Spätzlepresse

So einfach gehen Spätzle

Perfekte Spätzle dank Spätzlepresse
Perfekte Spätzle dank Spätzlepresse, Foto: iStock

Ruckzuck fertig: Mit einer Spätzlepresse gelingen lange und kurze Spätzle – auch ohne Übung. Kauftipps und empfehlenswerte Produkte.

 

Die besten Spätzlepressen im Vergleich

Du möchtest eine Spätzlepresse kaufen? Diese vier Top-Kandidaten haben bei den Kunden am besten abgeschnitten – von günstig bis edel.

WMF Spätzlepresse

• Größe: 27,5 x 11 x 9 cm
• Cromargan-Edelstahl
• für lange Spätzle und Kartoffelpüree

Die Multipresse vom Premium-Hersteller WMF besteht aus poliertem Cromargan. Die Spätzlepresse ist kompakt und nicht zu groß – ideal für kleine Haushalte, einfach zu bedienen, nimmt wenig Platz weg.

 

Goldspatz Spätzlepresse

• Größe: 40,5 x 8,6 x 11,1 cm
• aluminiumbeschichtet
• für Spätzle wie vom Brett dank unregelmäßiger Lochformen

Wie geschabt: Die Presse besitzt unregelmäßige Löcher. Dadurch sehen die Spätzle später wie handgeschabt aus. Die Presse besteht aus robustem, aluminiumbeschichtetem Material. Der 34 cm lange Hebel sorgt für gute Kraftübertragung. Der Hebel lässt sich auch zur besseren Reinigung abnehmen.

 

Westmark Spätzlepresse

• Größe: 41 x 9,3 x 11 cm
• beschichteter Aluminiumguss
• großes Füllvolumen für lange Spätzle und Kartoffelpüree

Der Kundenliebling bei Amazon: Die Spätzlepresse von Westmark gibt es in verschiedenen Farben, ist robust und relativ groß mit viel Füllvolumen. Zum einen sorgt die Länge für eine kraftvolle Hebelwirkung, zum anderen kannst du durch das große Volumen eine beachtliche Portion Spätzle in einem Rutsch zubereiten. Die Spätzlepresse besitzt an einem Ende eine Vorrichtung, mit der du die schwere Presse am Topfrand fixieren kannst.

 

Artemis Spätzlepresse

• Größe: 30,4 x 11,2 x 10,6 cm
• Edelstahl
• 3 verschieden Lochscheiben für unterschiedlich große Spätzle

Fein, mittel, grob: Mit der Spätzlepresse von Artemis kannst du dank drei verschiedener Lochscheiben unterschiedlich große Spätzle herstellen. An den Hebeln sind Griffe aus rutschfestem Silikon angebracht. Dadurch liegt die Presse auch bei starkem Druck angenehm in der Hand.

 
 

Teig einfüllen, in den Topf pressen, fertig garen

Einfacher geht es wirklich nicht: Den Teig einfüllen, in den Topf pressen, fertig garen. Selbst schwäbische Hausfrauen bereiten ihre Spätzle oft mit einer Spätzlepresse zu. Der Grund: Die traditionelle Zubereitung, bei der der Teig von einem Brett ins Kochwasser geschabt wird, ist mühsam. Vor allem größere Portionen sind damit aufwendig. Hinzukommt, dass handgeschabte Spätzle ohne Übung selten gut gelingen.

 

Spätzlepresse: So funktioniert sie

Multipressen

Eine Spätzlepresse funktioniert wie eine Kartoffelpresse. Viele Modelle werden als Multipressen angeboten und sind für beide Gerichte gleichsam geeignet. Einige Modelle sind sogar mit mehreren Einlegescheiben mit unterschiedlich großen Löchern ausgestattet – von dick bis sehr fein.

Hebeltechnik

Eine Spätzlepresse besteht aus einem Kolben, in den der Teig einfüllt wird. Durch Hebeltechnik wird der Teig dann durch die Lochöffnungen gedrückt. Die geformten Spätzle fallen dann direkt in das gesalzene und siedende Kochwasser. Nach etwa zwei Minuten schwimmen die Spätzle an der Oberfläche und sind fertig. Einfach abtropfen lassen und gegebenenfalls weiterverarbeiten.

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Spätzlepresse oder Spätzlehobel?

Große Portionen

Der Vorteil einer Spätzlepresse ist, dass auch große Portionen Spätzle in einem Rutsch gemacht werden können. Beim Spätzlehobel oder beim Schaben vom Brett können immer nur kleine Portionen nacheinander zubereitet werden.

Lange Spätzle

Außerdem gelingen mit der Spätzlepresse auch lange Spätzle. Mit dem Hobel entstehen meistens nur die kleinen knubbeligen Spätzle, die dann Knöpfle genannt werden. Mit etwas Übung können mit der Presse aber auch kurze Exemplare geformt werden.

Einziger Nachteil

Spätzlepressen sind einen Tick aufwendiger zu reinigen. Mit einer Spülmaschine ist das aber zu vernachlässigen. Wichtig: Um den Teig durch die Löcher zu pressen, ist schon etwas Kraft erforderlich. Im Zweifel solltest du dich für ein Modell mit möglichst langen Griffen entscheiden. Das physikalische Hebelgesetz sorgt dann für ein erheblich kräfteschonenderes Spätzlepressen.

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Der perfekte Teig

Ob Spätzlepresse, -hobel oder -brett – nur, wenn der Teig gut zubereitet ist, gelingen die Spätzle. Er darf weder zu dünn noch zu fest sein. Wichtig: Der Teig sollte ordentlich geschlagen werden bis er Blasen schlägt. Anschließend braucht der Teig noch etwa 20 Minuten Ruhe. Diese Zeit solltest du ihm unbedingt gönnen, damit sich alles gut verbindet und aufquillt. Nur so entsteht der typisch zähe Spätzleteig. Tipp: Am besten eignet sich doppelgriffiges Mehl. Das ist etwas gröber gemahlen und perfekt für Spätzle!

Zutaten für 4–6 Personen:

6 Eier

500 g Mehl

90 ml Sprudelwasser

1 Prise Salz

Zubereitung:

Mehl in eine Schüssel geben und die bereits verquirlten Eier und das Salz unterrühren. Gut durchschlagen und das Wasser hinzugeben bis eine halbfeste Masse entsteht. 20 Minuten ruhen lassen und dann mit der Spätzlepresse in kochendes Salzwasser pressen. Wenn die Spätzle oben schwimmen, sind sie gar.

Tipp: Falls der Teig noch zu zähflüssig sein sollte, einfach noch einen Schluck Wasser zugeben.

Spätzlepresse: Ran an den Topf

Tatsächlich sind hausgemachte Spätzle viel einfacher als gedacht. Und die Spätzlepresse ist ideal für Einsteiger, die sich noch nicht an das Spätzlebrett heranwagen – oder die gerne im Handumdrehen größere Portionen zubereiten wollen. Und wenn das Teigrezept erstmal sitzt, könnte die schwäbische Spezialität bald zum selbstgemachten Lieblingsessen gehören.

 

Video: So machst du gute Spätzle

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