzielst!

Unser Favorit – 2-in-1-Schleifstein von SHAN ZU

Du kannst deine Messer mit beiden Seiten dieses Abziehsteins von SHAN ZU schleifen: Zuerst mit der groben Seite mit einer Körnung von 1000, dann mit der feineren Seite mit einer Körnung von 6000. Der Stein ruht sicher auf einer Basis aus Bambus und auf einer Silikonmatte, sodass er während des Schleifens bestimmt nicht wegrutscht. Vor der Nutzung muss der Stein etwa fünf Minuten unter Wasser getaucht werden und ist dann bereit für viele verschiedene Arten von Messern. Unser Favorit für jeden Haushalt!

Preis-Leistungs-Sieger – Schleifstein-Set von Razorri

Gleich vier verschiedene Körnungen zum Schleifen bekommst du mit diesem Paket. Ob mit einer Stärke von 400, 1000, 3000 oder 8000 – mit diesen Steinen schleifst du all deine Messer wie ein Profi. Dafür nehmen die Steine jedoch auch ein wenig Platz in deiner Küche ein – das solltest du beim Kauf bedenken. Mit im Set ist außerdem ein Lederriemen, eine Gummi- und Bambusbasis, ein Winkelführer sowie ein Abrichtstein.

Die Mini-Version – Kleiner Schleifstein von Fällkniven

Der schwedische Hersteller Fällkniven ist vor allem für die Herstellung von Outdoor- und Militärmessern bekannt – und auch dieser Schleifstein ist deshalb auf die Bedürfnisse dieser Messer ausgerichtet. Doch nicht nur für Ausflüge, sondern auch für die heimische Küchenschublade eignet sich dieser handliche Schleifstein gut – ist hier aber vor allem für kleinere Klingen wie Obstmesser bequem nutzbar.

Schnäppchen-Tipp – 2-in-1-Wetzstein von BearMoo

Einen soliden Abziehstein für kleines Geld bekommst du mit diesem Modell. Mit Körnungen von 400 und 1000 auf kannst du für die optimale Schärfe deine Messer sowohl grob als auch fein schleifen. Dank des enthaltenen rutschfesten Silikonhalters bleibt der Wetzstein sicher an seinem Platz.

 

Messer-Schleifstein-Test – Abziehstein von Wüsthof

Mit diesem Produkt bekommst du gute Qualität zu einem mittelhohen Preis, der sich unserer Meinung nach absolut lohnt! Der Schleifstein zum Messerschärfen von Wüsthof kommt in zwei verschiedenen Farben und zwei Seiten zum Schleifen, die unterschiedlich rau sind.

Aber nun zum eigentlichen Teil - dem Messer-Schleifstein-Test.  Wir haben den Abziehstein von Wüsthof ausprobiert und erklären im Folgenden, wie du ihn zum Schärfen deiner Messer richtig benutzt. 

  • Schritt 1: Bevor du zum Schärfen deiner Klingen ansetzt, solltest du den Schleifstein mit Wasser anfeuchten.
  • Schritt 2: Nun drapierst du den Schleifstein so, dass die blaue Seite oben liegt. Ein mitgelieferter Gummisockel hilft dabei, dass der Schleifstein eben liegt.
  • Schritt 3: Setze das zu schärfende Messer ungefähr im 20 Grad Winkel an und streiche es in wiederholenden Bewegungen mit der Schneide über den Stein. Achte darauf,  dass du die Seiten der Schneide in gleichen Abständen wechselst. Sobald du merkst, dass dein Messer scharf genug ist, kommt die Unterseite des Messerschleifsteins zum Einsatz.
  • Schritt 4: Drehe den Schleifstein um und achte darauf, dass er auf einer geraden Oberfläche liegt. Auch hierbei hilft der rechteckige Gummisockel.
  • Schritt 5: Nun beginnt das Spiel von vorne – die Schneide ansetzen und in gleichmäßigen Abständen und Wiederholungen über die raue Oberfläche des Steins gleiten lassen. Wiederhole diesen Vorgang so lange, bis dein Schneidemesser wieder scharf genug ist und schon bist du fertig.
  • Schritt 6: Nachdem du den Messerschleifstein benutzt hast, solltest du ihn gut trocknen lassen, bevor er wieder in die Verpackung wandern darf. Achte darauf, dass du ihn sauber hältst und gut verstaut lagerst, sodass er nicht schimmelt und du möglichst lange etwas davon hast.
Messer Schleifstein von Wüsthof
Der Abziehstein von Wüsthof muss vor dem Schleifen mit Wasser angefeuchtet werden, Foto: Sina Petri/Lecker.de
 

Welche Körnung für Messer-Schleifstein?

