Spätzlehobel

So gelingen Spätzle und Knöpfle

Auch ohne Übung: Mit einem Spätzlehobel gelingen Spätzle schnell und gleichmäßig. Die besten Hobel im Vergleich findest du hier.

Leckere Spätzle dank Spätzlehobel
Leckere Spätzle dank Spätzlehobel, Foto: iStock
 

Die besten Spätzlehobel

Ob mit Schaber oder Trichter, aus Kunstoff oder Edelstahl – hier sind die beliebtesten Spätzlehobel im Vergleich.

WMF Spätzle-Profi

• Größe: 39,8 x 16,1 cm
• Mit Schaber
• Für kurze Spätzle

Der Premium-Spätzlehobel der Traditionsmarke WMF besteht aus hochwertigem Cromargan, der Teigspachtel aus robustem Kunstsoff. Der Spätzle-Profi passt auch auf größere Töpfe. Eine flache Mulde verhindert, dass der Teig an den Seiten heruntertropft. Dank des hochwertigen Designs, macht der WMF-Spätzlehobel auch außerhalb der Schublade eine stylische Figur.

 

Rösle Spätzlehobel

• Größe: 40 x 13 cm
• Mit Trichteraufsatz
• Für kurze Spätzle

Der Spätzlehobel von Rösle besteht aus fugenlosem Edelstahl. Somit sammelt sich kein Spülwasser in Hohlräumen. Der Teig wird nicht mit einem Spachtel durch die Öffnungen geschabt, sondern in einen Trichteraufsatz gefüllt. Damit können vor allem Ungeübte sauberer arbeiten. Der Hobel besitzt zwei rutschfeste und gekrümmte Standfüße. Damit kannst du die Spätzle entweder direkt über dem Topf oder vorher auf ein Brett hobeln.

 

Silit Spätzle-Profi

• Größe: 38 x 14 cm
• mit Schaber
• für kleine Spätzle

Ein Kundenliebling bei Amazon: Der Spätzlehobel von Silit besteht aus rostfreiem Edelstahl, der Teigschaber aus Kunstoff. Durch die Mulde im Hobel verringert sich das Risiko, dass der Teig an den Seiten überläuft. Klares Plus: Der Hobel wird mit Anleitung und Rezept-Ideen geliefert.

 

Fackelmann Spätzlehobel

• Größe: 31,5 x 15 cm
• mit Schaber
• für kurze Spätzle

Der günstige Spätzlehobel von Fackelmann besteht komplett aus Plastik und kann in der Spülmaschine gereinigt werden. Die Spätzle werden mit einem Teigschaber durch die Öffnungen geschoben. Am Hobel befindet sich eine Rille, der die Spätzlereibe am Topfrand fixiert. Der Schaber kann außerdem am Hobel befestigt werden, damit er beim Verstauen nicht verloren geht.

 
 

Gute Spätzle dank Spätzlehobel

Traditionell werden Spätzle direkt von einem Brett ins kochende Wasser geschabt. Das ist aber gar nicht so einfach und erfordert etwas Geschick. Ohne Übung gelingt die schwäbische Nudelspezialität selten auf Anhieb. Missratene Exemplare sind entweder klumpig oder kleben zusammen. Mit einem Spätzlehobel klappen respektable Spätzle aber auch bei Anfängern – vorausgesetzt der Teig hat die richtige Konsistenz.

 

So funktioniert ein Spätzlehobel

Kurze Spätzle

Ein Spätzlehobel sieht aus wie eine Käsereibe, die über den Topf gelegt wird. Durch die ausgestanzten Löcher im Hobel wird der Spätzleteig dann gleichmäßig in das siedende Salzwasser geschabt. In der Regel entstehen damit aber eher kurze Spätzle, die Knöpfle heißen.

Längere Spätzle

Einige Spätzlehobel haben deshalb an den Löchern kleine längliche Zinken, die wie Nasen aussehen. Dadurch können je nach Konsistenz des Teigs auch etwas längere Spätzle hergestellt werden. Dennoch: Wenn du auf längere Spätzle Wert legst, solltest du eher eine Spätzlepresse verwenden.

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Es gibt zwei verschiedene Arten vom Spätzlehobel

Spätzlehobel mit Schaber

Bei dieser Variante besteht der Hobel aus einer Reibe und einem extra Schaber. Der zähflüssige Teig wird direkt auf der Reibe verteilt und dann mit dem Teigschaber durch die Lochöffnungen gestrichen. Die Spätzle plumpsen in das kochende Wasser und wenn die Spätzle nach etwa zwei Minuten oben schwimmen, sind sie fertig. Einige Modelle sind in der Mitte leicht vertieft, sodass eine kleine Mulde entsteht. Dadurch wird verhindert, dass der Teig seitlich überquillt.

Spätzlehobel mit Trichter

Bei dieser Variante ist auf der Reibe ein Trichter befestigt, der wie ein Schlitten über die Reibe gleitet. Der Trichter wird einfach mit dem Teig gefüllt und dann gleichmäßig hin und her geschoben. Die Spätzle fallen dabei ebenfalls direkt ins Kochwasser. Die Handhabung ist recht einfach, dennoch ist bei dieser Hobel-Variante eine optimale Teigkonsistenz wichtig, da der Teig eigenständig nachfließen muss. Mit einem Schaber kannst du individuell Druck ausüben. Wir bevorzugen deshalb einen Spätzlehobel mit Schaber.

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Welche Konsistenz muss der Teig haben?

Teig kräftig schlagen bis er Blasen schlägt

Eier, Mehl, etwas Salz und Wasser – ein Spätzleteig ist schnell gemacht. Am wichtigsten ist seine Konsistenz, das gilt vor allem beim Verwenden eines Spätzlehobels. Der Teig sollte zäh sein. Deshalb musst du den Teig kräftig schlagen bis er Blasen schlägt. Anschließend sollte der Teig mindestens 20 Minuten ruhen, damit das Klebereiweiß quillt und sich alles zu einer gummiartigen Konsistenz verbindet.

Spätzlehobel mit Trichter: Teig muss etwas flüssiger sein

Wichtig: Wenn du einen Spätzlehobel mit Trichter verwendest, muss der Teig etwas flüssiger sein. Ist er jedoch zu flüssig, tropft er aus den Öffnungen heraus. Bei einem Hobel mit Teigschaber kann der Teig ruhig etwas fester sein, da du mit dem Schaber den Teig durch die Öffnungen drücken kannst.

 

Video-Review: Spätzlehobel

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