Desto höher die Körnung, desto feiner die Schleifwirkung – und desto kleiner der Wert, desto stärker schleift der Stein. Optimal sind Wendesteine, bei denen du an beiden Seiten Schleifflächen mit einer unterschiedlich starken Körnung finden kannst.

Eine eher grobe Körnung (bis 800) ist optimal bei besonders abgenutzten Messern, um einen sauberen Grat zu formen und perfekt zum Vorschleifen. Mit einem Schleifstein mit einer Körnung von 800 bis 1000 kannst du deine Messer perfekt nachschärfen. Abziehsteine mit einer Körnung über 1000 eignen sich für einen besonders scharfen Nachschliff und fürs Polieren.

 

Wie Messer schleifen mit Schleifstein?

Mit etwas Vorbereitung und Übung ist das Messerschleifen zu Hause gar nicht so schwer. Und so funktioniert’s:

Den Schleifstein vorbereiten

Zunächst musst du den Schleifstein nach den Angaben des Herstellers vorbereiten. Öl- oder Wassersteine müssen beispielsweise vor der Nutzung befeuchtet und mit der Flüssigkeit vollgesogen sein – so kann der entstandene Schleifschlamm die Klinge schärfen. Viele Schleifsteine musst du beispielsweise in der Regel etwa 10 bis 15 Minuten in Wasser legen, bevor sie einsatzbereit sind.

Das Messer schleifen

Nun geht es los mit dem Schleifen – greif dafür das Messer mit deinen beiden Händen und führe es im richtigen Winkel über den Stein. Dabei kann auch eine passende Schleifhilfe eine große Erleichterung sein. Auch ist ein gleichbleibender Druck entscheidender als eine spezielle Geschwindigkeit. Starte je nach Zustand deines Messers erst mit einer gröberen Körnung, bevor du dich an den Feinschliff wagst.

Überprüfung und Feinschliff

Wische das Messer zwischendurch mit einem Tuch ab und überprüfe vorsichtig mit deinem Daumen, wie scharf die Klinge inzwischen ist. Wenn du mit einem Schleifstein mit grober Körnung gestartet hast, kannst du dir nun einen Stein mit feinerer Körnung vornehmen. Wiederhole den Vorgang mit diesem Wetzstein – am Ende hast du ein superscharfes Messer in deinen Händen, mit dem das Schneiden wieder Spaß macht.

 

Alternativen zum Schleifstein

Neben dem klassischen Schleifstein gibt es weitere Alternativen, mit denen du deine Messer wieder rasierklingenscharf bekommst.

Zum einen wäre da ein Wetzstahl oder -stein. Ein Wetzstahl nimmt weniger Platz als ein Schleifstein und kann so einfach in der Küchenschublade verstaut werden. Sie sind eine tolle Ergänzung zum Schleifstein und sehr gut fürs Nachschleifen zwischendurch geeignet. Für sehr abgenutzte Messer sind sie jedoch nicht geeignet.

Eine weitere Alternative sind die sogenannten V-Messerschärfer. Hier wird das Messer an zwei, zu einem V angeordneten, Schleifelementen entlanggezogen, was die Anwendung besonders einfach von der Hand gehen lässt und beide Seiten auf einmal schärft. Auch diese Version ist eher zum Nachschleifen zwischendurch geeignet.

Außerdem wären da noch elektrische Messerschleifer. Die sind besonders zeitsparend und schnell in der Anwendung und so perfekt für die Anwendung zwischendurch. Für besonders wertvolle Messer ist diese Variante jedoch eher nicht geeignet, da relativ viel Material abgetragen wird und die Messer somit schneller verschleißen. Außerdem sind gute Modelle meist relativ kostspielig.

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